Hoch hinaus und mitten rein!
Unser Festivalsommer mit Jägermeister und UNICUM
Beschauliche Orte in Deutschland: Sie sind klein, ein wenig verschlafen, inmitten schönster Natur. Doch an einem Wochenende im Jahr riecht es nach gegrilltem Fleisch und Dosenbier, übermüdete Personen sitzen in Campingstühlen unter Pavillons oder geben sich vor riesigen Bühnen der Dynamik und der Leidenschaft verschiedenster Musikkünstler hin. Was ist da los? Es ist Festivalzeit! Und in diesem Sommer stürzen wir uns für euch mit Jägermeister und UNICUM mittenrein, um von den besten Festivals Deutschlands für alle, die nicht dabei sein können, zu berichten.
Unser persönliches Highlight waren Wolfmother. Die vierköpfige Band aus Sydney brillierten mit schmetternden Gitarrensoli, einzigartiger Bühnenpräsenz, grandiosem Tanzstil und perfekt sitzendem Haar. Die Jungs von KIZ glänzten mal wieder mit Kraftausdrücken und einem unwiderstehlichen Charme, mit dem sie die Masse beherrschten und sie sogar dazu brachten, ein riesiges Herz in der Mitte zu formen. Das Kontrastprogramm zu den vier Jungs aus Berlin boten Coldplay auf der Centerstage. Mit Schmetterlingen und Klavierimprovisationen machte die Band um Chris Martin den Rock am Ring für einen Moment zu Pop am Ring.
Auch Bonaparte sprühten vor Konzertwillen. Leider litt ihre immer wieder überraschende, bunte und kostümreiche Show ein wenig unter dem leisen Sound. Noch quasi in den Kinderschuhen, aber nicht weniger charmant, legten The Naked and Famous ein entspanntes Samstagnachmittag-Konzert hin. Auch Bodi Bill, drei Jungs aus Berlin, die Elektro (betreiben), und schon lange kein Geheimtipp mehr sind, schlugen sich trotz Buhrufen der wartenden KIZ-Fans, einmalig gut. Ihre Show aus gutem Lichtspiel und liebevoller Bühnendeko ist definitiv sehenswert. Auch Frank Turner brauchte keine E-Gitarre. Bei seinem Konzert war entspanntes Zuschauen angesagt. Insgesamt betrachtet war das diesjährige Line-up leiser als in den Jahren davor. Während zum 25-jährigen Jubiläum im letzten Jahr Rocklegenden wie Kiss oder Rammstein sich die Klinke in die Hand gaben, spalteten in diesem Jahr Bands wie die Söhne Mannheims die Rockergemeinde. Wer jedoch auf Xavier Naidoo und die anderen Mitglieder keine Lust hatte, begab sich einfach zur Alternastage, wo es In Flames krachen ließen. Hoch hinaus ging es mit dem Jägermeister Hochsitz. 50 Meter über dem Boden lag uns der Nürburgring zu Füßen und Rock am Ring wurde für einen Moment ganz klein. Die Chance, einen der begehrten Plätze an der „Theke in der Luft“ zu ergattern, waren groß und viele Besucher hatten das Glück, die einmalige Aussicht auf die Centerstage, das Gelände und die Eifel genießen zu können.
Falls ihr überlegt, im nächsten Jahr am Ring rocken zu wollen, solltet ihr euch nicht vor langen Laufwegen vom Campinggelände zu den Bühnen scheuen und auch lange Anstehzeiten vor den vorderen Bereichen der Centerstage müssen eingeplant werden. Aber Rock am Ring ist für alle Festivalfreunde, die es größer und härter mögen, ein Muss.
Als Nächstes geht es für uns mit Jägermeister und UNICUM zum Southside im Süden Deutschlands und hoffen, dass ihr uns bei folgt. Lasst euch UNICUM auf Facebook gefallen und lest, was wir Spannendes erleben.



