UNICUM hört: Robbie Williams "Take the crown"
Das neue Album des englischen Superstars ist ab dem 02.11.2012 im Handel erhältlich

- Foto: Universal Music
Zwei Jahre nach seinen "Greatest Hits", die direkt auf einer Doppel-CD veröffentlich wurden, gibt’s von Robbie Williams, zweifelsohne einem der erfolgreichsten Musiker unsere Zeit, enldich wieder etwas Neues auf die Ohren. Nach Hochzeit, Baby und einer kleinen Musikpause erscheint jetzt "Take the Crown" voller Power, Gefühle und Ansagen.
Robbie, Robbie und nochmals Robbie!
Endlich ist sie da – die heißersehnte Platte mit elf nagelneuen Songs. Drei Jahre ist es her, dass Robbie Williams neue Songs veröffentlicht hat. Zwischendurch gab's noch alle Greatest Hits unter dem Titel "In and Out of Consciousness" zusammengefasst, mit rund 39 Songs, die Platin erreichten.
Das neue Album strotzt nur so vor Selbstbewusstsein. Allein der Titel Take the crown ist eine klar Ansage, dass Robbie wieder zurück an die Spitze des Popbuisness will. Allerdings stellt sich die Frage, ob er zwischenzeitlich die Krone wirklich abgegeben hat: Schließlich ist er mit sage und schreibe sechs der acht Alben, die er von 1997 bis heute veröffentlicht hat, auf Platz 1 der Albumcharts gelandet sind.
Der erste Track "Be a Boy" baut quasi auf dem Titel der CD auf und zeigt mit Songzeilen wie: "They said it was leaving me, the magic was leaving me, I don´t think so", dass Robbie Williams von seinem neuen Werk komplett überzeugt ist und genau weiß, was er will - nämlich nach ganz oben. Und wenn ein Musiker ganz oben ist, wird er auch im Radio gespielt. Das teilt uns Robbie in seinem Song "Shit in the Radio" mit. Der Titel ist durch und durch positiv gemeint, denn es ist SEIN toller "Shit", der im Radio läuft.
Robbie auch mal anders
Aber Robbie kann auch anders. Nach viel Pop erwartet die Fans beim letzten Lied die einzige Covernummer auf der LP und die ist auch gleich ganz anders. Es ist der Song „Losers“ von Barbara Gruska, mit der er zusammen den ruhigen Akkustik-Track auf Take the crown neu interpretiert hat.
Es ist das Gegenteil von dem, was Robbie sonst in seinen neuen Songs verkörpert: Nachgeben. "I don´t care about any of that shit no more, being smooth with women, being out on Fridays, being the life of parties" – genau das Leben, das Robbie schon geführt hat. Ist es wirklich eine Art Abschluss mit seinem früheren Leben, da er jetzt verheiratet und Vater geworden ist? Oder will Robbie seinen Fans einfach auch mal eine andere Seite von sich zeigen?
Das Ziel ist klar
Die klare Poplinie, die in Take the crown verfolgt wird, soll ganz offensichtlich zum Erfolg führen. Leider wirken dadurch Songs weniger persönlich, als die Tracks auf seinen Vorgängeralben.
Aber trotz alledem macht Take the Crown Spaß beim Zuhören und verbreitet gute Laune. Auch dieses Mal hat Robbie wieder mit seinem ehemaligen "Take That"-Kollegen Gary Barlow zusammengearbeitet und unter anderem den Sommersong "Candy" geschrieben. Zudem hat Robbie sich Hilfe von Tim Metcalfe und Flynn Francis, zwei unbekannten Australiern, geholt.
Robbie ist schon mal begeistert von seiner eigenen Platte, bleibt abzuwarten ob seine Fans diese Meinung teilen und er die ersehnte Krone der Popbranche hervorholen und sich wieder aufsetzen kann.
Take the crown
Robbie Williams
Universal Music
VÖ: 02.11.2012
Für Fans von: Robbie, Robbie und natürlich Robbie sowie richtig guter Popmusik









