Bewerbung an der Uni: Lauter Papierkram

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TOEFL-Test, Latinum, Versicherungsbescheinigung - was Unis alles von euch Bewerbern haben wollen! Damit ihr euch in dem ganzen Papierkram ein wenig besser zurechtfindet, haben wir euch das Wichtigste zu den Unterlagen zusammengestellt.
Belege über Sprachkenntnisse

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Für manche Studiengänge werden spezielle Sprachkenntnisse verlangt, wie Englisch oder Latein. Für einige Fächer muss man den TOEFL-Test (Test of English as a Foreign Language) absolvieren, um überhaupt zu dem Studium zugelassen zu werden, dies gilt vor allem für Masterstudiengänge oder das Studium im englischsprachigen Ausland. Der Test findet in zahlreichen Städten in Deutschland statt, unter anderem in Sprachenschulen. Sein Bestehen beweist, dass man die englische Sprache ausreichend beherrscht, um Vorlesungen folgen zu können. Das Zertifikat gilt ab dem Ausstellungsdatum bis zu zwei Jahre.
Einen Nachweis über Lateinkenntnisse benötigt man für mehr Studienfächer, als man zunächst denken könnte: unter anderem für Anglistik, Romanistik, Germanistik, Philosophie, Theologie, Archäologie und an manchen Hochschulen sogar für Musikwissenschaft, Kunstgeschichte und Literaturwissenschaft.
Praktikumsbestätigungen

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Für einige Studiengänge muss im Vorfeld ein Praktikum (zwischen sechs Wochen und sechs Monaten) absolviert werden, um das spätere Erlernen der Theorie zu erleichtern. Ob das Praktikum bereits komplett bei Studienantritt absolviert sein muss, ist von Hochschule zu Hochschule unterschiedlich. Wichtig ist, sich vom Praktikumsgeber die Zeit bestätigen zu lassen. Wer im Bereich seines Studienfachs bereits eine Ausbildung absolviert hat, kann sich diese eventuell anerkennen lassen.
Eignungsüberprüfung

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Für einige Fächer ist die Zulassung bundesweit geregelt. Bewerben kann man sich über www.hochschulstart.de (ehemals ZVS). Einige Hochschulen haben auch für andere Fächer eigene Aufnahmekriterien entwickelt und schauen bei der Vergabe für Studienplätze auf die Abiturnote, einzelne Schulnoten, aber auch auf außerschulisches Engagement wie Praktika und Sprachkenntnisse.
Versicherungsnachweis

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Wer an einer Hochschule in Deutschland studieren möchte, muss bei der Einschreibung eine Versicherungsbescheinigung vorlegen, die den Zusatz "zur Vorlage bei der Hochschule" enthält und die aussagt, ob er gesetzlich versichert, von der gesetzlichen Versicherungspflicht befreit oder nicht versicherungspflichtig ist. Diese Bescheinigung bekommt man ausschließlich von einer gesetzlichen Krankenkasse ausgestellt, dies gilt auch für Privatversicherte.
Hochschulzugangsberechtigung

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Die Hochschulzugangsberechtigung ist der Nachweis, dass man einen für das Studium qualifizierenden Schulabschluss gemacht hat. Je nachdem, ob es sich um das Abitur, also die allgemeine Hochschulreife handelt oder die Fachhochschulreife oder die fachgebundene Hochschulreife, kann man entweder alle Fächer oder bestimmte Fächer studieren. Welche das sind, steht in der Regel auf dem Zeugnis. Achtung: Wird ein beglaubigtes Zeugnis für die Bewerbung verlangt, kopiert man sein Original und lässt beispielsweise in seiner alten Schule einen Stempel draufsetzen. Das war's.









