Ranking-Irrsinn: Aarhus University

von Denise Haberger und Marie-Charlotte Maas
Studenten spielen Karten
Foto: Thinkstock, Brand x Pictures

Welche ist die beste Uni? Diese Frage führt regelmäßig zu Hunderten unterschiedlichster Hochschul-Rankings. Wir erklären euch, was hinter dem Ranking-Irrsinn steckt und wer davon profitiert.

DER ABSTEIGER: AARHUS UNIVERSITY

Foto: Privat

"Meine Bewerbung in Aarhus erfolgte auf Empfehlung meiner Mannheimer Kommilitonen. Einige von ihnen hatten ein Auslandssemester in Aarhus gemacht und waren begeistert. Leider muss ich sagen, dass ich mir insgesamt mehr von dem Master erwartet hätte. Die Universität wird seit vergangenem Jahr neu gegliedert, viele Fakultäten wurden zusammengelegt. Als Konsequenz läuft in der Administration leider vieles nicht so gut. Schade finde ich, dass in Aarhus wenig Wert auf die Praxis gelegt wird, hier geht es vor allem um Theorie. Die Professoren in Aarhus sind zwar gute Forscher, die Vermittlung des Wissens ist aber nicht optimal. Bei einigen glaube ich, dass sie noch nie in der Praxis tätig waren. Das Gefühl, an einer Hochschule zu studieren, die in Rankings immer gut abschneidet, bekommen wir von der Universität selbst nicht vermittelt. Es gibt kein elitäres Denken, zumindest nicht an meiner Fakultät. In Mannheim wurde uns immer eingebläut, dass wir die Zukunft der Wirtschaft wären - so etwas hört man hier nicht. Dem Studium in Aarhus würde ich in einem Notenspiegel insgesamt eine zwei bis drei geben."

Lisa-Marie (23), studierte zuerst BWL in Mannheim und macht nun einen zweijährigen Master in International Studies an der Universität Aarhus. Die Uni fiel in den vergangenen Rankings erstmals aus den Top 100.

Fakten zur AARHUS UNIVERSITY (DK)

Foto: Andrea Fauré

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