Welcher Masterstudiengang passt ?

Auf die richtige Masterkarte setzen

von Denise Haberger
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Ob aufbauend, etwas ganz anderes oder gleich ins Ausland: Möglichkeiten für den Master gibt es viele. Doch welcher Mastertyp passt zu dir? Dieser Überblick hilft weiter.

  • Nichtkonsekutiver Master

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    Der nichtkonsekutive Master ist für alle gedacht, die sich neu orientieren wollen. Denn diese Studiengänge bauen nicht auf dem vorangegangenen Bachelor auf. Studenten, die einen ingenieurwissenschaftlichen Bachelor gemacht haben, können so zum Beispiel einen wirtschaftswissenschaftlichen Master dranhängen. Beim nichtkonsekutiven Master wird kein fachliches Vorwissen verlangt, wichtig ist nur ein Hochschulabschluss. Das kann ein Bachelor, aber auch ein Magister oder Diplom sein. Deshalb gibt es keine Begrenzung der Gesamtstudienzeit. Nichtkonsekutive Masterstudiengänge sind wie die konsekutiven entweder anwendungsorientiert oder forschungsorientiert.

  • Konsekutiver Master

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    Wer tiefer in die Materie seines Studienfachs einsteigen will, kann den konsekutiven Master wählen. Er baut auf den Grundlagen des Bachelors auf. Voraussetzung ist dementsprechend ein Bachelorabschluss im gleichen oder einem ähnlichen Fach. Damit die gesamte Regelstudienzeit fünf Jahre nicht überschreitet, darf ein konsekutiver Master nicht länger als vier Semester dauern. Wie bei dem nichtkonsekutiven Master ist der Wechsel von der FH zur Uni und umgekehrt theoretisch möglich. Ebenso können Bachelor und Master durch Berufstätigkeit unterbrochen werden. Absolventen tragen im Anschluss zum Beispiel den Titel "Masterof Arts" oder "Master of Engineering" und können promovieren. Die meisten Masterstudiengänge sind übrigens konsekutiv.

  • Weiterbildender Master

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    Absolventen, die erst Geld verdienen wollen, können sich für den weiterbildenden Master entscheiden. Er setzt eine gewisse Zeit im Beruf voraus (mindestens ein Jahr) und ist sehr praxisorientiert. Bachelor und weiterbildender Master brauchen ebenfalls keine inhaltliche Nähe. Eine Besonderheit ist die enge Verbindung der Hochschulen und Unternehmen: Beide arbeiten vor allem bei den wirtschaftswissenschaftlichen und technischen Studiengängen zusammen. Der weiterbildende Master dauert ein bis zwei Jahre, wird oft berufsbegleitend angeboten und kostet meist weit mehr als die üblichen Studiengebühren. Außerdem kann er mit anderen Mastergraden, wie zum Beispiel dem "Master of Business Administration" (MBA), abschließen.

  • Master im Ausland

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    Zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen Studenten, die den Master im Ausland machen. Sie erweitern ihr Wissen und bauen Sprachkenntnisse aus. Dieser Mastertyp ist vor allem für diejenigen sinnvoll, die später bei international tätigen Unternehmen oder im Ausland arbeiten wollen. Studenten können entweder während eines Masterstudiums in Deutschland für einige Zeit ins Ausland gehen oder sich direkt an einer ausländischen Hochschule bewerben und die komplette Studienzeit dort verbringen. Möglich ist auch ein Masterprogramm mit einem Doppelabschluss. Dabei ist ein Auslandsjahr integriert. Wichtig dabei: eine lange Vorlaufzeit und erhebliche Kosten einplanen sowie besonders viel Wert auf die Bewerbung legen.

Beratung und Tipps rund ums Masterstudium für Studierende gibt es in diesem Monat auf den mastermap Messen. Im M,O,C, München (23. Januar), im Congress-Centrum der Koelnmesse (24. Januar) und im CCH Congress Center Hamburg (26. Januar) informieren rund 40 staatliche und private Hochschulen aus dem In- und Ausland über Studiengänge, Zulassungsvoraussetzungen und Studiengebühren. Rund 20 Vorträge, Talkrunden und Expertenberatungen zu Studienwahl, Bewerbung und Finanzierung runden das Angebot ab. Alle weiteren Infos zur Messe findet ihr auf www.mastermap.de/messe.

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