Online Geld verdienen?

von Astrid Ehling
Online Geld verdienen - Geldscheine auf der Wäscheleine

Nette Nebenverdienste – ganz bequem – direkt von Zuhause aus! Mit diesen Versprechen werben im Netz zahlreiche Anbieter. Gewinn oder Abzocke? UNICUM hat die verlockenden Einnahmequellen unter die Lupe genommen.

Geld für Games?

Attraktive Gewinnchancen – mit diesen Versprechungen locken unzählige Gaming-Plattformen. Bei dem Provider bwin erfolgen die Online-Spiele gegen reale Mitglieder. Die Duelle drehen sich sowohl um Sachgewinne als auch festgesetzte Preisgelder. Auch Video Games – ganz vorne dabei World of Warcraft (WoW) – haben sich zu realen Geldquellen entwickelt. Ist der Spielcharakter einmal mit Fähigkeiten und Schätzen ausgestattet, lässt er sich gewinnbringend verkaufen. Neben zahlreichen Privatanbietern bei eBay, findet sich auch im Netz ein reger externer Handel von „gezüchteten“ WoW-Spielcharakteren sowie Gegenständen.

Das sagt der Experte: Mark Ralea, Marketingleiter des Browsergame-Unternehmens Xybris Interactive
"Spieleplattformen bieten keine Gewinngarantie, sondern erfordern Glück sowie Geschick. Um das Online-Spiel WoW hat sich mittlerweile ein kompletter „Wirtschaftszweig“ aufgebaut. Das durchaus gewinnbringende Geschäft basiert häufig jedoch auf unseriösen Anbietern. Nicht zu vergessen bleibt die Rechtslage. Laut Nutzungsbestimmungen des Anbieters BlizzardEntertainment ist der entgeltliche Handel mit virtuellen Gegenständen außerhalb der World of Warcraft-Plattform verboten."

Das rät UNICUM: Ein gewinnbringender Spielcharakter wächst nicht über Nacht. Was nach einem coolen Job klingt, kostet in Wirklichkeit viel Zeit und Mühe. Hinzu kommt: Auch wenn Blizzard Entertainment scheinbar nicht mehr aktiv gegen die entgeltliche Übertragung von WoW-Accounts vorgeht, ist und bleibt dies verboten.

Alumni mit Asche?

Statt die Abschlussarbeit im Regal verstauben zu lassen, erreicht das Fachwissen im Internet ein großes Publikum. Wie's funktioniert? Auf www.grin.com oder www.diplom.de kannst du die wissenschaftliche Arbeit kostenfrei als Buch oder eBook veröffentlichen. Doch wie lukrativ ist das? Diplom.de zahlt seinen Autoren 12,5 Prozent des Nettoverkaufspreises für die Publikation als Fachbuch, sowie 50 Prozent für die Veröffentlichung als eBook. „Einer schreibt – alle profitieren“ – dieses Motto gilt auch für www.unidog.de, hier können Vorlesungsnotizen und Klausurlösungen ins Netz gestellt werden. Einmal hochgeladen, wächst das Honorar mit jedem Download!

Das sagt die Expertin: Silke Kaufmann, Mitarbeiterin des Diplomica Verlages
"Bei einem Standardverkaufspreis des eBooks von 38 Euro kann der Autor bei uns pro Verkauf 16 Euro verdienen. Bei 25 Verkäufen wären dies 400 Euro. Zu unseren Verkaufsschlagern gehören ganz verschiedene Themen unterschiedlichster Fachrichtungen. Ein aktuelles Thema, wie die Weltwirtschaftskrise, aber auch rare Nischenthemen, sorgen für lukrative Autorenhonorare."

Das meint UNICUM: Mit der wissenschaftlichen Arbeit Geld verdienen? Mehr Geld dafür gibt es vermutlich ganz traditionell von Oma & Co.

Kohle für Klicks?

Durch Banner-Klicken und Lesen von Werbe-E-Mails monatlich bis zu 1.000 Euro abkassieren? Mit diesem Angebot wirbt die Webseite www.cash-im-netz.de. Was man dafür tun muss? Mit der E-Mail-Adresse registrieren – die Überflutung des Posteingangs abwarten – loslegen! Das Öffnen der so genannten „Paidmails“ wird durch Punkte bezahlt. Einmal im Monat könnt ihr das eigene Konto dann in den entsprechenden Geldbetrag eintauschen. Die Suchmaschine Tixuma honoriert registrierte Mitglieder für die Nutzung ihrer Dienste, indem sie die Werbeeinnahmen eines Monats anteilig an die Anzahl der aktiven User ausschüttet.

Das sagt die Expertin: Eva Blume, Content-Managerin bei UNICUM.de
"Auch die Suchmaschine Tixuma ist lediglich bei immenser Werbearbeit gewinnbringend. 80 Prozent Werbeeinnahmen werden durch die Anzahl aller aktiven User dividiert. Jeder Nutzer erhält 5 Prozent dieses Betrages. Schüttet Tixuma im Monat 30.000 Euro Werbeeinnahmen an 30.000 Mitglieder aus, so erhält man pro Mitglied 5 Prozent von 80 Cent, das bedeutet lediglich 4 Cent."

Das rät UNICUM: Die Sehnenscheidenentzündung im Zeigefinger gibt’s auch einfacher – Finger weg.


Übrigens: Unter jobs.unicum.de informieren wir neben Bewerbungstipps über seriöse Stellenangebote.

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