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(Fachbereiche): Betriebswirtschaft - Branche Sport Sport allgemein

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Titel Das Olympische Dorf 
Untertitel Dezentralität als Leitbild für die Zukunft!? 
AutorIn Andrea von Horn 
Seiten 222 Seiten 
Hochschule Technische Universität Dortmund Deutschland 
Art der Arbeit Diplomarbeit 
Abgabe 1998 
Preis 38,00 EUR (inkl. MwSt.)
 
Bestellnummer 91001072 
Sprache Deutsch 
Medien Papier / CD 
Inhaltsangabe
Zusammenfassung:

Ziel dieser Arbeit ist es, vor dem Hintergrund der Problematik der Vereinbarkeit von Anforderungen an Olympische Dörfer, die aus der olympischen und nacholympischen Nutzung entstehen, eine Aussage darüber zu treffen, wie sich Olympische Dörfer in Zukunft darstellen können.

Die Bearbeitung erfolgt unter folgenden Fragestellungen:

Was sind die Aspekte, die für eine zentrale oder für eine dezentrale Ausgestaltung eines Olympischen Dorfes sprechen?

Macht die zentrale Ausgestaltung des Olympischen Dorfes auch in Zukunft noch Sinn?

Wie könnte ein Olympisches Dorf in Zukunft aussehen?

Die Ergebnisse dieser Arbeit stützen sich in erster Linie auf die Auswertung von Veröffentlichungen. Da der Bereich der Anforderungen und Erwartungen, die von Seiten der Athleten an ein Olympisches Dorf gestellt werden, in die Literatur über Olympische Dörfer zwar einfließt, im Nachhinein aber nur schwer Herauszufiltern ist, wurde eine Befragung' unter Teilnehmern an Olympischen Spielen durchgeführt.

Obwohl über Olympische Dörfer nur sehr wenig Literatur existiert, waren die Informationen m. E. für die Bearbeitung der Fragestellung vorliegender Arbeit ausreichend. Es sei darauf hingewiesen, daß die dargestellten Anforderungen an Olympische Dörfer nicht den Anspruch auf Vollständigkeit und Allgemeingültigkeit erheben.

Desweiteren ist bei der vorliegenden Arbeit zu beachten, daß es sich um eine Diplomarbeit handelt, die sich in der begrenzten Zeit sicherlich nicht mit der kompletten Literatur befassen, bzw. diese zusammentragen konnte. Auch mußte sich die Autorin auf die in der Literatur bzw. in Gesprächen getätigten Aussagen, ohne die Möglichkeit einer Überprüfung verlassen, da sie das Leben im Olympischen Dorf nicht selbst erfahren konnte. Mögliche Unstimmigkeiten mit tatsächlichen Begebenheiten, oder Schlüsse, die aus den Berichten subjektiver Erfahrungen gezogen wurden und sich in der Realität so möglicherweise nicht nachvollziehen lassen, sind deshalb zu entschuldigen.

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich ausschließlich mit den Olympischen Dörfern bei sogenannten "Sommerspielen". Olympische Dörfer, die bei den Olympischen Spielen der Wintersportler ("Winterspiele") errichtet worden, worden im Rahmen dieser Arbeit nicht untersucht.

Nach einem einführenden Teil (Kap. 2), der die Entwicklung der Olympischen Spiele und des Olympischen Dorfes von ersten Ansätzen in der Antike bis zur heutigen Zeit darstellt, werden verschiedene, in der Planung verwandte Ansätze zur zentralen oder dezentralen Anlage von Einrichtungen (Kap. 3) diskutiert.

Als Bewertungsgrundlage für die Diskussion über die zentrale oder dezentrale Anlage von Olympischen Dörfern dienen die in Kap. 4 dargestellten 'Anforderungen an Olympische Dörfer, die getrennt nach verschiedenen Interessenvertretern diskutiert werden.

Um unterschiedliche Umsetzungsmöglichkeiten und Herangehensweisen bei der Planung Olympischer Dörfer kennenzulernen, worden die Olympischen Dörfer von München (Deutschland) 1972, Barcelona (Spanien) 1992 und Atlanta (USA) 1996 (Kap. 5) dargestellt.

Anhand der in den Kapiteln zwei bis fünf erarbeiteten Grundlagen worden die in Kap. 1.2. beschriebenen Fragestellungen diskutiert und beantwortet. Dabei wird zunächst eine Pro-und-Contra-Diskussion über die Aspekte, die für eine zentrale oder dezentrale Ausgestaltung eines Olympischen Dorfes ausschlaggebend sind, geführt. Danach soll die Forderung das IOC nach einem zentral angelegten Olympischen Dorf bewertet werden. Abschließend wird eine Empfehlung für die zukünftige Ausgestaltung eines Olympischen Dorfes gegeben (Kap. 6).

Die Athleten der im Anschluß an die Olympischen Spiele stattfindenden Paralympics' nutzen seit 1988 die selben Einrichtungen wie die nicht behinderten Sportler und werden seit 1992 im Olympischen Dorf untergebracht. Aus diesem Grund müssen die speziellen Bedürfnisse behinderter Sportler in Zukunft verstärkt in die Planung Olympischer Dörfer einfließen. In der vorliegenden Arbeit finden diese Aspekte insofern Beachtung, als daß die Besonderheiten der Paralympics soweit möglich in den einzelnen Kapiteln gesondert dargestellt werden. Dies ist sinnvoll, da so die zusätzlich zu den Belangen der Olympischen Spiele zu beachtenden Aspekte deutlich werden.

Inhaltsverzeichnis:

1. Einleitung 13
1.1 Einführung in die Thematik 13
1.2 Zielsetzung 14
1.3 Methodik und Aufbau der Arbeit 15
2. Entwicklung und Bedeutung der Olympischen Spiele und des Olympischen Dorfes 17
2.1 Die Olympischen Spiele 17
2.1.1 Antike 17
2.1.2 Neuzeit 20
2.1.3 Paralympics 23
2.2 Das Olympische Dorf 25
2.2.1 Antike 25
2.2.2 Neuzeit 26
2.2.3 Paralympics 31
2.3 Zusammenfassung / Problemaufriß 33
3. Planungstheoretischer Hintergrund der Begriffe Zentralität und Dezentralität 35
3.1 Zentralität 36
3.2 Dezentralität 40
3.3 Dezentrale Konzentration 43
4. Anforderungen und Erwartungen an Olympische Dörfer 47
4.1 Olympische Spiele 47
4.1.1 Die Sportler 47
4.1.1.1 Unterbringung (Zimmer / Appartement) und Verpflegung 48
4.1.1.2 Freizeit 50
4.1.1.3 Training und Transport 52
4.1.1.4 Sonstige Anforderungen 54
4.1.1.5 Zusammenfassung der Anforderungen 56
4.1.2 Internationales Olympisches Komitee (IOC) 57
4.1.2.1 Generelle Hinweise zum Olympischen Dorf 57
4.1.2.2 Unterbringung (Zimmer / Appartement) und Verpflegung 59
4.1.2.3 Freizeit 61
4.1.2.4 Training und Transport 61
4.1.2.5 Sonstige Anforderungen/Vorgaben 63
4.1.2.6 Zusammenfassung der Anforderungen 64
4.2 Nacholympische Nutzung 68
4.2.1 Die ausrichtende Stadt 68
4.2.1.1 Zusammenfassung 73
5. Beispielhafte Darstellung Olympischer Dörfer 74
5.1 Das Olympische Dorf von München 1972 (Deutschland) 74
5.1.1 Herangehensweise der Stadt München 74
5.1.2 Beschreibung des Olympischen Dorfes 76
5.1.2.1 Unterbringung und Verpflegung 77
5.1.2.2 Freizeit 79
5.1.2.3 Training und Transport 79
5.1.3 Nebendörfer 80
5.1.4 Das Olympische Dorf nach den Spielen 80
5.2 Das Olympische Dorf von Barcelona 1992 (Spanien) 81
5.2.1 Hintergründe 81
5.2.2 Herangehensweise der Stadt Barcelona 82
5.2.3 Beschreibung des Olympischen Dorfes 83
5.2.3.1 Unterbringung und Verpflegung 85
5.2.3.2 Freizeit 86
5.2.3.3 Training und Transport 86
5.2.3.4 Sonstiges 87
5.2.4 Nebendörfer 87
5.2.5 Das Olympische Dorf nach den Spielen 88
5.3 Das Olympische Dorf von Atlanta 89
5.3.1 Herangehensweise der Stadt Atlanta 89
5.3.2 Beschreibung des Olympischen Dorfes 92
5.3.2.1 Unterbringung und Verpflegung 93
5.3.2.2 Freizeit 93
5.3.2.3 Training und Transport 95
5.3.2.4 Sonstiges 95
5.3.3 Nebendörfer 95
5.3.4 Das Olympische Dorf nach den Spielen 98
5.4 Zusammenfassung 100
6. Die Möglichkeiten einer dezentralen Ausgestaltung Olympischer Dörfer 102
6.1 Bewertung 102
6.1.1 Grundsätzliche Überlegungen zum Olympischen Dorf 103
6.1.2 Diskussion der Vor- und Nachteile einer zentralen Ausgestaltung des Olympischen Dorfes 104
6.1.2.1 Transport/Verkehr 105
6.1.2.2 Verpflegung 114
6.1.2.3 Dienstleistungs- und Serviceeinrichtungen 116
6.1.2.4 Größe der Olympischen Dörfer 118
6.1.2.5 Zusammenfassung/Bewertung 122
6.2 Konzeption einer dezentralen Ausgestaltung des Olympischen Dorfes 128
6.2.1 Zusammenfassung 138
7. Abschließende Betrachtung 140
8. Literaturverzeichnis 142
9. Anhang
Teil A
9.1 Fragebogen I
9.1.1 Fragebogen I
9.1.2 Anschreiben VIII
9.1.3 Begleitschreiben Arnd Schmitt IX
9.1.4 Begleitschreiben Gunther Belitz x
9.1.5 Anschreiben Univ.-Prof. Dr.-Ing. Gerd Turowski XI
9.1.6 Liste der Olympischen und Paralympischen Sportarten XII
9.1.7 Auswertung des Fragebogens XIV
Teil B
9.2 Olympische Charta (Auszüge) LVII
9.3 Der Organisationsaufbau der Olympischen Bewegung LVIII
9.4 Unterbringung im Olympischen Dorf von Atlanta LXV
9.4.1 Appartements LXV
9.4.2 Studentenwohnheim LXVI
9.4.3 Bruderschaftshaus LXVII
 
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