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(Fachbereiche): Architektur / Raumplanung Landschaftsarchitektur

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Titel Gewerbliche Neuordnung - Reaktivierung Dettinger Au (Kirchheim unter Teck) 
Untertitel  
AutorIn Matthias Bächle 
Seiten 107 Seiten 
Hochschule Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen (ehemals FH Nürtingen) Deutschland 
Art der Arbeit Diplomarbeit 
Abgabe 2005 
Preis 38,00 EUR (inkl. MwSt.)
 
Bestellnummer 6012137 
Sprache Deutsch 
Medien CD 
Inhaltsangabe
Einleitung:

Die Revitalisierung untergenutzter oder brachgefallener Gewerbestandorte ist aufgrund des sich beschleunigenden wirtschaftlichen Strukturwandels von der Industrie- zur Dienstleistungsgesellschaft eine aktuelle Herausforderung für Stadtplaner, deren Bedeutung zukünftig noch weiter zunehmen wird.

In der Wiederbelebung und Weiterentwicklung dieser Flächen besteht oft ein enormes Entwicklungspotential für die Kommunen. Zum einen bedeutet die Innenentwicklung eines Gewerbegebiets einen sparsamen Umgang mit Grund und Boden und eine Verminderung des Bedarfs an Flächenneuausweisungen. Zum anderen beeinflusst man durch die Weiterentwicklung eines bestehenden Gebietes eine Bestandssicherung etablierter Betriebe. Nicht zuletzt kann vorhandene Infrastruktur ausgenutzt werden.

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der gewerblichen Neuordnung bzw. Reaktivierung des wirtschaftshistorisch bedeutenden Gewerbestandorts "Dettinger Au" in Kirchheim unter Teck.

Das Gebiet am südlichen Stadtrand Kirchheims an der A 8-Anschlussstelle Kirchheim-Ost war im 19. Jh. aufgrund der Wasserkraftnutzung der Lauter ein bevorzugtes Gebiet für die Textilindustrie. Heute weist das Gebiet eine sehr große Heterogenität in der Nutzung und Bebauung auf. Gewerblich genutzte Flächen wechseln sich mit Einzelhandelsmärkten und Wohngebäuden ab. Einzelne Fabrikgebäude zeugen noch von der einstigen textilindustriellen Nutzung. Zudem prägen Bahnlinien und stark befahrene Straßen das Bild. Die Lauter, die einstmals für den Aufschwung des Gebiets verantwortlich war, ist mittlerweile nahezu vollständig aus dem Stadtbild verschwunden.

Für das gesamte Plangebiet soll ein tragfähiges Konzept entwickelt werden (M: 1:2.500 auf A 3 verkleinert). Stellt sich heraus, dass die Neuordnung bestimmter Bereiche besonders dringlich ist, soll für diese Bereiche eine Detailplanung erstellt werden (M: 1:1.000 auf A 3 verkleinert). "Positive" bestehende Strukturen sollen bei der Planung nach Möglichkeit erhalten und weiterentwickelt werden.

Für die Planung wird das Oberziel ausgegeben, das vorhandene gewerbliche Potential im Plangebiet zu reaktivieren bzw. durch ein entsprechendes Flächenangebot eine Ansiedlung neuer Betriebe unterschiedlicher Größe und Nutzung zu ermöglichen. Damit soll der Standort wieder seine ursprüngliche Bedeutung erlangen. Das Potential ist aufgrund der verkehrlichen Standortgunst zweifelsohne vorhanden. Zudem soll so die vielfältige mittelstandsgeprägte Wirtschaftsstruktur der Stadt Kirchheim erhalten und weiterentwickelt werden, wodurch die Stadt für Strukturkrisen gut gewappnet ist.

Zunächst soll untersucht werden, wie die (überörtliche) Verkehrsanbindung des Gebiets verbessert werden kann. Daraufhin soll die Verteilung der Bau- und der Freiflächen sowie die Erschließungsstruktur festgelegt werden. Dabei soll die vorhandene Erschließungsstruktur nach Möglichkeit beibehalten werden.

Nach dem Oberziel soll das Plangebiet in verschiedene gewerbliche Teilbereiche gegliedert werden, in denen unterschiedliche Betriebsgrößen und Nutzungen möglich sind. In diesem Zusammenhang soll besonders auch die Unterbringung von Dienstleistungsarbeitsplätzen im Gebiet überprüft werden.

Zudem soll die Vernetzung des Gebiets mit den umliegenden Stadtquartieren, vor allem mit der Innenstadt und dem Freiraum an der Lauter, über attraktive Wege- und Grünverbindungen sowie qualitativ hochwertige Übergänge verbessert werden.

Die bestehenden Grün- und Vegetationsstrukturen sollen erhalten und zu einem vernetzten Grünsystem ausgebaut werden. Besondere Beachtung soll der naturnahen Gestaltung und der Integration der Lauter ins Stadtbild sowie der Gestaltung des bedeutenden Freiraums westlich der Lauter geschenkt werden. Darüber hinaus sollen die Straßenräume begrünt werden.

Nicht zuletzt soll darauf geachtet werden, dass die Realisierung der Planung in funktionsfähigen Bauabschnitten möglich ist.

 
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