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Einleitung:
Viele Gemeinden und Städte erleben in den letzten Jahren eine starke Veränderung, es wird viel modernisiert. Viel Energie in Erhaltung und Erneuerung gesteckt. Egal wohin man schaut in jeder Stadt sind Maßnahmen zu sehen. Ob es um die Neugestaltung von Innenstädte geht oder die Sanierung von Wohngebiete, es wird zunehmend ersichtlich, das sich was tut in viele Gemeinden.
Gerade in Zeiten von Entwicklungen sind Grenzen nötig um Zustände soweit kontrollieren zu können, dass sie nicht schaden. Hier greift ein Mittel ein das in vielen Gemeinden gerade jetzt langsam Einzug hält, die Gestaltungssatzung. Als Grundlage eines Gebietes innerhalb einer Gemeinde oder in Städten ist sie die einzige Möglichkeit individuell zu handeln. Lange Zeit verachtet und nicht beachtet, sind Gestaltungsatzungen heutzutage ein Mittel geworden, die Gemeinden helfen können eine Sinnvolle Grundlage zu bilden. Aufgabe dieser Arbeit soll es sein, die Gestaltungsatzung als solche dem Betrachter näher zu bringen und Vorteile wie auch Nachteile klar zu stellen. Gestaltungssatzung ist ein Thema das wenig Diskutiert wurde und den meisten Planern ein Dorn im Auge ist. Es ist immer schwer die Auswirkungen in Zukunft zu betrachten und dabei spielt die Planung und Visualisierung eine immer größere Rolle in der Entwicklung von Satzungen.
Visualisierungen können Ideen wecken, die vorher nicht einmal in Betracht gezogen wurden. Sie bieten ein Fundament in der Erstellung von Grenzen. Visualisierungen können die Situation wiedergeben, verdeutlichen und eventuell zeigen wie es sein könnte. Die Verbindung von Visualisierung mit einer Erstellung von Satzungen und Plänen ist mit der Einführung von Computer einen Schritt weiter gegangen und bietet viele neue Gebiete und Möglichkeiten. Das Thema Visualisierung sowie die Gestaltungssatzung an sich sind sehr weitreichende Themen die ganze Bücher füllen würden. Anknüpfend an das Projekt, soll versucht werden das ganze etwas näher zu bringen und das Thema ein wenig vorzustellen.
Das Projekt befasst sich mit dem den Stadtkern der Gemeinde Rödermark, Ober-Roden. Der Stadtkern des Ortes ist in einem Zustand der eine neue Zielorientierung braucht und als Stadtkern in der momentanen Situation nicht als solcher erkenntlich ist. Diese Arbeit soll eine Anregung zu dem Thema Mögliche Gestaltungssatzung für Ober-Roden sein. Sie soll eine logische Fortführung der bisher gemachten Arbeiten rund um das Projekt "Zukunftsprojekt Innenentwicklung Rödermark Ober-Roden" bilden.
Die Arbeit selbst gliedert sich in drei Hauptteile: Die Grundfragen rund um eine Gestaltungssatzung. Wie entsteht eine Satzung und was hat sie zu bedeuten. Es werden kurz Alternativen vorgestellt und die Anwendungsgebiete gezeigt. Zusätzlich werden zwei Städte als Beispiele mit ihren Gestaltungssatzungen vorgestellt und näher erläutert. Besonderheiten werden versucht hervorzuheben und die Satzungen die heute gültig sind, werden im Anhang vorgestellt.
Der zweite Hauptteil der Arbeit beschäftigt sich mit dem Thema Visualisierung und deren Bedeutung in der Verbindung mit einer Gestaltungssatzung. Formen werden gezeigt und Möglichkeiten vorgestellt. Der dritte und entscheidende Teil beschäftigt sich mit der Fortsetzung des Projektes "Zukunftsprojekt Innenentwicklung Ober-Roden" mit einer Entwicklung einer Gestaltungssatzung für den Ortskern. Mit Hilfe von Visualisierungen wird gezeigt, dass der Ortskern eine Veränderung benötigt und die nun vorgestellte Gestaltungssatzung könnte ein Grundgerüst darstellen, den Innenstadtbereich so zu erhalten, wie es für einen historischen Kern sinnvoll wäre. Daran schließt sich ein Ausblick über zukünftige Entwicklungen, und in der Schlussbetrachtung werden die gewonnenen Erkenntnisse noch einmal zusammengefasst.
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