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(Fachbereiche): Betriebswirtschaft - Branche Industrie / Produktion Industrie / Produktion allgemein

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Titel Textilbewehrter Beton als Korrosionsschutz 
Untertitel  
AutorIn Matthias Dupke 
Seiten 127 Seiten 
Hochschule Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (FH) Deutschland 
Art der Arbeit Diplomarbeit 
Abgabe 2006 
Preis 48,00 EUR (inkl. MwSt.)
 
Bestellnummer 91014375 
Sprache Deutsch 
Medien  
Inhaltsangabe
Einleitung:

Schon als der Mensch mit einfachsten Mitteln begann Häuser für sich zu bauen, setzte er Pflanzenfasern und Tierhaare als verstärkendes Element ein. So wurden Lehmwände und Lehmziegel mittels Stroh verstärkt. Wandputze und Mörtel hingegen wurden aufgrund ihrer geringen Schichtdicken mit feinen Tierhaaren verstärkt. Trotz der unterschiedlichen beigemengten Stoffe war aber stets die verbesserte Haltbarkeit der Bausubstanz das Ziel. Heute besinnt man sich wieder auf solch althergebrachte Bauweisen. Allerdings werden anstatt von Stroh hochmoderne Textilien wie: Aramid-, Karbon- und AR-Glasfasern, (AR = alkaliresistent), in Verbindung mit dem Baustoffen Beton und Stahlbeton eingesetzt.

Der textilbewehrte Beton ist ein relativ junger Baustoff. Eingesetzt wird er etwa seit den siebziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Anfänglich wurden nur Kurzfasern als Bewehrung verwendet. Als Fasermaterial wurde in den meisten Fällen Asbest eingesetzt. Bis zur Entdeckung, dass die Asbestfasern aufgrund ihrer geringen Korngröße und ihrer Form als Krebs erzeugend gelten. Der Durchmesser der Elementarfasern schwankt zwischen 0,02 und 0,2 Mikrometer. Seit die Krebs erzeugende Wirkung der Asbestfasern bekannt wurde, wurde die Asbestfaser durch andere Natur- und Chemiefasern ersetzt. Die wichtigsten Chemiefasern für das Bauwesen sind: Aramid-, Karbon- und AR-Glasfasern. Weiterhin werden als Kurzfasern Metallfasern in den unterschiedlichsten Formen und Keramikfasern verwendet.

Eines der herausragendsten Glasfaserbeton Bauwerke aus den Anfängen des faserbewehrten Betons ist der im Jahre 1977 errichtete Pavillon. Dieser wurde anlässlich der Bundesgartenschau in Stuttgart im selbigen Jahr errichtet. Der Pavillon besitzt einen Gesamtdurchmesser von 31m, bei einer Schalendicke von etwa nur 10 bis 12mm. Dies zeigt, welche Anwendungsmöglichkeiten schon bei faserbewehrtem Beton möglich sind.

Aufgrund der bereits seit den siebziger Jahren des vorigen Jahrhunderts verwendeten faserbewehrten Betone sind die Erfahrungen mit diesem Baustoff bis zum heutigen Tag sehr umfangreich. Die Erfahrungen mit dem textilbewehrten Beton hingegen sind als sehr gering einzuschätzen, da bisher nur wenig Literatur veröffentlicht wurde. Die fehlende Erfahrung mit dem Umgang mit textilbewehrtem Beton ist daran zu ersehen, dass seit einigen Jahren in Deutschland verstärkt an der Entwicklung von diesem neuen Verbundwerkstoff, gearbeitet wird. Diese Entwicklungstätigkeit wird beispielsweise in zwei von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Sonderforschungsbereichen SFB, dem SFB 528 und dem SFB 532 durchgeführt.

Im Sonderforschungsbereich 528 wird an der Entwicklung der Verwendung technischer Textilien als Verstärkung und Instandsetzung von Stahlbetontragwerken oder Holzbauteilen an der Technischen Universität in Dresden gearbeitet.

Im Sonderforschungsbereich 532 wird hauptsächlich die Entwicklung des Verbundwerkstoffes textilbewehrter Beton an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen als neuer innovativer Baustoff betrieben.

Um sich einen schnellen Überblick über bereits erschienene Literatur bezüglich des Textilbetons verschaffen zu können, wurde Ende des Jahres 2005 eine Literaturdokumentation vom Fraunhofer Informationszentrum Raum und Bau herausgegeben. In dieser Dokumentation werden Forschungsberichte, Dissertationen und durchgeführte Vorträge über das Thema Textilbeton mit kurzem Inhalt aufgelistet.

 
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