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(Fachbereiche): Betriebswirtschaft - Branche Industrie / Produktion Industrie / Produktion allgemein

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Titel CO2-Emissionshandel - Chancen und Risiken für die deutsche Wirtschaft 
Untertitel  
AutorIn David Klee 
Seiten 89 Seiten 
Hochschule FOM - Fachhochschule für Oekonomie und Management Essen Deutschland 
Art der Arbeit Diplomarbeit 
Abgabe 2009 
Preis 38,00 EUR (inkl. MwSt.)
 
Bestellnummer 91014853 
Sprache Deutsch 
Medien  
Inhaltsangabe
Einleitung:

"[Climate change] [..] is, simply, the greatest collective challenge we face as a human family." In seiner Rede vor der 39. Plenarversammlung des Weltverbandes der Gesellschaften für die Vereinten Nationen (WFUNA) am 10.08.2009 in Seoul (Südkorea) unterstrich der UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon die immense Bedeutung internationaler Bemühungen im Kampf gegen den Klimawandel.

Neben der aktuellen Finanz- und Wirtschaftskrise wird kaum ein anderes Thema in der internationalen Politik intensiver diskutiert als der Klimawandel. Erste Anstöße für eine Politik zur Vermeidung möglicher Klimaveränderungen gingen erst Ende der siebziger Jahre von der Klimaforschung aus, obwohl schon vorher wissenschaftlich belegt war, dass ein direkter Zusammenhang zwischen dem Kohlendioxidgehalt in der Atmosphäre und dem globalen Klima existiert. Die Klimaproblematik ist in erster Linie auf die durch den Menschen verursachten (anthropogenen) Emissionen zurückzuführen und nicht auf das natürliche Vorkommen von Treibhausgasen in der Atmosphäre. Mehr als die Hälfte des anthropogenen Treibhauseffektes ist auf die durch die Verbrennung von Öl, Gas und Kohle entstehenden Treibhausgase zurückzuführen. Zur Stabilisierung des globalen Klimas wird daher von Klimaforschern eine drastische Reduktion der weltweiten CO2-Emissionen gefordert.

Auf der dritten Vertragsstaatenkonferenz zur UN-Klimarahmenkonvention 1997 in Kyoto (COP3) wurden erstmals rechtlich verbindliche Emissionsminderungsziele fixiert. Die daraus folgende europäische Richtlinie war die rechtliche Grundlage für die Einführung eines europäischen Handelssystems für Emissionsrechte. Der CO2-Emissionshandel startete am 01.01.2005.

Ziel dieser Arbeit ist es, einen umfassenden Überblick der aus dem Emissionshandel resultierenden Auswirkungen auf die betroffenen Wirtschaftsbereiche in Deutschland zu geben. Nachdem deren Hintergründe dargestellt werden, sollen Möglichkeiten aufgezeigt werden, wie sich die Unternehmen auf die zukünftigen Herausforderungen des CO2-Emissionshandels einstellen können, um weiterhin wettbewerbsfähig bleiben zu können.

Dazu werden im ersten Teil des zweiten Kapitels zunächst die ökonomischen Prinzipien der verschiedenen umweltpolitischen Instrumente vorgestellt. Im zweiten Teil folgt die Darstellung des zur Einführung des Emissionshandelssystems notwendigen rechtlichen Rahmens, angefangen mit dem internationalen Kyoto-Protokoll über die europäische Richtlinie bis hin zur Umsetzung in das deutsche Recht. Die praktische Anwendung dieser theoretischen Hintergründe wird im dritten Kapitel erläutert. Nachdem zunächst die prinzipielle Funktionsweise des CO2-Emissionshandels aufgezeigt wird, erfolgt anschließend eine Darstellung der betroffenen Parteien und ihrer Aufgaben. Zum Ende dieses Kapitel wird das Emissionshandelsregister erklärt, durch das der eigentliche Handel mit CO2-Zertifikaten erst ermöglicht wird.

Auf Grundlage der theoretischen und praktischen Vorarbeiten werden im vierten Kapitel die Auswirkungen des CO2-Emissionshandels auf die teilnehmenden Unternehmen analysiert und mögliche Anpassungen aufgezeigt. Dabei erfolgt eine Unterteilung zwischen der Energiewirtschaft und der Industrie. Der Fokus bei den Energieversorgungsunternehmen liegt auf der vom Emissionshandel beeinflussten Strompreisgestaltung sowie den Anpassungsmöglichkeiten ihres Kraftwerkparks. Für die Industrieunternehmen wird insbesondere auf die Kosten- und Wettbewerbsrisiken aufgrund steigender Kosten durch den Emissionshandel eingegangen.

Abschließend werden die Ergebnisse einer vom Bundeswirtschaftsministerium beauftragten Studie dargestellt, die die Auswirkungen des Emissionshandels über die betroffenen Sektoren hinaus auf die Gesamtwirtschaft Deutschlands nach 2013 aufzeigen.

 
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