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Einleitung:
Heutzutage ist das systemische Denken und Handeln die Leitlinie in der Sozialen Arbeit. Doch oft wird dabei vergessen, dass das größte System in dem wir agieren unsere direkte räumliche Umgebung ist, sie erschafft die "äußeren" Bedingungen unserer sozialen Interaktionen und bestimmt damit maßgeblich deren Qualität und Ausrichtung, bestimmt, mit wem wir überhaupt in sozialen Kontakt kommen können. Gleichzeitig mit dem zunehmenden Aufklappen der Einkommensschere und einem Anstieg der Armut nimmt auch die soziale Entmischung des urbanen Raumes zu, einhergehend mit einer Abnahme der Vielseitigkeit innerhalb der räumlichen Lebenswelten. Gerade in Berlin sind die Themen Gentrifizierung und Armut an der Tagesordnung.
Wohin gehen aber die Menschen, welche von Gentrifizierungsprozessen vertrieben werden und wie sind die Lebensbedingungen dort? Wie wirkt die räumliche Konzentration von Haushalten in Armutslagen auf diese Haushalte zurück?
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