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(Fachbereiche): Betriebswirtschaft - Funktional Controlling Controlling allgemein

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Titel Life Cycle Costing zur Unterstützung des Asset Managements in der Energiewirtschaft - insbesondere für Investitionen in Elektrizitätsnetze 
Untertitel  
AutorIn Franz Vogel 
Seiten 52 Seiten 
Hochschule Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden (FH) Deutschland 
Art der Arbeit Bachelorarbeit 
Abgabe 2010 
Preis 28,00 EUR (inkl. MwSt.)
 
Bestellnummer 90015395 
Sprache Deutsch 
Medien  
Inhaltsangabe
Einleitung:

Die deutsche Energiewirtschaft agiert in einem dynamischen und durch umfassende nationale und supranationale Regulierungsbemühungen gekennzeichneten Wettbewerbsumfeld. Das in der zweiten Novelle des EnWG verankerte Unbundling verpflichtet die Energieversorgungsunternehmen, den regulierten Netzbetrieb rechtlich und wirtschaftlich strikt von den im Wettbewerb stehenden Geschäftsbereichen Energieerzeugung und -vertrieb zu trennen.

Die 2007 in Kraft getretene Anreizregulierungsverordnung sieht in § 12 einen Effizienzvergleich der Netzbetreiber durch die Bundesnetzagentur vor. Durch diesen Effizienzvergleich und die damit verbundene Genehmigung bestimmter Erlösobergrenzen sehen sich die deutschen Netzbetreiber einem enormen Effizienzdruck ausgesetzt. Sie müssen sich an den Kosten des effizientesten Netzbetreibers messen lassen und sind infolge bestrebt, sowohl die Investitionskosten, als auch die Instandhaltungskosten zu minimieren.

Auch der Ausbau intelligenter Stromnetze (Smart Grids) zur dezentralen Einspeisung der erneuerbaren Energien stellt die Netzbetreiber vor immense Herausforderungen. Ein aktueller Kommentar von Deutsche Bank Research beziffert den Investitionsbedarf allein für den Ausbau der Smart Grids bis zum Jahr 2020 auf 40 Mrd. Euro. Investitionen für den Erhalt und Ausbau der konventionellen Stromnetze sind darin nicht enthalten.

Vor diesem Hintergrund wird deutlich, dass die Netzbetreiber in Deutschland ein Instrument benötigen, um Investitionsplanungen adäquat unterstützen und die Kosten der Investitionen über deren gesamten Lebenszyklus minimieren zu können. Mit dem Life Cycle Costing steht hierfür ein Instrument bereit, das in der Literatur bereits seit Jahrzehnten diskutiert wird. Auch in der Automobilwirtschaft wird das Instrument - in modifizierter Form - bereits seit Anfang dieses Jahrzehnts zur Planung von Investitionen in kapitalintensive Produktionsanlagen genutzt. In der Energiewirtschaft hingegen findet das Life Cycle Costing bisher keine Anwendung, wird aber seit einiger Zeit auch hier diskutiert.

Zielsetzung und Aufbau der Arbeit:

Die vorliegende Arbeit verfolgt zwei Kernziele. Zum einen soll anhand qualitativer Kriterien und Plausibilitätsüberlegungen untersucht werden, für welche Betriebsmittel in Elektrizitätsnetzen eine LCC-Analyse zur Unterstützung von Investitionsentscheidungen geeignet ist. Zum anderen wird in dieser Arbeit versucht ein allgemeines Vorgehensmodell zur Bestimmung der Lebenszykluskosten oder des Lebenszykluserfolgs dieser Betriebsmittel zu konstruieren.

Zu Beginn der Arbeit werden die theoretischen Grundlagen elektrischer Energieversorgungsnetze kurz umrissen. Anschließend erfolgt eine theoretische Betrachtung des Life Cycle Costing. Hierbei wird zunächst auf die Grundlagen und die historische Entwicklung des Konzepts eingegangen, anschließend werden die beiden wichtigsten Modellansätze des Life Cycle Costing vorgestellt und auch verschiedene Berechnungsmodelle werden aufgezeigt.

Im vierten Kapitel, dem konzeptionellen Teil der Arbeit, werden zunächst qualitative Kriterien beziehungsweise Bedingungen erörtert, deren Erfüllung eine LCC-Analyse für die betreffenden Betriebsmittel sinnvoll erscheinen lässt. Anschließend wird anhand dieser Bedingungen untersucht, welche Betriebsmittel für eine Unterstützung der Investitionsprozesse durch Life Cycle Costing geeignet sind. Danach wird versucht ein allgemeines Vorgehensmodell zur Ermittlung der Lebenszykluskosten zu entwickeln, um anschließend die Anwendbarkeit des LCC in der Energiewirtschaft zu beurteilen.

Die Arbeit schließt mit einer beispielhaften LCC-Betrachtung eines Hauptumspannwerks und anschließendem Fazit zur Arbeit und Hinweis auf weiteren Forschungsbedarf.

Auf bestehende Normen und Industriestandards zur Ermittlung der LCC - wie beispielsweise DIN EN 60300-3-3:2004 oder VDMA-Standard 42160:2006 - wird in dieser Arbeit nicht eingegangen. Das hat verschiedene Gründe. Einerseits fehlen dafür notwendige empirische Daten, andererseits stellen diese Normen und Industriestandards ihrerseits lediglich Leitlinien dar.

 
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