Diplomarbeitenbörse

(Fachbereiche): Betriebswirtschaft - Branche Energie

BESTELLEN
Titel Business Intelligence 
Untertitel Potentiale und Anwendung im operativen Vertriebscontrolling der Energieversorgung 
AutorIn Tony Brychcy 
Seiten 85 Seiten 
Hochschule Technische Fachhochschule Wildau Deutschland 
Art der Arbeit Diplomarbeit 
Abgabe 2010 
Preis 38,00 EUR (inkl. MwSt.)
 
Bestellnummer 91015770 
Sprache Deutsch 
Medien  
Inhaltsangabe
Einleitung:

'Der Erfolgreichste im Leben ist der, der am besten informiert wird'.

Dieser Ausspruch von Benjamin Disraeli (1804-1881, britischer Premierminister und Schriftsteller) hat seit dem 19. Jahrhundert nicht an Bedeutung verloren. Für Unternehmen im heutigen Zeitalter ist es von existenzieller Bedeutung aus Daten Informationen und daraus Wissen zu generieren. Aus Wettbewerbssicht, bei Energieversorgungsunternehmen, muss das Controlling neue zum Teil aber auch umfassendere Aufgaben wahrnehmen. Um dabei eine Wertschöpfung für das Unternehmen zu erreichen, müssen die Informationen auf die sich das Controlling stützt, qualitativ hochwertig sein. Das Controlling hat sich auch in der Energiebranche durch steigenden Wettbewerbsdruck gewandelt. Der Controller in der heutigen Zeit hat nur noch wenig mit dem Klischee eines 'Erbsenzählers' gemein.

Er ist Informant für die Geschäftsführung, klärt mit seinen Auswertungen auf und warnt bei Zielabweichungen. Er hat unterstützende Funktionen für Fachabteilungen sowie das Management und ein umfassendes betriebswirtschaftliches Wissen. Fachabteilungen schauen oft nur in eine Richtung, der Controller schaut in alle Richtungen und erkennt Schnittstellen und Konflikte. Deshalb ist ein Controller auch zugleich Koordinator der Probleme und Arbeitsaufgaben aus ganzheitlich unternehmerischer Sicht sieht und bei der Lösungsfindung beteiligt ist. Um diese erweiterte Rolle im Controlling bewältigen zu können werden Controllingsysteme geschaffen, die dem Controller dabei unterstützen, bestehende Handlungsweisen zu automatisieren. Ziel ist die Entlastung der Führungsakteure und damit eine Erhöhung der Effizienz. Des Weiteren können analytische Controllingsysteme durch komplexe IT-unterstützte Methoden Problemlösungsverfahren ergänzen und somit einen 'Beitrag zur Steigerung der Entscheidungsqualität liefern' . Business Intelligence ist eine moderne IT-unterstützte Ausprägung eines Controllingsystems, dass wichtige Informationen als Entscheidungsgrundlage liefern kann und bei der Gestaltung von Unternehmensprozessen beteiligt ist.

Es bietet viele Potentiale für das Controlling in Energieversorgungsunternehmen die es auszuschöpfen gilt. Die damit verbundenen Problemfelder müssen im gleichen Zuge beseitigt oder verringert werden, um für das Unternehmen den größtmöglichen Nutzen zu erzielen.

Durch die zunehmende Globalisierung, sich ständig ändernde Rahmenbedingungen in Politik und Wirtschaft, den stetig technischen Wandel sowie durch die Liberalisierung des Energiemarktes, sehen sich Unternehmen aus der Energiebranche, heute einem immer stärkeren Wettbewerb ausgesetzt. Um auf Änderungen im Wettbewerbsumfeld richtig und zeitnah reagieren zu können, müssen passende Maßnahmen ergriffen werden, die diesen ständigen Anpassungsprozess mit gestalten und unterstützen. Es ergibt sich ein Zwang zur frühzeitigen Erkennung von Potentialen um diesen Problemen zu begegnen. Der Datenanalyse und somit der Informationsbeschaffung wird in diesem Zusammenhang eine zentrale Bedeutung attestiert. Das Vertriebscontrolling mit seinen Instrumenten und Management Support Systemen spielt dabei eine wichtige Rolle. Für die Unternehmensleitung bzw. andere Entscheidungsträger müssen entscheidungsrelevante Informationen in hoher Qualität zur Verfügung gestellt werden. Eine frühzeitige Erkennung von Risiken und Chancen bezüglich des Wettbewerbsumfelds oder der Absatzmärkte muss gewährleistet werden. Dazu müssen Daten transparent gemacht werden. Die Praxis zeigt, dass bisher in vielen Subsystemen, beispielsweise mit Excel, ein enormer, teils auch manueller Aufwand betrieben wird, um Unternehmensdaten aufzubereiten. Teilweise sind diese Daten jedoch inkonsistent oder unvollständig. Um den Anforderungen einer vollständigen und konsistenten Datensammlung gerecht zu werden, wurden Verfahren, wie das Business Intelligence geschaffen, um den Prozess der Datenanalyse zu unterstützen und zu verbessern. In den folgenden Ausführungen wird der Begriff Business Intelligence aufgrund der besseren Lesbarkeit mit 'BI' abgekürzt.

Um die Wettbewerbsfähigkeit und Effizienz zu erhöhen müssen jedoch einige Hürden im Zusammenhang mit BI beseitigt werden. Dazu gehört auch, dass BI als ein Unternehmensprozess verstanden wird. Es werden grundlegende Optimierungen hinsichtlich betrieblicher Abläufe auch im Zusammenhang mit vorgelagerten Systemen hergestellt. Neben Problemen, die auf technischer Ebene zu lösen sind, werden auch auf organisatorisch-personeller Ebene Probleme erzeugt, die nicht außer Acht gelassen werden dürfen.

Im Rahmen dieser Diplomarbeit sollen Anwendungsfelder, Potentiale und Probleme von BI, für das operative Vertriebscontrolling, an Beispielen der Energieversorgung aufgezeigt werden. Durch die betriebliche Tätigkeit und aus praktischen Erfahrungen her begründet, wird das operative Vertriebscontrolling bei den Betrachtungen in den Mittelpunkt gestellt, wobei sich die Ausführungen vorwiegend auf Daten der Kosten- und Leistungsrechnung beziehen.

Die Praxisrelevanz wird mit Erläuterungen anhand der BI-Bausteine des Marktführers der SAP-AG hergestellt. Dazu gehört der SAP Netweaver 2004s - Business Intelligence SAP BI 7.0.

Die Arbeit baut sich so auf, dass zuerst begriffliche Grundlagen erläutert werden, die Voraussetzungen für die weitere Bearbeitung des Themas sind.

Dabei soll zunächst ein Verständnis für BI entwickelt, der Begriff definiert und für die Bearbeitung des Diplomthemas abgegrenzt werden. Des Weiteren werden grundsätzliche Anforderungen der Unternehmen an BI-Systeme sowie die zentralen Einsatzbereiche beschrieben.

In einem zweiten Schritt soll das Grundverständnis und Zusammenspiel Unternehmenssteuerung und Vertriebscontrolling erläutert werden. Im Anschluss erfolgt eine Abgrenzung zwischen strategischen und operativen Vertriebscontrolling. Da sich die Arbeit auf den Einsatz von BI im operativen Vertriebscontrolling aufbaut, werden Steuerungsgrößen und Betrachtungsdimensionen dargestellt, bevor auf ausgewählte operative Instrumente eingegangen wird.

Der Hauptteil befasst sich mit Potentialen, die durch den Einsatz von BI durch die verschiedenen Controllinginstrumente generiert werden. Dabei wird im speziellen auf das Reporting, die DB-Rechnung und den operativen Planungsprozess eingegangen. Anhand exemplarischer Einsatzszenarien erfolgen praxisbezogene Erläuterungen. Im Anschluss wird eine Potentialbewertung anhand des vorangegangenen Kapitels und im speziellen anhand der exemplarischen Einsatzszenarien durchgeführt.

Schließlich werden Problemfelder und Lösungsansätze für die betriebliche Praxis unter organisatorisch-konzeptionellen und personell-methodischen Gesichtspunkten betrachtet, bevor ein Fazit die Arbeit beendet.

 
BESTELLEN

 

powered by:
Diplom.de

UNICUM Newsletter

Hier die UNICUM Newsletter bestellen ! (Link)