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(Fachbereiche): Agrarwissenschaften Agrarwissenschaften allgemein

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Titel RFID und Verbraucherschutz: Vorteile und Risiken der Technologie 
Untertitel  
AutorIn Alona Erkmann 
Seiten 205 Seiten 
Hochschule Fachhochschule Osnabrück Deutschland 
Art der Arbeit Diplomarbeit 
Abgabe 2011 
Preis 38,00 EUR (inkl. MwSt.)
 
Bestellnummer 3017360 
Sprache Deutsch 
Medien  
Inhaltsangabe
Einleitung:

1 Einleitung:

Immer häufiger in der letzten Zeit erscheinen in diversen Medien Berichte über RFID (Radio Frequency Identification). Wegen vielerlei betriebswirtschaftlicher Vorteile forcieren internationale und nationale Unternehmen verschiedener Branchen die Einführung RFID-basierter Anwendungen. RFID-Etiketten sollen künftig den heutigen Strichcode verdrängen und in vielen Bereichen des täglichen Lebens wie Wirtschaft, Wissenschaft, öffentlichen Einrichtungen und im Alltag der Verbraucher1 Einzug halten. Einhergehend mit prognostizierten Senkungen der Produktions- kosten wird sich der Einsatz der RFID-Technologie deutlich in Richtung Konsumgüter verbreiten. Bis zum Zeitpunkt der flächendeckenden Einführung des RFID-Tagging wird auf parallele Nutzung des Barcodes und der RFID-Kennzeichnung gesetzt.

1.1 Problemdarstellung:

Die RFID-Technologie ist eine Querschnittstechnologie, deren Anwendungs- potenziale in fast allen Wirtschafts- und Lebensbereichen liegen. Aufgrund des erheblichen Innovationspotenzials zur Effizienz- und Qualitätssteigerung bietet diese Technologie viele Chancen, die den Verbrauchern zugutekommen können. Auch für die Wirtschaftsförderung gilt die zukunftsweisende Entwicklung als unumstritten. Generell ist wegen der sehr stark divergierenden Dynamik der Entwicklung von RFID-Anwendungen und unzureichender Erfahrungen mit dieser Technologie bisher 'wenig über zu erwartende Vorteile und mögliche Risiken bekannt'.

Es wird vermutet, dass der breite Einsatz der RFID-Technologie nicht nur wirtschaftliche Vorteile mit sich bringt. Beispielsweise befürchten Daten- und Verbraucherschützer die Gefahr einer umfassenden Verbraucherüberwachung und den Verlust der informationellen Selbstbestimmung .

Auch Bedenken bezüglich gesundheitlicher Beeinträchtigungen durch elektro- magnetische Strahlung häufen sich auch zunehmend.

Die Verbraucher selbst stehen bislang dem Einsatz der RFID-Technologie mit gemischten Gefühlen gegenüber. Wie es im Rahmen des von der EU- Kommission 2006 durchgeführten Konsultationsprozesses deutlich wurde, wünschten sich 67 Prozent der Befragten eine verstärkte Aufklärung.

Bei der Sichtung der derzeit vorhandenen Informationsquellen wird deutlich, dass die Schilderungen der Potentiale der RFID-Technologie und deren möglicher Auswirkungen meist anwenderorientiert und sehr technisch geprägt sind. Zu der Betrachtung der Aspekte des Verbraucherschutzes gibt es bisher relativ wenig aussagekräftige und vor allem wissenschaftliche Beiträge.

Zum Zeitpunkt der Recherche Mitte 2011 hat keine der 16 Verbraucherzentralen des Bundesverbandes (VZBV) spezifische Informationen zu diesem Thema angeboten, während die zunehmende Verbreitung der RFID-Technologie in nahezu allen Lebensbereichen der Verbraucher einen künftig akuten Informationsbedarf vermuten lässt.

1.2 Zielsetzung der Arbeit:

Vor dem Hintergrund der rasant zunehmenden Verbreitung von Anwendungen der RFID-Technologie werden in der vorliegende Diplomarbeit mögliche Auswirkungen des Einsatzes der RFID-Technologie auf die Sicherheit der Verbraucher betrachtet. Dabei werden zwei Ziele angestrebt. Zum einen soll geklärt werden, ob die derzeitig geltenden gesetzlichen und wirtschaftlichen Regelungen für den Einsatz der RFID-Technologie ausreichend sind, um einen angemessenen Verbraucherschutz zu gewährleisten. Hierbei werden die Schwerpunkte insbesondere auf Daten- und Gesundheitsschutz sowie die Kennzeichnung gelegt. Zum anderen sollen die möglichen Vorteile und potentielle Risiken, die sich durch den Einsatz der Technologie für die Verbraucher ergeben und im positiven oder negativen Sinne für den Verbraucherschutz relevant sein können, verdeutlicht werden.

Eine umfassende Literatur- und Medienrecherche sowie eine methodische Ermittlung und Analyse der Standpunkte verschiedener Interessensgruppen, vertreten durch Experten aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Verbraucher- verbänden, soll die Erreichung der beiden Ziele ermöglichen. Somit können die Ergebnisse der vorliegenden Diplomarbeit als Verbraucherinformation in verschiedenen Kontexten dienen.

 
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