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Problemstellung:
Der Straßenbau wird besonders von einem Baustoff geprägt: Asphalt. Dieses Gemisch besteht aus vier wichtigen Ausgangsstoffen. Dazu zählen das Bitumen als Bindemittel, vorwiegend gebrochene Mineralstoffe zum Aufbau des Korngerüsts, Gesteinsmehl als Füller und Zusätze. Voraussetzungen für einen dauerhaften Gebrauch und einen hohen Nutzwert einer Asphaltstraße sind die optimale Zusammensetzung des Gemischs und die richtige Auswahl der Bestandteile.
Wie jeder andere Baustoff unterliegt Asphalt einem Alterungsprozess, der den Nutzwert der Straße überwiegend negativ beeinflusst. Eine Verschlechterung der Ebenheit und Griffigkeit sowie der Helligkeit ist zu erwarten. Diesem Umstand kann nur durch spezielle Maßnahmen entgegengewirkt werden.
Die Asphaltalterung geht einher mit der Alterung des Bindemittelfilms an der Oberfläche. Dies ist ein erwünschter Effekt. Im Laufe dieses Prozesses wird nämlich die obere Schicht abgewittert und durch Verkehrsbelastung abgerieben. Der Mörtelfilm, der anfangs noch die Griffigkeit beeinträchtigt, wird dabei entfernt. Zudem kommt erst dann die optische Qualität des eingesetzten Mineralstoffs zum Tragen.
Wünschenswert ist, den Bindemittelfilm sofort nach dem Einbau der Deckschicht entfernen zu können, um von Anfang an die optimale Griffigkeit zu erreichen. In der vorliegenden Arbeit werden verschiedene Möglichkeiten zur Bearbeitung des frisch verdichteten Asphalts aufgezeigt. Anschließend wird der Bitumenmörtelfilmabtrag mit der Hochdruck-Wasserstrahltechnik untersucht.
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