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(Fachbereiche): Architektur / Raumplanung Städteplanung

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Titel Der Ansatz der nachhaltigen Regionalentwicklung in der Raumplanung 
Untertitel Konzeption und Anwendung 
AutorIn Juliane Ohde 
Seiten 105 Seiten 
Hochschule Hochschule für Architektur und Bauwesen Weimar Deutschland 
Art der Arbeit Diplomarbeit 
Abgabe 1995 
Preis 38,00 EUR (inkl. MwSt.)
 
Bestellnummer 6000500 
Sprache Deutsch 
Medien Papier / CD 
Inhaltsangabe
Einleitung:

Der vieldiskutierte Begriff der Nachhaltigkeit muß kein leeres Schlagwort bleiben, sondern kann in der Raumplanung im Hinblick auf Praktikabilität durchaus mit Inhalt erfüllt werden.

Der Begriff der nachhaltigen Regionalentwicklung muß gegen einen treffenderen, breiter angelegten Begriff ausgetauscht werden. Der Begriff der nachhaltigen Regionalentwicklung wird in dieser Arbeit durch den Begriff der nachhaltigen Raumentwicklung ersetzt.

Für die Raumplanung wird Nachhaltigkeit zweifach eingegrenzt. Die komplexe Idee der nachhaltigen Entwicklung wird zunächst im Ansatz der nachhaltigen Raumentwicklung auf den Raum bezogen. Die zweite Eingrenzung erfährt der Ansatz der nachhaltigen Raumentwicklung in bezug auf das Handlungsfeld Raumplanung. Das Handlungsfeld Raumplanung ist nur ein Teilaspekt nachhaltiger Raumentwicklung.

Die Raumplanung kann einen Beitrag für eine nachhaltige Raumentwicklung leisten. An diesen Beitrag werden hohe Anforderungen gestellt. Er setzt ein konzeptionelles Vorgehen nach bestimmten Prinzipien voraus.

Konzepte für eine nachhaltige Raumentwicklung enthalten sowohl materielle als auch formelle Prinzipien. Materielle Prinzipien für eine nachhaltige Raumentwicklung sind: Vorrang der Ökologie. / Qualitatives Wachstum steht vor quantitativem Wachstum./ Langfristigkeit der Planung. In den Konzepten enthaltene formelle Prinzipien sind: Systematischer Aufbau mit Bestandsaufnahme, Analyse, Planung, Maßnahmen./ Vernetztes Gesamtkonzept. / Hohe sachliche und räumliche Konkretheit. / Einbindung der Betroffenen..

Die anwendungsbezogenen Prinzipien für eine nachhaltige Raumentwicklung sind in bestehenden teilräumlichen und großräumlichen Konzepten bereits tatsächlich ausgeprägt. Die Anwendbarkeit aller aufgestellten Prinzipien in einem Konzept beweist ein Beispielkonzept.

Eine generelle Anwendung der Konzeption für eine nachhaltige Raumentwicklung ist eher in den teilräumlichen Konzepten der Raumplanung möglich. Landesentwicklungsprogramme und Regionalpläne können grundsätzlich keine Konzepte für eine nachhaltige Raumentwicklung sein.

Die Initiative für Konzepte für eine nachhaltige Raumentwicklung sollte möglichst aus dem betroffenen Raum heraus ergriffen werden. Der Anstoß für ein solches Konzept kann für bestimmte Teilräume auch von der Landes- und Regionalplanung gegeben werden. Um dem globalen Anspruch einer nachhaltigen Entwicklung Genüge zu tun, muß eine Akzeptanzminderung hingenommen werden.

 
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