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Einleitung:
Die Untersuchung widmet sich der Frage, welche (wirtschaftliche) Bedeutung Kultur für eine strukturschwache Region hat und haben könnte. Die Darstellung der kulturellen und wirtschaftlichen Zusammenhänge steht dabei im Vordergrund. Der Kultursektor prägt, neben der Bedeutung im Rahmen der Beschäftigung und Einkommenserwirtschaftung, auch wesentlich das Image einer Region.
Diesen grundsätzlichen Aussagen wird in der Diplomarbeit an zwei Beispielen aus der Region Vorpommern, einem der ärmsten Bundesländer Deutschlands, nachgegangen. An ihnen sollen exemplarisch die Wechselbeziehungen, in die ein Kulturprojekt eingebunden ist und ihre Bedeutung für die regionale Entwicklung veranschaulicht werden. Die gewählten Beispiele in Peenemünde (Historisch-Technisches Informationszentrum) und Greifswald (Pommersches Landesmuseum) sind kulturelle Einrichtungen mit einer immensen Bedeutung für die Region, vor allem in Bezug auf die Tourismuswirtschaft und als eigene Wirtschaftsfaktoren. Beide Einrichtungen werden in ihren heutigen und zukünftigen Wechselbeziehungen analysiert.
Es werden Argumente dargestellt, Kultur als Antriebsmotor für zukünftige Entwicklung und als eigenen Wirtschaftsfaktor wahrzunehmen. In Deutschland gewinnt die wissenschaftliche Betrachtungsweise solcher Zusammenhänge erst jetzt, in Zeiten von Subventionsstreichungen und wirtschaftlichen Schwierigkeiten, an Bedeutung.
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