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Zusammenfassung:
Der tiefgreifende Strukturwandel in den neuen Bundesländern hat für viele ostdeutsche Städte einschneidende Auswirkungen auf das Stadtgefüge und den Wohnungsmarkt.
Der Wohnungsmarkt ist vielerorts dem Zusammenbruch nahe; etwa 1.000.000 Wohnungen in den neuen Bundesländern stehen leer.
Die vielfältigen Schrumpfungsprozesse erfordern dringend eine Steuerung dieses Trends der Siedlungsentwicklung. Dazu ist eine Abkehr von der traditionell wachstumsorientierten Planung nötig. Eine notwendige Strategie kann der Stadtumbau auf Basis gesamtstädtischer Entwicklungskonzepte sein, bei denen das schrittweise Aufgeben von Siedlungsteilen und der Abriss von Wohngebäuden ein unumgänglicher Ansatzpunkt sein wird.
Mit dem Bundeswettbewerb "Stadtumbau Ost" wurde eine Initiative gestartet, die den Kommunen in den neuen Bundesländern hilft, sich den Problemen der Stadterneuerung zu stellen.
260 Kommunen, davon 40 aus Mecklenburg-Vorpommern, nahmen an dem Wettbewerb teil. Auch die Stadt Boizenburg leistete mit der Erarbeitung des integrierten Stadtentwicklungskonzeptes auch einen Beitrag dazu.
Problemstellung:
Die DDR-Wohnungsbau-Quartiere sind von besonders hohen Leerständen und baulicher Vernachlässigung beeinträchtigt. Die Strategien zukünftiger Stadtentwicklung sollten auf eine Aufwertung und Stärkung dieser Quartiere abzielen. Sie sind städtebaulich, stadtstrukturell und kulturell von Bedeutung für die Gesamtstadt. Insofern stellt ihre Erneuerung und ihr Umbau eine große gesellschaftliche Herausforderung dar.
Bislang fehlen jedoch weitgehend die planerischen Konzepte für den Umgang mit Wohnungsleerstand. Vor allem mit städtebaulichem Rückbau gibt es unter den derzeitigen Rahmenbedingungen praktisch keine Erfahrungen. Die Diplomarbeit hat die Problematik der Leerstände in Plattenbauquartieren aufgezeigt und eine mögliche Strategie und Maßnahme zu deren Bewältigung geben.
Dazu wurden die teilräumlichen Lösungsansätze mit Hilfe des Entwurfes zum Rückbau und zur Umstrukturierung der beiden 48 WE-Gebäude in der Breitscheidstraße 20-31 dargestellt.
Damit sollten einerseits der zunehmend verwendete Begriff des Stadtumbaus inhaltlich ausgefüllt werden, andererseits sollten übertragbare Ansatzpunkte für die kommunale Planung beschrieben werden.
Gang der Untersuchung:
Zuerst erfolgte eine kurze Vorstellung der Stadt Boizenburg, ihrer Lage und ihrer Infrastruktur.
Zusammenfassung:
Der tiefgreifende Strukturwandel in den neuen Bundesländern hat für viele ostdeutsche Städte einschneidende Auswirkungen auf das Stadtgefüge und den Wohnungsmarkt.
Der Wohnungsmarkt ist vielerorts dem Zusammenbruch nahe; etwa 1.000.000 Wohnungen in den neuen Bundesländern stehen leer.
Die vielfältigen Schrumpfungsprozesse erfordern dringend eine Steuerung dieses Trends der Siedlungsentwicklung. Dazu ist eine Abkehr von der traditionell wachstumsorientierten Planung nötig. Eine notwendige Strategie kann der Stadtumbau auf Basis gesamtstädtischer Entwicklungskonzepte sein, bei denen das schrittweise Aufgeben von Siedlungsteilen und der Abriss von Wohngebäuden ein unumgänglicher Ansatzpunkt sein wird.
Mit dem Bundeswettbewerb "Stadtumbau Ost" wurde eine Initiative gestartet, die den Kommunen in den neuen Bundesländern hilft, sich den Problemen der Stadterneuerung zu stellen.
260 Kommunen, davon 40 aus Mecklenburg-Vorpommern, nahmen an dem Wettbewerb teil. Auch die Stadt Boizenburg leistete mit der Erarbeitung des integrierten Stadtentwicklungskonzeptes auch einen Beitrag dazu.
Problemstellung:
Die DDR-Wohnungsbau-Quartiere sind von besonders hohen Leerständen und baulicher Vernachlässigung beeinträchtigt. Die Strategien zukünftiger Stadtentwicklung sollten auf eine Aufwertung und Stärkung dieser Quartiere abzielen. Sie sind städtebaulich, stadtstrukturell und kulturell von Bedeutung für die Gesamtstadt. Insofern stellt ihre Erneuerung und ihr Umbau eine große gesellschaftliche Herausforderung dar.
Bislang fehlen jedoch weitgehend die planerischen Konzepte für den Umgang mit Wohnungsleerstand. Vor allem mit städtebaulichem Rückbau gibt es unter den derzeitigen Rahmenbedingungen praktisch keine Erfahrungen. Die Diplomarbeit hat die Problematik der Leerstände in Plattenbauquartieren aufgezeigt und eine mögliche Strategie und Maßnahme zu deren Bewältigung geben.
Dazu wurden die teilräumlichen Lösungsansätze mit Hilfe des Entwurfes zum Rückbau und zur Umstrukturierung der beiden 48 WE-Gebäude in der Breitscheidstraße 20-31 dargestellt.
Damit sollten einerseits der zunehmend verwendete Begriff des Stadtumbaus inhaltlich ausgefüllt werden, andererseits sollten übertragbare Ansatzpunkte für die kommunale Planung beschrieben werden.
Gang der Untersuchung:
Zuerst erfolgte eine kurze Vorstellung der Stadt Boizenburg, ihrer Lage und ihrer Infrastruktur.
Dann wird die Situation und Perspektive des kommunalen Wohnungsmarktes in der Stadt aufgezeigt. Hierzu wurden eine kurze Wohnungsmarktanalyse und eine Übersicht über die Leerstandsproblematik sowie die künftige Haushaltsentwicklung dargestellt. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Situation in den Plattenbauquartieren. Im weiteren Teil der Arbeit wurden die wichtigsten Rahmenbedingungen für die Leerstandsthematik erläutert.
Es wurde eine Mieterbefragung bzw. eine Wohnzufriedenheitsanalyse durchgeführt. Zielsetzung der Untersuchung war es, relevante Informationen zur Neugestaltung der beiden Wohnblöcke in der Breitscheidstrasse 20-31 zu gewinnen und die Stimmung im Quartier analysieren und wiederzugeben.
Planerische Strategien:
Anschließend wurden die planerischen Möglichkeiten des Umgangs mit Wohnungsleerstand in Plattenbauquartieren dargestellt.
In einem ersten Schritt wurden verschiedene Ansätze zur Steuerung von Schrumpfungsprozessen untersucht. Es sollten vorhandene Rahmenbedingungen bei deren Planung kurz aufgezeigt werden. Es wird die derzeitige Debatte zum Thema "Stadtumbau Ost" und Schrumpfung betrachtet.
Im zweiten Schritt wurden die Möglichkeiten und Strategien zur baulichen Umsetzung im Quartier der Breitscheidstraße aufgezeigt.
Hier wird vor allem eine Rückbaumaßnahme als neue Bebauungsform dargestellt sowie Möglichkeiten zur Qualifizierung von Wohnungsbestand und Wohnumfeld diskutiert.
Entwurfsentwicklung:
In diesem Teil der Arbeit wurde der, in der Breitscheidstraße, vorhandene Wohnungsbautyp IW64 Markkleeberg näher erläutert und Konstruktion sowie typische Mängel dieses Typ detailliert dargestellt. Es wurde eine Analyse möglicher Umbau- und Rückbaumaßnahmen und deren Umsetzungsmöglichkeiten aufgezeigt.
Die Umsetzung der Lösungen und der Umfrageergebnisse wurden vor allem im Entwurf für die Umgestaltung und den Umbau der Gebäude in der Breitscheidstraße 20-31 dargestellt, der jedoch in dieser Foprm der Arbeit nur auszugsweise gezeigt wird und nicht näher dargestellt ist.
Schlussfolgerungen:
Den Ausklang dieser Arbeit bildet ein Resümee, in dem Handlungsempfehlungen für den Umgang mit Wohnungsleerstand zusammengefasst und bewertet werden.
Inhaltsverzeichnis:
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