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(Fachbereiche): Sport / Sportwissenschaften Sportgeschichte / Sportgeschichtsforschung

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Titel Die gesellschaftliche Bedeutung des Berliner Olympiageländes im Wandel der Zeiten 
Untertitel  
AutorIn Can Topuz 
Seiten 139 Seiten 
Hochschule Humboldt-Universität zu Berlin Deutschland 
Art der Arbeit Diplomarbeit 
Abgabe 2005 
Preis 74,00 EUR (inkl. MwSt.)
 
Bestellnummer 73009136 
Sprache Deutsch 
Medien Papier / CD 
Inhaltsangabe
Einleitung:

Das "Santiago Bernabeu" in Madrid, das "Maracana" in Rio, das "Stadio Olympico" in Rom oder das "International Stadium" in Yokohama sind alle klingende Namen und jedem Fußballfan ein Begriff. Die einzigartige Atmosphäre in diesen Kathedralen des Weltfußballs, hat schon so manchen Ausnahmefußballer zu außergewöhnlichen Leistungen inspiriert. Ab dem. 9. Juli 2006 wird auch das Olympiastadion in Berlin zu diesem exklusivem Kreis von Stadien gehören, die Schauplätze von WM-Endspielen und denkwürdigen Duellen der besten Nationalmannschaften waren.

Wenn das Endspiel der 18. Fußball-Weltmeisterschaft angepfiffen wird, werden weltweit mehr als 500 Millionen Menschen das Spiel auf Ihren Fernsehbildschirmen mitverfolgen. Im Verhältnis zu dieser doch sehr großen Zahl, wird es nur einigen "wenigen" Zuschauern vergönnt sein, das Finale live auf den Tribünen des Berliner Olympiastadions mitzuverfolgen, welches eigens für die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 für eine Summe von 242 Millionen Euro komplett saniert wurde. Es ist eine Investition in die Zukunft.

Im Zusammenhang mit dem Berliner Olympiastadion von Zukunft zu sprechen, heißt aber auch die Vergangenheit nicht außer Acht zu lassen. Das Olympiastadion ist für Berlin kein beliebiges Bauwerk der Stadt. Es ist ein wichtiges Zeugnis der Geschichte Berlins im 20. Jahrhundert. Aus diesem Grund befasst sich diese Arbeit u.a. ausführlich mit der Geschichte des Stadions, um aufzuzeigen, warum und unter welchen Umständen es entstand, welche Funktion es seit seiner Entstehung bis heute ausfüllte und auch noch künftig ausfüllen kann. Das Anliegen der Arbeit besteht darin, die historische, gegenwärtige und mögliche zukünftige Bedeutung des Berliner Olympiageländes mit all seinen Teilbereichen, zu denen das Olympiastadion als Herzstück und Hauptanziehungspunkt gehört, herauszuarbeiten.

Die Frage nach der gesellschaftlichen Bedeutung des Olympiageländes im Wandel der Zeiten ist eine Frage, die nur schwer zu beantworten ist, weil sie sehr umfangreich ist. Daher wird die Fragestellung durch die Betrachtung historisch-politischer Ereignisse sowie nutzungsbezogener, gestalterischer und symbolischer Aspekte eingegrenzt. Zu diesem Zweck wird in den Kapiteln II bis V nicht nur die chronologische Reihenfolge der Ereignisse beschrieben, sondern auch die gesellschaftliche Situation in den jeweiligen Zeitepochen herausgestellt.

Der "Rundgang durch das Olympiagelände" im Kapitel VI beschreibt das Stadion sowie das Gelände mit seinen Teilbereichen. Dem Leser soll dadurch eine genauere Vorstellung von der historischen, im Vergleich zur gegenwärtigen Situation auf dem Gelände ermöglicht werden. Das sanierte Stadion mit den vollzogenen baulichen Veränderungen wird im darauffolgenden Kapitel VII, "Der Umbau des Berliner Olympiastadions 2004", genauer beschrieben.

Zum Ende dieser Arbeit werden Perspektiven und zukünftige Nutzungsmöglichkeiten aufgezeigt. Das Berliner Olympiagelände, ehemals Reichssportfeld, das nun den Namen "Olympiastadion" hat, gilt wegen seiner Architektur und Landschaftsgestaltung, seiner Anlage als Sportpark und seiner bedrückenden wie befreienden geschichtlichen Phasen als eine der bedeutendsten Sportanlagen weltweit.

 
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