Diplomarbeitenbörse

(Fachbereiche): Ingenieurs- und Technische Wissenschaften Bauwesen

BESTELLEN
Titel Grabenlose Bau- und Sanierungsverfahren von Rohrleitungen und Kanälen 
Untertitel Ein Verfahrensvergleich 
AutorIn Andreas Brandmann 
Seiten 100 Seiten 
Hochschule Hochschule Anhalt Deutschland 
Art der Arbeit Diplomarbeit 
Abgabe 2005 
Preis 74,00 EUR (inkl. MwSt.)
 
Bestellnummer 30009183 
Sprache Deutsch 
Medien Papier / CD 
Inhaltsangabe
Einleitung:

Im Rahmen eines praxisorientierten Vergleichs der grabenlosen Bau- und Sanierungsverfahren gibt diese Diplomarbeit eine umfassende und übersichtliche Einführung in das Fachgebiet der grabenlosen Bauweise von Rohrleitungen und Kanälen. Im ersten Kapitel werden hierzu die zentralen Begriffe durch Definitionen vorgestellt. Zudem wird ein Einblick in die historische Entwicklung der grabenlosen Bauweise gewährt sowie Vor- und Nachteile der Bau- und Sanierungsverfahren im Vergleich zur offenen Bauweise auf allgemeiner Basis dargestellt. Abschließend wird die Marktsituation erläutert und eine Auflistung relevanter Normen und Verbände aufgezeigt.

Kapitel zwei stellt gebräuchliche Rohrmaterialien und Rohrsysteme vor und gibt zusätzlich Auskunft über die jeweiligen charakteristischen Materialeigenschaften. Den Hauptteil der Arbeit bilden Kapitel drei und vier. Hier werden die grabenlosen Bau- und Sanierungsverfahren, hinsichtlich charakteristischer Verfahrenseigenschaften bzw. des Bedarfsfalls, im direkten Vergleich dargestellt. Eine Beurteilung der Verfahren ist jeweils Bestandteil der einzelnen Verfahrensbeschreibungen.

Kapitel drei behandelt grabenlose Bauverfahren. Diese werden hinsichtlich charakteristischer Verfahrenseigenschaften, wie bemannt oder unbemannt beziehungsweise steuerbar oder nicht-steuerbar unterteilt. Im direkten Verfahrensvergleich werden Aspekte wie Vortriebslängen, Zeit, Umweltverträglichkeit und Materialauswahl berücksichtigt. Des Weiteren wird die Einsatztauglichkeit der Verfahren hinsichtlich verschiedener Umgebungsbedingungen geprüft.

Kapitel vier behandelt die grabenlosen Sanierungsverfahren. Die Unterteilung wird hinsichtlich des Bedarfsfalls im direkten Vergleich nach Instandsetzungs-, Reparatur- und Erneuerungsverfahren getroffen. Als unmittelbar zuzuordnenden Berührungspunkt wird in diesem Kapitel auf die zusätzliche Option der Prävention im Rahmen von Materialauswahl und angepasster Netzplanung eingegangen. Kapitel fünf beinhaltet eine Zusammenfassung der Ergebnisse sowie einen Ausblick in die Zukunft.

Zusammenfassung:

In den bisherigen Kapiteln liegt ein umfassender Überblick über grabenlose Bauund Sanierungsverfahren vor. Die Vielfalt an vorhandenen Verfahren erklärt sich aus der Notwendigkeit bei der Auswahl des Verfahrens, eine Vielzahl von maßgeblichen Parametern zu berücksichtigen.

Hierzu gehören die Eigenschaften des Baugrunds (Bodenklasse, Umgebungsbedingungen) sowie die Berücksichtigung vorhandener Hindernisse. Die richtige und optimale Auswahl des anzuwendenden Verfahrens macht genaue Kenntnisse dieser Planungskriterien notwendig. Ein Blick in die vorhergegangene Entwicklungsgeschichte hat gezeigt, dass bei entsprechender Technologieverfügbarkeit bestehende Verfahren bedeutend optimiert werden, bzw. völlig neue Verfahren entwickelt werden können.

Die Schlüssel hierzu sind technischer Fortschritt und Einsatzerfahrung. Der technische und letztlich bedeutende wirtschaftliche Erfolg hängt im Wesentlichen davon ab, ob die vorhandenen Verfahren in der Lage sind die Anforderungen hinsichtlich Bedarf, Anwendbarkeit, Verfügbarkeit, Finanzierung und Qualität in geeigneter Weise zu erfüllen.

Die Akzeptanz durch die Anwender wird letztlich durch Einsatzerfahrungen, technische Weiterentwicklungen sowie überwiegende ökologische und wirtschaftliche Vorteile gewährleistet. Die technische Weiterentwicklung hat insbesondere Ziele wie Erhöhung der Reichweite, Verbesserung der Steuerungsmöglichkeiten und Genauigkeiten, Anpassung der Verfahren an spezielle Erfordernisse und Anwendungen, Erweiterung der Anwendungsbereiche betreffend der Bodeneigenschaften sowie Umgebungsbedingungen und der einsetzbaren Materialien verfolgt. Mittlerweile lassen sich eine Vielzahl von Anwendungen der geschlossenen Bauweise darstellen. Im Vergleich zu den Verfahren der offenen Bauweise ergeben sich folgende Vorteile der geschlossenen Bauweise, im Allgemeinen direkt aus dem gemeinsamen Prinzip (grabenlos) aller Verfahren. Der geringere Bedarf an Erdbewegung führt zu einer vergleichsweise vernachlässigbaren Beeinträchtigung der darüber liegenden Oberfläche.

Dies hat einen ganzheitlichen positiven Einfluss auf Umwelt, Verkehr, Anwohner und Wirtschaft. Die indirekten Kosten können so gesenkt werden. Im direkten Vergleich der direkten Gesamtkosten lässt sich eine unterschiedliche Kostenverteilung feststellen. Durch mittlerweile hohe Qualitätsstandards (Langlebigkeit) lässt sich der Abschreibungszeitraum entsprechend zur Senkung der jährlichen Kostenbelastung verlängern. Aktuell bietet sich in Deutschland noch Optimierungspotential im Bereich der Kostenbetrachtung bei Ausschreibungen. Werden lediglich die direkten Kosten berücksichtigt, so sind die Verfahren der geschlossenen Bauweise aufgrund der anfallenden Kostenstruktur oft benachteiligt.

Aus ökologischer Sicht bieten sich zusätzlich einige Vorteile. Die Verfahren minimieren den anfallenden Schaden an der Oberflächenbepflanzung. Ferner wird durch den reduzierten Umfang der Erdbewegung der Grundwasserspiegel weniger beeinflusst. Die verkehrsbedingte Emissionsbelastung wird durch die entfallenden Baustellentransporte und Verkehrsumleitungen reduziert.

Inhaltsverzeichnis:

Vorwort 4
1. Einleitung 5
1.1 Definitionen 5
1.2 Historische Entwicklung 6
1.3 Vorteile der grabenlosen Verfahren 8
1.4 Grenzen der grabenlosen Verfahren 10
1.5 Marktsituation 11
1.6 Normen und Verbände 13
2. Materialien 15
3. Grabenlose Bauverfahren 18
3.1 Nichtsteuerbare Verfahren unbemannt 18
3.1.1 Bodenverdrängungsverfahren 19
3.1.1.1 Bodenverdrängungshammer 19
3.1.1.2 Horizontalramme/presse mit geschlossenem Rohr 22
3.1.1.3 Horizontal-Pressbohrverfahren 23
3.1.2 Bodenentnahmeverfahren 25
3.1.2.1 Horizontalramme mit offenem Rohr 25
3.1.2.2 Horizontal-Pressbohrverfahren 27
3.1.2.3 Hammerbohrung 29
3.2 Steuerbare Verfahren unbemannt 32
3.2.1 Pilotrohr - Vortriebe 32
3.2.1.1 IRONMOLE 33
3.2.1.2 Earth Arrow 35
3.2.1.3 FRONT JACKING 37
3.2.1.4 ACEMOLE PC 10 38
3.2.2 Microtunnelbau 39
3.2.2.1 Schneckenförderung 41
3.2.2.2 Hydraulische Förderung 42
3.2.2.3 Pneumatische Förderung 43
3.2.2.4 Mechanische Förderung 44
3.2.3 Spülbohrverfahren 45
3.2.4 Horizontal Directional Drilling (HDD) 48
3.3 Steuerbare Verfahren bemannt 50
3.3.1 Rohrvortrieb 51
3.3.2 Pflugverfahren 52
3.3.2.1 Rohr- und Kabelpflug 52
3.3.2.2 Raketenpflug 54
3.4 Ergebnisse 56
4. Grabenlose Sanierungsverfahren 60
4.1 Instandsetzungsverfahren 60
4.1.1 Roboterverfahren 61
4.1.2 Injektionsverfahren 63
4.1.3 Abdichtungsverfahren 64
4.1.4 Kurzrohrrelining 65
4.2 Reparaturverfahren 66
4.2.1 Lichthärtende GFK - Inliner 66
4.2.2 Schlauchreliningverfahren 68
4.2.3 Verformungsverfahren 70
4.2.4 Rohrstrangrelining 72
4.2.5 Wickelrohrrelining 73
4.2.6 Noppenbahnrelining 74
4.3 Erneuerungsverfahren 75
4.3.1 Berstlining 75
4.3.2 Pipe Eating 77
4.3.3 Press-Zieh Verfahren 78
4.4 Ergebnisse 80
4.5 Prävention 84
5. Zusammenfassung und Ausblick 87
6. Glossar, Literaturverzeichnis, Bilderverzeichnis, Tabellenverzeichnis 89
7. Anhang 95
 
BESTELLEN

 

powered by:
Diplom.de

UNICUM Newsletter

Hier die UNICUM Newsletter bestellen ! (Link)