Ausland Unterschied Deutschland
Wer um die Welt reist, entdeckt viel Neues | Foto: Unsplash/Priscilla Du Preez
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13. Sep 2017

Hannah Essing

Auslandssemester

10 Dinge, die im Ausland anders sind als in Deutschland

1. Die Sache mit der Zeit

Auch wenn sich Zuhause jeder drüber beschwert, dass du nie pünktlich bist: im Ausland wirst du vermutlich die Person sein, die ständig wartet.

Um fünf Uhr verabredet? Wird wohl eher halb sechs. Die Uni beginnt um neun? Schön wär's.

Das Klischee, dass Deutsche immer pünktlich sind, wird im Ausland überraschenderweise wahr.

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2. Die Uni

An vielen Unis im Ausland gilt Anwesenheitspflicht. Klär also vor Semesterbeginn am besten ab, wie viel Einfluss deine Anwesenheit auf die Abschlussnote hat und wieviel Prozent du in den einzelnen Kursen erreichen musst, um die benötigten ECTS zu bekommen. Wenn du Erasmus+-Geld bekommst, musst du in der Regel mindestens 20 Creditpoints vorweisen können, sonst musst du das Geld zurückzahlen. Mach dich also lieber vorher schlau, als dich später zu ärgern!

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3. Der Verkehr

Selbst wenn du dich in einem Land befindest, in dem Linksverkehr nicht die Regel ist, wirst du das ein oder andere Nahtoderlebnis machen. Du regst dich in Deutschland über andere Autos auf? In vielen Ländern hast du als Fußgänger kaum eine Chance. Schlechte Bürgersteige, rücksichtslose Autofahrer – was sind eigentlich Zebrastreifen? Entweder entwickelst du also die gleiche Intuition wie die Einheimischen und spürst, wann eine Ampel grün wird, oder du wirst genauso selbstbewusst beim unrechtmäßigen Überqueren der Straße. Dabei gilt allerdings Vorsicht!

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4. Die öffentlichen Verkehrsmittel

Öffentliche Verkehrsmittel sind eine Welt für sich. Je nachdem, wohin du gehst, kannst du dich von Busfahrplänen verabschieden. Oder von der Illusion, dass Busfahrer sich an diese halten. Außerdem ist das System in einigen Ländern ein anderes: Du winkst den Bus heran und du rufst laut "Stop!", wenn du an deiner gewünschten Haltestelle bist. Wenn du dich das nicht traust, kannst du dich die ersten paar Wochen darauf einstellen, nicht dort zu landen, wo du es dir vorgestellt hattest.

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5. Das Einkaufen

Das Einkaufen in anderen Ländern ist nicht nur echt spannend, weil du viele neue Produkte findest, die du in Deutschland nicht bekommst. Zudem hast du oft das Glück, dass Supermärkte auch sonntags geöffnet sind. Worauf du allerdings achten musst, ist dass in einigen Ländern – wie zum Beispiel Italien – die Läden nachmittags geschlossen sind. Auch anders: Wenn du auf Umweltschutz achtest, wirst du das ein oder andere Mal mit den Verkäufern diskutieren müssen, da dir in vielen Ländern automatisch deine Einkäufe in Plastiktüten verpackt werden.

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6. Die Ablenkung

Zuhause ruft dich dein Bett und Netflix versucht, dich davon abzuhalten, in die Acht-Uhr-Vorlesung zu gehen. Beim Auslandsaufenthalt ist diese Versuchung natürlich noch größer. Eine neue Stadt, neue Menchen, im besten Fall sogar Sonne, Strand und Meer! Zwischen all den neuen Erfahrungen, solltest du deine Verpflichtungen, wie die Uni oder dein Projekt, aber nicht ganz links liegen lassen: Auch da warten interessante Menschen auf dich und die Gelegenheit, viel zu lernen.

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7. Das Pfand

Das deutsche Pfand-System ist eine Ausnahme. Lebst du erstmal im Ausland, wirst du merken, wie tief verwurzelt das Flaschensammeln bei dir schon ist. Und erst, wenn dein Zimmer aufgrund der vielen angesammelten Plastikflaschen fast nicht mehr betretbar ist, wirst du es schweren Herzens über dich bringen müssen, all die Flaschen wegzuwerfen. Und dabei wirst du im Geiste die 25 Cent zusammenzählen, die du pro Flasche bekommen hättest und die dein Konto deutlich aufgewertet hätten.

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8. Brot ist eine ernste Sache

Klar, die ersten Wochen ist Ciabatta eine wundervolle Alternative und man kommt sich vor wie eine richtige Einheimische, wenn man mit einem Baguette unterm Arm durch die Straßen läuft. Aber schon nach kurzer Zeit merkt man, dass einem etwas fehlt, was man in Deutschland für selbstverständlich gehalten hat – Brot! Die Auswahl im Ausland ist oft eher mau und dunkles, bissfestes Brot ist ein wahrer Glücksgriff. Also vielleicht noch ein Päckchen Pumpernickel in den Koffer schmuggeln, dein Zukunfts-Ich wird dir danken.

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9. Das Bezahlen im Restaurant

"Zusammen zahlen oder getrennt?" – Von dieser Frage kannst du dich erstmal verabschieden. In den meisten Ländern gibt es diese Möglichkeit nicht, in einem Restaurant wird der Kellner oder die Kellnerin mit einem großen Batzen (plus Trinkgeld) bezahlt. Danach wird der Betrag entweder durch die Anzahl der Personen geteilt oder jeder gibt so viel, wie er gegessen und getrunken hat. Dieses Prozedere dauert meistens ziemlich lang ("Wer hat nochmal alles Wein bestellt?") und wenn du international unterwegs bist, wirst du jeden in seiner eigenen Sprache zählen hören, bis man sich auf einen Betrag geeinigt hat.

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10. Das Bier im Ausland

Du wirst viel probieren, doch niemals ganz zufrieden sein. Braucht es mehr Erklärung?

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