Sommer-Universiade 2017 Taipei
Deutschland reist 2017 mit 126 Athleten und Athletinnen zur Universiade in Taipei | Foto: adh
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10. Aug 2017

Ann-Christin Kieter

News

Go for Gold: Die Sommer-Universiade 2017 in Taipei

"Olympia" für Studis bis 28

Die Universiade ist die weltweit größte internationale Multisportveranstaltung nach den Olympischen Spielen und wird seit 1959 von der FISU – Fédération Internationale du Sport Universitaire organisiert. Der Name setzt sich – na klar – aus den Worten "Universität" und "Olympiade" zusammen. Teilnehmen dürfen Studierende, die maximal 28 Jahre alt sind und von ihren Heimat-Verbänden nominiert werden.

In ungeraden Jahren geht es rund

Anders als bei Olympia finden die Sommer- und Winterspiele im selben Jahr statt, und zwar in ungeraden Jahren, da in geraden verschiedene Studierenden-Weltmeisterschaften anstehen. Deutschland war bislang einmal Ausrichter, 1989 fand in Duisburg eine Sommer-Universiade statt.

Die Winter-Universiade ist für dieses Jahr bereits durch: Vom 29. Januar bis zum 8. Februar haben sich die besten studierenden Wintersportler in Almaty, Kasachstan, gemessen. Und jetzt steht Taipei im Mittelpunkt des Profi-Unisports.

Die wichtigsten Fakten zu den Teilnehmern und Sportarten gibt es in unserer Infografik:

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Die Deutsche Studierenden-Nationalmannschaft

"Dabei sein ist alles!": Der olympische Gedanke zählt bei einer Universiade noch einmal mehr. Denn auch wenn es absoluten Spitzensport zu sehen gibt, herrscht dort ein ganz spezielles Studi-Flair.

So stehen neben der Jagd auf Medaillen Netzwerken und kultureller Austausch hoch im Kurs. Nichtsdestotrotz ist ein bisschen Träumen immer erlaubt.

Natürlich auch für das deutsche Team, das in diesem Jahr aus 126 studierenden Spitzensportlerinnen und Spitzensportlern sowie knapp 60 Betreuern besteht, und bei 14 der insgesamt 22 Disziplinen mitmischen wird.

Newcomer fördern statt Profis machen lassen

Der adh-Sportdirektor Thorsten Hüsch beschreibt seine Mannschaft in diesem Jahr als "extrem jung, aber trotzdem international konkurrenzfähig". Während viele Nationen, vor allem aus Asien und Osteuropa, echte Profis aus ihren A-Kadern antreten lassen, setzt der Allgemeine Deutsche Hochschulsportverband auf Nachwuchstalente, die internationale Luft schnuppern sollen.

Unsere Parade-Disziplinen

Allerdings sind auch einige Wiederholungstäter dabei, die bereits 2015 in Gwangju am Start waren und teilweise sogar mit Edelmetall aus Südkorea zurückkamen. Die größten Chancen auf einen Platz auf dem Treppchen sieht Thorsten Hüsch in den Sportarten Judo, Leichtathletik, Schwimmen und Taekwondo – wobei er betont, dass Überraschungen im Sport jederzeit möglich sind. Die größten deutschen Medaillen-Hoffnungen stellen wir in der Bildergalerie vor.


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