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22. Mai 2013

Barbara Kotzulla

Archiv

Finanzen: Hochschulen geben mehr Geld für Lehre und Forschung aus

-ARCHIV-

44 Milliarden Euro waren es laut Statistischem Bundesamt im Jahr 2011

Mehr Geld für Personal

Der Anstieg der Ausgaben ist laut Destatis auf eine Vielzahl von Faktoren zurückzuführen, wie etwa auf die Erweiterung der Studienkapazitäten im Rahmen des Hochschulpakts, auf die Neugründung von Hochschulen, auf Zusatzmittel aus dem Zukunftsinvestitionsprogramm, auf die Ausweitung der Drittmittelforschung sowie auf Umstrukturierungen im Rahmen der Hochschulmedizin.

Größter Ausgabeposten blieb auch im Jahr 2011 das Personal. 24,2 Milliarden Euro, sprich 55,3 Prozent der gesamten Hochschulausgaben, gingen zugunsten der Mitarbeiter. 2010 waren es noch 23,0 Milliarden Euro. Der laufende Sachaufwand schlug mit 14,6 Milliarden Euro zu Buche, für Investitionen wurden 5,0 Milliarden Euro ausgegeben.

Begünstigt wurde die Ausgabensteigerung durch höhere eigene Einnahmen der Hochschulen. 14,2 Milliarden Euro wurden aus wirtschaftlicher Tätigkeit und Vermögen erwirtschaftet, dabei fallen über 90 Prozent auf die medizinischen Einrichtungen und ihre Entgelte für die Krankenbehandlung. Auch die Drittmittel erlebten 2011 ein Plus von 7,9 Prozent und machten 6,4 Milliarden Euro aus. Wichtigste Drittmittelgeber der Hochschulen waren die Deutsche Forschungsgemeinschaft (2,1 Milliarden Euro), der Bund (1,5 Milliarden Euro) sowie die gewerbliche Wirtschaft (1,3 Milliarden Euro).

Die Einnahmen durch die Hochschulbeiträge der Studierenden lagen bei bei 1,3 Milliarden Euro und stiegen im Gegensatz zum Vorjahr 2010 um 0,3 Prozent.

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