Masterstudium Uni Jena
In Jena kommt man schnell mit anderen Studierenden ins Gespräch. | Foto: Christoph Worsch
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08. Jun 2018

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Masterstudium

Master in Jena: Diversität, Vielfalt und ein breites Studienangebot?

Master: Was bietet das Studium in Jena?

Gründe, an den Bachelor noch einen Master anzuhängen, gibt es wahrscheinlich so viele, wie es Studierende gibt: Sei es der Wunsch danach, die Kenntnisse aus dem Bachelor noch zu vertiefen, sei es, um seine Chancen für den Berufseinstieg mit einem Masterabschluss zu verbessern, oder sei es, weil man für sich einfach noch nicht herausgefunden hat, wohin die Reise eigentlich gehen soll.

Diese Aspekte haben auch die Studierenden Lea, Anna-Maria, Mona, die internationale Studierende Nadia und den Leistungssportler und Olympiasieger 2016 im Speerwerfen, Thomas Röhler, umgetrieben. Obwohl alle fünf aus ganz unterschiedlichen Bereichen kommen, haben sie schließlich an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena den passenden Master für sich gefunden. Nicht überraschend vielleicht, wenn man bedenkt, dass man an der Universität aus mehr als 60 Masterstudiengängen wählen kann. Was aber bietet die 1558 gegründete Universität an der Saale ihren fast 18.000 Studierenden neben einem vielfältigen Studienangebot, Tradition und einer langen Geschichte sonst noch alles so?

Computational and Data Science: Interdisziplinärer Studiengang mit Perspektive

Bevor sich Lea vor zwei Jahren für ein Masterstudium an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena entschieden hat, stand für sie erst mal eine Findungsphase auf dem Programm. Nach ihrem Bachelor in Mathematik war klar: Für ihren Master wünscht sie sich mehr Praxis. Die Konsequenz? Ein Auslandspraktikum in der Logistik. Hier analysiert sie Daten, sammelt jede Menge Erfahrung und ist letztlich so begeistert von dem Bereich, dass die 25-Jährige beschließt, ihre Koffer zu packen, nach Thüringen umzusiedeln und Computational and Data Science zu studieren.

Guter Austausch in kleinen Gruppen

Lea: "Wir sind mit 13 Leuten ein recht kleiner Studiengang – das hat den Vorteil, dass man einen guten Kontakt zu den Dozenten hat. Außerdem wird in den Vorlesungen mehr nachgefragt und man kann individuell auf ein Problem eingehen. Das kannte ich so aus dem Bachelor überhaupt nicht. Der Austausch ist besser, das empfinde ich als sehr positiv.

Definitiv kann ich über meinen Master sagen: Ich habe das Gefühl, gut auf den Beruf vorbereitet zu werden. Wahrscheinlich viel mehr, als ich das mit einem Mathematik-Master gewesen wäre. Und auch die Jobchancen sind gut, ich habe gerade gar keine Angst davor, dass ich keinen Job finde. Wir lernen bei uns im Studiengang genau das, was gerade auch gesucht wird. Der Studiengang ist ziemlich interdisziplinär, außerdem gibt es für jeden ganz individuelle Entwicklungsmöglichkeiten. Zum Beispiel haben wir Leute, die als Informatiker gerne mehr in die theoretische Richtung gehen wollten und jetzt Finanzmathematik-Vorlesungen haben. Oder man kann sich, wie ich mir das nach dem Mathe-Bachelor gewünscht habe, in ein praktisches Feld weiterentwickeln."

Computational and Data Science Jena


Betriebswirtschaftslehre: Master mit Flexibilität und Mitsprachemöglichkeit

Thomas ist Speerwerfer, Olympiasieger und hat bereits einen Bachelor Wirtschaftswissenschaften der Universität Jena in der Tasche, den er kurz vor den Olympischen Spielen 2016 in Rio erfolgreich abgeschlossen hat. Maximale Freiheit also. Statt aber entspannt einen Haken hinter das Thema akademische Ausbildung zu setzen, entscheidet sich der 26-jährige Leistungssportler, im Teilzeit-Studium noch einen Master BWL im Schwerpunkt "Strategy, Management and Marketing" draufzusetzen. Die mentale Herausforderung ist ihm ebenso wichtig, wie die Vertiefung, die der Master gegenüber dem Bachelor bietet.

Straff organisiert und trotzdem selbstbestimmt sein

Thomas: "Für das Studium ist mir wichtig, dass nicht nur das Lernumfeld und das Miteinander an der Uni gut ist, sondern auch, dass Absprachen funktionieren. Bei der Organisation und in Sportfragen ist das immer wieder zentral.

Ich habe an der Uni Jena das Gefühl, Freiheiten zu haben, flexibel zu sein und mein Studium selbstbestimmt ausrichten zu können. Zum Beispiel geht mein Studienschwerpunkt im Master 'BWL: Strategy, Management and Marketing' in die Marketingrichtung. Ich wollte allerdings Module aus zwei Bereichen besuchen – das steht so nicht im Modulplan, aber ich konnte das mit meinen Professoren so vereinbaren. Ich belege also jetzt den kompletten Marketing-Bereich, besuche aber auch Seminare aus dem Governance-Bereich.

Als Sportler ist man, ebenso wie Studierende mit Kind oder Studierende mit Beruf, auf eine gewisse Flexibilität bei der Studienplanung angewiesen. Man muss sich ein bisschen anders organisieren, als der typische Vollzeit-Student, sowohl was die Inhalte, als auch was den Zeitplan angeht. Ich kann nicht für alle Bereiche sprechen, sondern nur für die Sportwissenschaften, die Wirtschaftswissenschaften und die allgemeine Verwaltung. Aber dort habe ich bisher immer eine sehr einfache und ehrliche Kommunikation erlebt, sowohl mit den Professoren, als auch mit dem Prüfungsamt.

Man trifft immer auf ein offenes Ohr und hat immer einen Ansprechpartner. Man muss auch nicht zwei Stunden anstehen und irgendwelche Nummern ziehen und viele Dinge lassen sich sogar schon mit einem Telefonat klären, weil Leute voneinander wissen. Die Wege sind relativ kurz, das macht vieles einfacher. Insgesamt war ich erstaunt, wieviel Unterstützung es gibt. Gerade von Seiten der Universität."

Thomas Röhler Uni Jena


Politikwissenschaft: Einen Schwerpunkt, den nur Jena bietet

Anna-Maria hat ihren Bachelor in Politikwissenschaft in Tübingen gemacht. Aktuell ist die 25-Jährige im letzten Mastersemester und schreibt gerade ihre Abschlussarbeit. Während eines Praktikums, das sie vor ihrem Masterstudium absolviert hat, entscheidet sie sich, den Schwerpunkt ihres Studiums auf internationale Organisationen und Globalisierung zu legen. Einen Master in Politikiwissenschaft mit dieser Spezialisierungsmöglichkeit wird deutschlandweit nur an der Universität Jena angeboten.

"Man kann sich im Studium breit aufstellen"

Anna-Maria: "Das Politikinstitut hier ist sehr breit aufgestellt: Es gibt sechs Spezialisierungsbereiche, von politischer Theorie bis zu internationalen Beziehungen wird wirklich alles abgedeckt. Von daher kann man auch sich selbst breit aufstellen. Ich mag außerdem sehr gerne, dass das Institut relativ klein und deshalb sehr familiär ist. Dadurch ist es nicht nur leicht, Kontakt zu den Dozenten aufzunehmen, sondern man bekommt auch immer die Kurse, die man auch tatsächlich belegen möchte. Das ist hier in Jena ziemlich entspannt.

Ein Vorteil gegenüber meinem Bachelorstudium ist, dass es außerdem ein begleitendes Modul zur Masterarbeit gibt: Ich fühle mich deshalb sehr gut betreut. Der Studienplan sieht schon im dritten Mastersemester ein ganzes Forschungsmodul vor, in dem man sich ausschließlich mit der Abschlussarbeit beschäftigt. So fängt man schon ein Semester vorher mit der Themenfindung an und beginnt bei der Anmeldung der Arbeit nicht bei null. Im Rahmen eines Seminars diskutiert man über das Thema der Arbeit und stellt die Gliederung vor, so dass man schon während der Entwicklungsphase regelmäßig hilfreiches Feedback bekommt."

Politikwissenschaft Jena


Anglistik und Amerikanistik

Sowohl einen Bachelor in englischer Literatur, als auch einen ersten Master, der sie qualifiziert, Englisch als Fremdsprache zu unterrichten, hat Nadia schon erfolgreich in ihrer Heimat im Iran absolviert. Da die Studentin aber den Wunsch hatte, sich sowohl literatur-, als auch kulturwissenschaftlich noch intensiver fortzubilden, hat sie nun einen zweiten Master in Anglistik und Amerikanistik an der Uni Jena begonnen.

Diversität am Studienort

Nadia: "Für ein Studium in Deutschland habe ich mich entschieden, weil es hier einen sehr hohen Bildungsstandard gibt. Ich habe mir durchaus verschiedene Programme an unterschiedlichen Unis angeschaut. Aber als internationale Studierende war mir nicht nur wichtig, dass die Universität, für die ich mich entscheide, einen guten Ruf hat, sondern auch, dass Diversität an meinem neuen Studienort begrüßt wird. Von Freunden, die in Jena leben, wusste ich im Vorfeld schon, dass mich hier eine ziemlich multikulturelle, freundliche Stadt mit erschwinglichen Lebenshaltungskosten erwartet.

Bisher bin ich sehr glücklich mit der Entscheidung für die Friedrich-Schiller-Universität. Denn auch was die Organisation meines Studiums hier betrifft, wurde ich von allen wirklich toll unterstützt. Ob vom International Student Office, den Mitarbeitern im Master-Zentrum oder den Professoren: Mir wurde mit sämtlichen Fragen bezüglich Anmeldung, Registrierung, Organisation des Studiums, aber auch mit Fragen rund um das Leben in Deutschland geholfen.

Von den Dozenten an meiner Fakultät bin ich aber nicht nur wegen ihres allgemeinen Supports richtig begeistert: Einerseits haben sie ein breit gefächertes Wissen und sind total belesen, anderseits sind sie aber auch sehr kreativ. Das geben sie uns in den Kursen weiter. Ich habe das Gefühl, dass die Seminare hier sehr viel mehr Raum für Kreativität lassen, als ich das von meiner Heimat-Uni im Iran kenne. Inhaltlich, aber auch was die Kurswahl im Ganzen angeht. Hier habe ich viel mehr Möglichkeiten, Seminare nach meinen eigenen Interessen zu wählen. Wir haben außerdem mehr Ressourcen zur Verfügung, als ich es gewohnt bin – um Projekte durchzuführen, zum Beispiel."

Anglistik Amerikanistik an der Uni Jena studieren


Chemische Biologie

Mona hatte Jena als Uni-Stadt nach ihrem Abi erstmal so gar nicht auf dem Schirm. Da die Uni Jena aber gerade für das Chemie-Studium hervorragend geeignet ist, fährt sie hin, schaut sich Stadt und Campus an und beschließt spontan, ihren Bachelor in Jena zu machen. Nach ihrem ersten Abschluss geht sie für ein Jahr auf Reisen. Und obwohl es sich die 24-Jährige ganz bewusst offen lässt, wo sie im Anschluss weiterstudieren möchte, entscheidet sie sich nach ihrem Gap Year dafür, nach Jena zurückzukehren und dort auch den Master in Chemischer Biologie zu machen.

Masterarbeit am Forschungsinstitut

Mona: "Obwohl ich den Studiengang so ähnlich auch woanders hätte studieren können, habe ich mich während des Bachelors so wohl gefühlt, dass ich wieder zurück wollte. Die Chemische Biologie an der Uni Jena ist ziemlich interdisziplinär und man hat relativ viele Wahlmöglichkeiten. Besonders im Master ist diese Flexibilität viel wert. Denn man weiß schon eher, wohin es gehen soll und was man dafür braucht – viel mehr noch, als im Bachelor, wo es vor allem wichtig ist, die Grundlagen zu lernen. Das bedeutet auch, dass man bei der Jobwahl flexibel ist.

Außerdem sitzen in Jena recht viele außeruniversitäre Forschungsinstitute, wie das Max-Planck-Institut, das Hans-Knöll-Institut und andere Leibniz-Institute. Die sind vor allem im Master miteingebunden und man kann seine Abschlussarbeit dort schreiben oder ein Praktikum machen, um mal über den Tellerrand der Uni hinauszuschauen. Das wollte ich auch gerne nutzen, also habe ich meinen Prof darauf angesprochen, der zwar an der Uni Jena lehrt, aber auch eine Fellow Research Group am Max-Planck-Institut hat. Das ging recht unkompliziert – und jetzt bin ich mit meiner Masterarbeit auch teilweise am Max-Planck-Institut angesiedelt. Wenn ich die Arbeit abgeschlossen habe, möchte ich zwar erstmal ein Praktikum machen, um mal wieder aus der Uni rauszukommen. Aber ich will schon gerne noch promovieren – und wenn es eine Stelle gibt, kann ich mir auf jeden Fall vorstellen, das in Jena zu machen."

chemische biologie an der uni jena studieren


TOP 5  das schätzen Lea, Thomas, Anna, Nadia und Mona besonders am Leben in Jena:

  1. Den Paradies-Park: Der liegt mitten in der Stadt und bei schönem Wetter ist dort immer was los. Studierende und Familien mischen sich und man kann grillen oder Wikingerschach und Ultimate Frisbee spielen. (Lea)
  2. Man ist schnell in der Natur, um den Kopf freizubekommen. Außerdem hat Jena auch eine sehr vitale Wirtschaft. (Thomas)
  3. Es gibt super günstige Kneipen und die Mieten sind studentenfreundlich. (Anna)
  4. Das breite Kultur- und Freizeitangebot, das Jena und die Umgebung bieten. (Nadia)
  5. Man kommt in Jena überall mit dem Rad hin. Mit der Thoska, mit der Studierendenwerkskarte, kann man außerdem kostenlos den kompletten Regionalverkehr in ganz Thüringen nutzen. (Mona)

Über den Sponsor:

  • Derzeit studieren über 18.000 Studierende, davon 2.300 internationale Studierende, an der Friedrich-Schiller-Universität (FSU), die 1558 gegründet wurde.
  • 10 Fakultäten bieten rund 200 Studienmöglichkeiten, darunter mehr als 60 Masterstudiengänge von A wie Alte Geschichte bis Z wie Zahnmedizin.
  • Die Universität Jena ist keine klassische Campus-Uni, die Gebäude sind vielmehr in der gesamten Innenstadt verteilt.
  • Einen Überblick über das gesamte Studienangebot gibt's unter: www.uni-jena.de/Studienangebot.

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