Master Psychologie
Plätze für den Master in Psychologie sind rar. Zum Glück sind private Unis hier eine echte Alternative! | Foto: Tobias Messer/Unsplash
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16. Jan 2019

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Masterstudium

Master in Psychologie: Warum private Hochschulen eine wichtige Alternative sind

Psychologie studieren: Die Herausforderung, einen Platz zu finden

Psychologie gehört nach BWL, Rechtswissenschaften oder Medizin zu den beliebtesten Studiengängen überhaupt, aktuell gibt es in Deutschland insgesamt rund 81.000 Studierende im Fach Psychologie. Der Studiengang ist allerdings zulassungsbeschränkt und mit einem hohen NC belegt: Wer im Abi-Zeugnis keine Eins vor dem Komma hat, muss mit hoher Wahrscheinlichkeit einige Wartesemester einplanen. Selbst diejenigen, die zum Studium zugelassen werden und schließlich ihren Bachelor erfolgreich absolviert haben, haben keine Garantie, dass sie auch einen Master-Platz bekommen. Gut zu wissen deshalb, dass es durchaus Alternativen gibt. Schließlich macht einen guten Psychologen oder Psychotherapeuten noch sehr viel mehr aus, als ein hervorragender Notendurchschnitt.

Master in Psychologie: Es gibt Alternativen!

Zum einen ist es möglich, für den Master beispielsweise nach Österreich oder in die Niederlande zu gehen. Hier empfiehlt es sich allerdings, im Voraus sehr genau zu recherchieren, ob der Abschluss in Deutschland ebenfalls anerkannt wird. Zu bedenken ist außerdem, dass die Unterrichtssprache neben Englisch auch die Landessprache sein kann, was besonders im Falle eines Studiums in den Niederlanden eine zusätzliche Herausforderung darstellt.

Zum anderen ist aber auch ein Studium an einer privaten Hochschule in Deutschland eine echte Alternative – allerdings sollte man unbedingt darauf achten, dass Hochschule und Abschluss staatlich anerkannt sind. Für diese Variante hat sich auch Cornelia entschieden. Und das sogar ganz ohne die Sorge, nach ihrem Bachelor vielleicht keinen Master-Platz zu bekommen: Die 29-jährige Österreicherin hat ihren Bachelor an einer österreichischen Hochschule erfolgreich abgeschlossen – und zwar in nur drei Semestern! Statt aber ebenfalls ihren Master dort zu absolvieren, wechselt sie dafür an die Medizinische Hochschule Brandenburg (MHB).

Welche Gründe Cornelia zum Wechsel an eine private Hochschule bewegt haben? "Ich war begeistert davon, dass das Psychologie-Studium an der MHB einen starken Praxisbezug bietet. Außerdem hatte ich sowieso den Wunsch, nach dem Studium meine Therapieausbildung in Deutschland zu machen, weil das System hier viel patientenfreundlicher ist, als in Österreich", so die Studentin.

Klinische Psychologie und Psychotherapie (M.Sc.)


Master Psychologie Privatuni


Praxisorientiert und nah am Patienten

Die Nähe zur Praxis ist an der MHB absolut gegeben und unterscheidet sich darin stark von Cornelias Erfahrung im Bachelor: "Die Möglichkeit, schon während des Studiums in der Klinik zu arbeiten, hat man in Österreich so gut wie gar nicht. Wir hatten im Bachelor nur ein Seminar, das in Zusammenarbeit mit der Klinik stattgefunden hat und bei dem wir tatsächlich in Kontakt mit Patienten waren", so die Psychologie-Studentin. "Hier dagegen wird man schrittweise angeleitet, kann über die Arbeit mit den Patienten reflektieren und sich austauschen", sagt Cornelia. "Es macht einen großen Unterschied, ob man Symptome in einem Lehrbuch nachblättert oder ob man wirklich einem manischen Patienten gegenübersitzt, die Person in der Gesprächssituation erlebt und erfährt, wie der Patient die Erkrankung selbst wahrnimmt."

"Es ist wertvoll, wenn man von jemandem mit langjähriger Berufserfahrung lernt"

Durch die Arbeit in der Klinik und den regelmäßigen Umgang mit Patienten, so Cornelia, legt man Unsicherheiten und Berührungsängste schnell ab. Genauso, wie die Angst davor, etwas falsch zu machen. Hinzu kommt, dass viele der Dozenten selbst Chef- und Oberärzte, Therapeuten oder aktiv in der Forschung tätig sind: "Man merkt einfach, ob jemand aus eigener Erfahrung spricht oder aus dem Lehrbuch zitiert", so die 29-Jährige. "Es ist enorm wertvoll, wenn man von Leuten lernt, die ebenfalls in dem Bereich tätig sind und teilweise eine langjährige Berufserfahrung haben."

Inzwischen steht Cornelia kurz vor der Abgabe ihrer Masterarbeit – und auch hier profitiert die Studentin von der Praxisnähe, die die MHB bietet: "Den Studierenden wird die Möglichkeit gegeben, im Zuge der Abschlussarbeiten sowohl im Bachelor als auch im Master je nach Interesse in Forschungsgruppen einzusteigen", so Cornelia. "Ich selbst bin auch in einer Forschungsgruppe an den Ruppiner Kliniken – für meine Masterarbeit musste ich die Patienten rekrutieren und alle nötigen Schritte selbst durchführen", erzählt sie. "Das ist ein ganz anderes Gefühl, als wenn man fertige Datensätze bekommt und damit seine Abschlussarbeit erstellen soll. Man ist nicht nur bei der kompletten Projektplanung und der Durchführung dabei, sondern auch mit einem hohen Maß an Eigenverantwortung beteiligt."

Der Übergang vom Bachelor in den Psychologie-Master

Insgesamt ein ganz anderes Arbeiten also, als die Psychologie-Studentin es aus ihrem Bachelor kennt. Hat dieser Unterschied anfangs zu Problemen beim Übergang vom Bachelor in den Master geführt? "Die kleinen Lerngruppen waren auf jeden Fall eine Umstellung für mich beim Wechsel vom Bachelor zum Master: Die haben nämlich zur Folge, dass man in den Seminaren immer präsent sein muss", erinnert sich Cornelia. Das bedeutet zwar, dass man immer Engagement zeigen muss. Gleichzeitig bedeutet eine kleine Lerngruppe aber auch, Raum für Diskussion und Meinungsaustausch zu haben: "So werden die Seminare viel lebendiger. Das Arbeiten wird aktiver und dadurch auch effektiver. Der Unterricht findet auf Augenhöhe statt."


Psychologie-Master Alternativen


Studiengebühren für den Master in Psychologie an der MHB

Etwas, das die MHB abgesehen von der praxisorientierten Lehre, dem Zugang zu den Dozenten und den kleinen Lerngruppen zweifellos auch von staatlichen Unis unterscheidet, sind die Gebühren, die für das Studium anfallen: Diese liegen an der Medizinischen Hochschule Brandenburg zwar bei monatlich 685 Euro. Doch zum Leitbild der MHB gehört, dass unabhängig davon Jeder und Jede studieren können soll. Deshalb bietet die Hochschule zahlreiche Modelle an, mit Hilfe derer sich die Studiengebühren finanzieren lassen.

Eines dieser Modelle nutzt auch Cornelia, denn natürlich war der Kostenfaktor ebenfalls etwas, mit dem sie sich vor Studienbeginn auseinandergesetzt hat: "Ich wusste, wenn ich mich entscheide, an der MHB zu studieren, muss ich mich selbst finanzieren und brauche einen Plan", so die Psychologie-Studentin. Letztlich hat sie sich für einen Bildungskredit entschieden: "Die Bank kommt einem dabei sehr entgegen und man kann entscheiden, ob man etwa nur einen Kredit für die Studiengebühren aufnehmen möchte oder einen, um zusätzlich auch noch Lebenshaltungskosten und Miete abzudecken", so Cornelia. Wann sie mit der Rückzahlung beginnen möchte – sofort nach dem Studium oder wenn sie ein stabiles Einkommen hat – konnte sie flexibel für sich entscheiden.

Als weitere Möglichkeit zur Finanzierung bietet die MHB außerdem den sogenannten umgekehrten Generationenvertrag an und öffnet so auch jungen Studieninteressierten die Türen, die finanziell auf sich gestellt sind. "Für mich haben die positiven Aspekte letztlich überwogen", erinnert sich Cornelia, "und man merkt es einfach an der Lehre: Die Investition zahlt sich jetzt schon aus."

Therapie-Ausbildung, Klinikarbeit, eigene Praxis: Alles ist möglich!

Einen konkreten Plan für die Zeit nach dem Master hat die Studentin ebenfalls schon: "Im Oktober beginne ich bei einem Institut in Berlin mit meiner verhaltenstherapeutischen Therapie-Ausbildung. Parallel bin ich auf Jobsuche, weil ich einen Nebenjob brauche", so Cornelia. Nach ihrer Ausbildung kann sie sich vorstellen, weiterhin in einer Klinik zu arbeiten und parallel dazu zu forschen. Perspektivisch wünscht sich die 29-Jährige außerdem, irgendwann ihre eigene Praxis eröffnen zu können.


Über den Sponsor:

  • An der Medizinischen Hochschule Brandenburg gibt es ein persönliches Auswahlverfahren. Allerdings geht es hier nicht allein um den Notendurchschnitt und einen sehr guten Bachelorabschluss, sondern die Auswahl erfolgt auch nach personalen Kriterien: Motivation, Praxiserfahrung und die Persönlichkeit entscheiden darüber, ob ein Bewerber ein Studium der Psychologie an der MHB beginnen kann.
  • Die MHB und die Abschlüsse, die man hier erwerben kann, sind staatlich anerkannt und mit denen einer staatlichen Universität gleichgestellt.
  • Damit das Studium nicht an den Kosten scheitert, gibt es zahlreiche Modelle zur Finanzierung der Studiengebühr.
  • Weitere Informationen zum Masterstudiengang Psychologie gibt es auf der Seite der Medizinischen Hochschule Brandenburg.

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