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30. Mär 2016

Christine Kellermann

Filme

Die 16 besten Studentenfilme der 2010er-Jahre!

Sehnsucht, Cybermobbing und Prostitution

Studentenfilme über nette Nachbarn

Bad Neighbors

Ein wichtiges Thema der 2010er-Jahre ist die Beziehung zu Mitbewohnern, ob in der eigenen Wohnung oder im gleichen Haus. Nichts ist so heikel und nirgends gehen einem die Ticks anderer so schnell auf die Nerven. Doch selten eskaliert die Lage so krass wie in der Komödie "Bad Neighbors" (2014).

Die Familie Radner mit ihrem kleinem Baby Stella freut sich zunächst auf ihre neuen Nachbarn. Das ändert sich schnell, als die Studenten Teddy (Zac Efron) und Pete (Dave Franco) mit ihrer Verbindung "Delta Psi Beta" einziehen. Es kommt, wie es kommen muss, die Polizei wird gerufen, weil die Studenten zu laut feiern. Doch damit beginnt der Kampf erst …



Wir sind die Neuen

Den umgekehrten Weg schlägt der Film "Wir sind die Neuen", ebenfalls aus 2014, ein. In der Komödie entschließen sich drei lebenslustige Senioren (Gisela Schneeberger, Heiner Lauterbach und Michael Wittenborn) ihre Studentenzeit wiederzubeleben und eine WG zu gründen.

Nebenan wohnen jedoch drei hochmotivierte Studenten, die fleißig für ihr Examen lernen. Die Senioren sind lustig und laut und die Studenten gestresst. Worum geht es im Film wirklich? Darum, ob die Generationen ihren Streit begraben und voneinander lernen können.



The Roommate

Wie kompliziert die Beziehung zur eigenen Mitbewohnerin sein kann, zeigt der Thriller "The Roommate" aus 2011. Sara (Minka Kelly) tritt ihr erstes Jahr am College an und alles scheint perfekt. Sie findet mit Rebecca (Leighton Meester) eine tolle Mitbewohnerin und mit Stephen (Cam Gigandet) eine neue Liebe.

Doch das Blatt wendet sich schnell. Rebecca fängt an, jeden, der Sara nahesteht, auszuschalten. Die junge Frau ist geradezu besessen von ihr. Sara merkt schließlich, dass etwas nicht stimmt und beginnt mit Nachforschungen.



Tag und Nacht

Arbeiten bei einem Escort-Service: Im Drama "Tag und Nacht" aus 2011 fängt die Geschichte für zwei Studentinnen aus Wien (Anna Rot und Magdalena Kronschläger) wie ein großes Abenteuer an.

Schlechten Sex für umsonst hatten sie vorher auch. Warum nicht Geld damit verdienen? Die Realität holt die jungen Frauen jedoch bald ein. Studium und Job wollen nicht richtig zusammenpassen.



Studentin, 19, sucht ...

Einen anderen Ansatz wählt das französische Erotik-Drama "Studentin, 19, sucht ..." aus 2010. Laura (Déborah François) ist neu an der Uni und hat Geldsorgen. Sie findet jedoch einfach keinen Job. Aus Verzweiflung antwortet sie auf eine Kontaktanzeige im Internet.

Aus nur einmal wird regelmäßig und die junge Frau rutscht immer tiefer hinein in die Prostitution. Als sie Benjamin (Mathieu Demy) kennenlernt, möchte sie aufhören, doch das ist nicht so einfach, wie gedacht.

Studentin 19 sicht


Das bessere Leben

Das Drama "Das bessere Leben" (2011) handelt von einer renommierten Journalistin (Juliette Binoche), die einen Artikel über Studentinnen, die bei einem Escort-Service arbeiten, schreiben möchte. Die Aussagen der Mädchen erschüttern sie zutiefst. Daraufhin fängt sie an, über ihr eigenes Leben und das ihrer voll abgesicherten Familie nachzudenken. Bis sie an den Punkt kommt, an dem sie sich ihren unbewussten Sehnsüchten stellt.



Vom Leben, das passiert

Am Himmel der Tag

Das Drama "Am Himmel der Tag" aus 2012 handelt von der Studentin Lara (Aylin Tezel), die ungeplant von einem One-Night-Stand schwanger wird. Sie entdeckt dadurch in ihrem Leben einen neuen Sinn. Als sie sich entschließt, das Kind zu bekommen, nimmt ihr Leben jedoch eine schreckliche Wendung.



Lotta & die frohe Zukunft

In der Komödie "Lotta & die frohe Zukunft" (2013) hat die junge Lotta (Josefine Preuß) bereits ein kleines Kind, als sie sich entscheidet, Medizin zu studieren. Sie muss sich mit dem strengen Studium und dem Leben in einer WG arrangieren. Als sie sich überdies noch verliebt, passt ihr das gar nicht ins Konzept.

Lotta und die frohe Zukunft


Ich reise allein

Ein leidenschaftlicher Student wird plötzlich Vater. Im norwegischen Drama "Ich reise allein" aus 2011 erfährt der Student Jarle (Rolf Kristian Larsen) durch einen Brief von seiner Tochter Lotte (Amina Eleonora Bergrem). Auf Bitte der Mutter soll er auch gleich den siebten Geburtstag mit Lotte verbringen. Das kleine Mädchen ist genauso wenig erbaut von dieser Idee wie er. Mit der Zeit erobert die Kleine schließlich aber sein Herz.



Was wären Studentenfilme ohne Professoren?

Wie schreibt man Liebe?

In "Wie schreibt man Liebe?" (2014) unterrichtet der ausgelaugte Drehbuchautor Keith (Hugh Grant) aus Mangel an anderen Aufträgen an einem College. Allerdings zeigt er mehr Interesse an den Studentinnen als an seinem Job. Da wird sein Leben durch die gleichaltrige, engagierte Single-Mutter Holly (Marisa Tomei) vollkommen auf den Kopf gestellt.



Schilf – Alles, was denkbar ist, existiert

Um eine andere Art von Professor geht es in "Schilf – Alles, was denkbar ist, existiert" aus 2012. Im Film zum Roman von Juli Zeh glaubt ein Physikprofessor (Mark Waschke), dass sein Sohn (Nicolas Treichel) in ein Paralleluniversum verschwunden ist. Er stellt Untersuchungen an, wird jedoch plötzlich von einem Unbekannten dazu aufgefordert, den Chef einer Klinik zu ermorden.



Studienabbruch und alternative Leben

Oh Boy

Der ehemalige Student Niko (Tom Schilling) lebt in Berlin. In der Drama-Komödie "Oh Boy" (2012) lebt der junge Mann auf Kosten seines Vaters, der nicht weiß, dass sein Sohn das Studium abgebrochen hat. Er lebt in den Tag hinein und beschäftigt sich mehr mit den Problemen anderer als mit seinen eigenen.



Wie man leben soll

Die Mischung aus Drama und Komödie untermalt auch den Film "Wie man leben soll" aus 2011. Charlie (Alex Ranisch) hat sein Studium der Kunstgeschichte abgebrochen und sucht in Lebensratgebern nach seinen Stärken. Er muss jedoch feststellen, dass er ein "Sitzer" ist, der keine Eigenschaften besitzt, die zum Erfolg verhelfen.



Und sonst?

Whiplash

Das Drama "Whiplash" (2014) zeigt einen jungen Drummer (Miles Teller), der unbedingt zu den besten Jazz-Schlagzeugern der Welt gehören möchte. Er studiert am Musikkonservatorium und strebt nach Perfektion. Dafür ist er sogar bereit, seine Freundin zu verlassen.



Unfriend

Der neuste Studentenfilm ist "Unfriend" aus 2016. Die College-Studentin Laura (Alycia Debnam-Carey) nimmt die Freundschaftsanfrage der unscheinbaren Marina (Liesl Ahlers) über Facebook an.

Kurz darauf beginnt jemand in ihrem Namen Beiträge zu posten. Als ihre engsten Freunde ermordet werden, wird ihr Leben mehr und mehr vom Cyberterror bestimmt.



The Green Wave

Im Dokumentarfilm "The Green Wave" (2010) geht es um die "Grüne Revolution" im Iran. Die Proteste gegen die Wahlmanipulation, die immer wieder gewaltsam beendet wurden, werden dokumentiert. Die Gedanken zweier Studenten ziehen sich dabei wie ein roter Faden durch die Geschichte.


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