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16. Aug 2016

Games

Nintendogs & Cats

-ARCHIV-

Nintendogs & Cats unterscheidet sich in der Spielmechanik kaum von seinem Vorgänger. Man sucht sich am Anfang eine von neun Hunderassen aus und davon dann eins von drei Tieren in der gewünschten Fellfarbe. Zuhause im geräumigen Wohnzimmer angekommen, beschnuppern sich Herrchen/Frauchen und Hundebaby erst einmal. Man streichelt, füttert und pflegt seinen kleinen Liebling und gibt ihm schließlich einen Namen. Der muss wie schon im Vorgänger ins Mikrofon gesprochen werden, so dass der kleine Hund auf Zuruf reagieren kann. Auch Hundetricks lassen sich auf diese Weise erlernen, indem man dem Hund dreimal eine Bewegung beibringt und gleichzeitig einen Namen für den Trick ausspricht, der im System gespeichert wird.Der Kontakt zum Welpen erfolgt nicht so direkt wie beim Vorgänger, denn man sieht den Hund stets über den oberen Bildschirm. Die Steuerung erfolgt über den unteren, den Touch-Screen. Leider fühlt man sich dem Hund dadurch nicht mehr so nahe, daran kann auch die dreidimensionale Sicht nichts ändern, die auf Dauer keinen Mehrwert für das Spielerlebnis darstellt. Punkten kann Nintendogs & Cats trotz allem aber mit seiner besseren Grafik, denn insgesamt sehen Umgebung, Objekte und nicht zuletzt die Tierbabys wesentlich detaillierter und schöner als im Vorgänger aus.Katzenliebhaber kommen beim neuen 3D-Nintendogs zwar auf ihre Kosten, doch die eigensinnigen Tiere stellen nicht mehr als ein nettes Gimmick dar. Denn wie Katzen nun einmal sind, verfügen sie über einen sturen Eigensinn und lassen sich im Gegensatz zu den Hundebabys keine Tricks beibringen. Die kleinen Fellknäuel reagieren auch nur auf Zuruf, wenn sie es möchten. Das ist zwar recht realistisch, verdirbt in gewisser Weise aber den Spaß am Spiel.Nintendogs & Cats unterstützt die Street-Pass-Funktion des 3DS, doch auch das ist nicht ganz neu, denn eine ähnliche Funktion gab es schon für Nintendogs auf dem Nintendo DS. Damals hieß das Ganze noch Wauwau-Modus und ermöglichte, das Spiel im Stand-By mitzunehmen, so dass man unterwegs anderen Nintendogs-Besitzern begegnen und mit ihnen Items tauschen konnte. Street-Pass funktioniert ebenfalls im Stand-By-Betrieb und holt Welpen und Miis anderer 3DS auf den eigenen Handheld. Der Vorteil hierbei ist, dass man das Spielmodul nicht permanent im 3DS haben muss, damit andere Miis in Nintendogs & Cats registriert werden. Neben einem Geschenk kann man den neuen Hundebesitzern nun im Spiel immer wieder begegnen, zum Beispiel bei Wettbewerben oder beim Spaziergang.

Fazit: Wer nicht zwingend Wert auf eine bessere Optik legt und auf Kätzchen als Gimmick verzichten kann, sollte einen Bogen um Nintendogs & Cats machen. Die Neuauflage bietet leider zu wenig Mehrwert gegenüber der alten Nintendogs-Version, die mit dem 3DS dank Abwärtskompatibilität genauso gut spielbar ist.Nintendogs & CatsGetestet für: Nintendo 3DSPreis: ca. 45 EuroUSK: ab 0 JahrenInfos: www.nintendo.deBewertung: 3/6

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