Zombie Army Trilogy
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09. Aug 2016

Entertainment

Im UNICUM Game-Test: Zombie Army Trilogy

-ARCHIV-

Auf der Jagd nach der ultimativen Kill-Kombo

Nazis, äh, Zombies, äh - Nazi-Zombies!

Berlin im Mai 1945. Die Stadt liegt in Trümmern, das Dritte Reich ist am Ende. Doch Hitler schüttelt noch ein letztes Ass aus dem Ärmel: Zombie-Soldaten! Soviel zum Plot. Was folgt, sind 15 Einzelspieler-Missionen, in denen wir ausgiebig ballern dürfen. Wir entscheiden uns für einen von acht Charakteren und schießen uns unseren Weg durch ansehnliche, aber streng lineare Levels. Diese müssen nicht freigespielt werden, sondern stehen von Beginn an zur freien Auswahl. 

Welchen Level wir auch wählen, das Motto lautet stets: Dauerfeuer! Zu diesem Zweck stehen uns etliche Waffen zur Verfügung: Scharfschützengewehre (klar, wir sind im Sniper Elite-Kosmos!), Maschinengewehre und Pistolen in den unterschiedlichsten Ausführungen, dazu noch verschiedene Granaten, Sprengfallen und Dynamit. Und das üppige Arsenal ist auch nötig, um die unaufhörlich anrollenden Zombie-Horden in Zaum zu halten. 

Waffen und Munitionskisten finden sich glücklicherweise reichlich in Bunkerräumen und verteilt über die Levels. Sollte uns die Munition trotzdem mal ausgehen, können wir herannahende Untote per Fußtritt unschädlich machen. Fürs Erste zumindest, denn die Nazi-Zombies stehen auch oft wieder auf. Haben wir uns zum nächsten Checkpoint gerettet, rückt auch schon die nächste Zombiewelle an. Akustisch untermalt wird das Ganze von düsteren Synthesizer-Flächen, die an klassische Zombie-Filme erinnern – und dem obligatorischen Gestöhne der Untoten.

nichts für Zartbesaitete

Um den Zombie-Truppen Herr zu werden, verschanzen wir uns idealerweise auf den oberen Etagen der zahlreichen Häuserruinen. Hier können wir das Scharfschützengewehr zum Einsatz bringen, um unsere Widersacher per Kopfschuss auszuschalten. 

Zielen wir präzise genug, zeichnet die X-Ray-Kamera die Flugbahn des Projektils bis zum Eindringen ins faulige Fleisch des Gegners in Zeitlupe nach. Die Kamerafahrt ist nichts für Zartbesaitete: Im Röntgenblick sehen wir Blut spritzen, Fleischbröckchen fliegen und die Knochen zerbersten.

Fokus auf Multiplayer

Im Einzelspielermodus erschöpft sich der Spielspaß nach kurzer Zeit. Im Mehrspielermodus kann Zombie Army Trilogy jedoch seine Stärke ausspielen – im Team mit vier Leuten macht das Zombie-Abballern richtig Spaß. Ein weiterer Pluspunkt ist die flüssige Steuerung, die auf altbewährte Tastenbelegung setzt und mit der sich der Charakter angenehm flüssig durch die Gegend lenken lässt.

Fazit zu Zombie Army Trilogy

Zombie Army Trilogy bietet für einige Stunden soliden Spielspaß, vor allem im Multiplayer-Modus lassen sich kurzweilige Schlachten schlagen. Die Grafik ist akzeptabel, ebenso die Soundeffekte. Shooter-Fans mit einer Vorliebe für nicht ganz ernst gemeinte Settings sollten einen Blick auf das Spiel werfen. Einzelspieler, die auf Tiefgang und eine packende Story Wert legen, sollten sich allerdings nach Alternativen umsehen.

 

Zombie Army Trilogy

Rebellion

Erhältlich für PC, Playstation 4 und Xbox One

Ab 18 Jahren

zombiearmy.com

Artikel-Bewertung:

3.17 von 5 Sternen bei 92 Bewertungen.