Ig Nobelpreis 2017
Das Video zur Preisverleihung findest du weiter unten | Screenshot: Youtube/ImprobableResearch
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15. Sep 2017

Ann-Christin Kieter

Studibuzz

Ig-Nobelpreis: Die 10 kuriosen Gewinner des Anti-Nobelpreises!

Während die richtigen Nobelpreise erst im Dezember verliehen werden, stehen die "Ig-Nobelpreis"-Träger bereits fest. Das US-Satire-Wissenschaftsmagazin "Annals of Improbable Research" hat am 14. September 2017 die zehn beklopptesten Publikationen ausgezeichnet – und jeweils satte zehn Billionen Dollar Preisgeld springen lassen. Allerdings Zimbabwe-Dollar, umgerechnet etwa 40 US-Cent. Mehr ist auch echt nicht angemessen. Wir zeigen dir die zehn "Gewinner" des Anti-Nobelpreises in Gifs.

Physik: Der Aggregatzustand von Katzen

Keine Panik, liebe Tierschützer! Preisträger Marc-Antoine Fardin versichert, dass er keine makabren Experimente mit Katzen in Gläsern oder ähnliches durchgeführt hat, um festzustellen, ob die Tierchen vom Aggregatzustand her nun flüssig, fest oder beides gleichzeitig sind. Allerdings kann er auch kein Ergebnis liefern.

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Frieden: Weniger Schnarchen dank Didgeridoo

Milo Puhan aus der Schweiz und zahlreiche Kollegen sind mit ihrer wissenschaftlichen Arbeit der Frage nachgegangen, wie sich das Spielen des australischen Instruments Didgeridoo auf das Schlafverhalten auswirkt. Die wichtigste Erkenntnis: Regelmäßiges Spielen kann gegen nervige Schnarchgeräusche helfen.

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Wirtschaft: Krokodile gegen die Glücksspielsucht

In der Untersuchung von Nancy Greer aus den USA und Matthew Rockloff aus Australien geht es um die Auswirkung von Krokodilen auf die Bereitschaft zum Glücksspiel. Das Ergebnis: Wer Angst vor Krokos hat, zockt deutlich vorsichtiger.

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Anatomie: Alte Männer, große Ohren

"Warum haben alte Männer große Ohren?" – Wer hat sich diese essenzielle Frage nicht schon mal gestellt? Leider bleibt uns der Brite James Heathcote eine Antwort schuldig.  

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Biologie: Weibliche Penisse und männliche Vaginen

Die Studie von Kazunori Yoshizawa trägt den recht komplexen Titel: "Weiblicher Penis, männliche Vagina und ihre korrelierte Evolution in einem Höhleninsekt".

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Flüssige Dynamiken: Kaffee verkippen beim Rückwärtslaufen

Der Südkoreaner Jiwon Han hat festgestellt, dass man Kaffee in einer Tasse deutlich schneller verschüttet als Wein – vor allem, wenn man rückwärts läuft. Gründe kann er leider noch keine liefern.

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Ernährung: Menschenblut-Diät für Fledermäuse

Die Fledermaus-Art Kammzahnvampir ernährt sich ausschließlich vom Blut anderer Tiere. "Aber was würde sie wohl dazu sagen, wenn künftig nur noch menschliches Blut auf ihrem Speiseplan stünde", möchte ein französischer Forscher-Team gerne wissen.

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Medizin: Der Ekelfaktor von Käse

Die französisch-britische Technologie zum Scannen des menschlichen Gehirns klingt zunächst wie ein Kandidat für den echten Medizin-Nobelpreis – wenn sie nicht ausschließlich dafür gedacht wäre, herauszufinden, wie doll sich Menschen vor Käse ekeln.

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Wahrnehmung: Identitäts-Problem im Doppelpack

"Bin ich das oder ist das mein Zwilling?": Matteo Martini und weitere Kollegen beweisen, dass viele eineiige Zwillinge Probleme damit haben, sich selbst optisch auseinander zu halten.  

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Geburtshilfe: Föten lieben Musik

Musik ist gut für die Entwicklung eines menschlichen Fötus‘: Laut der Spanierin Marisa López-Teijón sollte diese allerdings in der Vagina der Mutter abgespielt werden und nicht einfach auf dem Bauch.

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Die Verleihung des Ig-Nobelpreises 2017 im Video

Bei dem englischsprachigen Begriff "Ig Nobel Prize" handelt es sich um ein Wortspiel mit dem Ausdruck "ignoble" – zu deutsch: unwürdig, unehrenhaft oder schändlich. Seit 1991 werden jedes Jahr Forschungsarbeiten ausgezeichnet, die im ersten Moment zum Lachen, aber danach zum Denken anregen. Die Forscher sollen nicht ins Lächerliche gezogen werden, vielmehr bekommen sie bei der Preisverleihung an der Harvard-Universität die Möglichkeit, ihre Arbeit näher zu erläutern.

Übrigens: Jede/r kann eine Person oder ein Forschungsteam für den Preis nominieren. Mehr Infos unter www.improbable.com/ig/

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