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21. Jun 2016

Entertainment

UNICUM hört: Panic! at the Disco "Too weird to live, too rare to die!"

Die US-Combo meldet sich ab dem 11. Oktober mit ihrem vierten Studio-Album zurück

Glitzernder Synthie-Sound, lässig präsentiert

"Bevor ich überhaupt irgendwelche Song-Demos für das Album anpackte, war ich in Vegas und ging dort in einen Club", erzählt Band-Frontmann und -Songwriter Brendon Urie über die Entstehungsgeschichte von "Too Weird To Live, Too Rare To Die". "Ich lauschte den treibenden Beats und beobachtete all die tanzenden Leute dabei, wie sie Spaß hatten. Und ich dachte mir: 'Ich möchte Musik wie diese machen – diese Leute zelebrieren das Leben.' Das war ein Moment absoluter Klarheit. Jetzt bin ich in Las Vegas verliebt."

Der Liebe zu Las Vegas frönt Urie gemeinsam mit seinen Bandkollegen nicht nur im Track "Vegas Lights", den er selber als Heimat-Hymne beschreibt, sondern auch auf den weiteren neun Tracks auf "Too Weird To Live, Too Rare To Die". Schon der Opener "This is Gospel" macht den Weg frei für glitzernden Pop-Sound.

Songs wie die Single-Auskopplung "Miss Jackson", "Nicotine" oder "Girls/Girls/Boys" sind mit ihrem catchy Synthie-Sound und ihren eingängigen Hooks richtige Ohrwürmer; Tracks wie etwa "Girl that you love" und "Far too young to die" feiern ungehemmt den Style der 80s ab. Mit "The End of all Things" gibt's dann noch eine fühlige Ballade obendrauf – insgesamt ein rundes Ding. Zwar arm an Überraschungen, dafür gut produziert und lässig präsentiert.

Kleiner Hinweis an alle, die auf der nächsten Party ein wenig klugscheißen wollen: Der Albumtitel "Too Weird To Live, Too Rare To Die" entstammt einem Zitat des "Fear and Loathing in Las Vegas"-Autors Hunter S. Thompson.

Too weird to live, too rare to die!

Panic! at the Disco

Warner Music

VÖ: 04.10.2013

Anspieltipps: 

www.panicatthedisco.com

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