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21. Jun 2016

Entertainment

UNICUM hört: The Script "#3"

Melodischer PopRapRock aus Irland: Ab dem 25. Januar auf CD erhältlich

Track by Track

  • Good Ol' DaysDer Opener von #3 entpuppt sich als eingängiger Popsong mit Ohrwurmqualität. Der Startschuss von Danny O’Donoghue (Gesang), Mark Sheehan (Gitarre) und Glen Power (Schlagzeug) gelingt: ohne große Überraschungen, dafür mit viel "Woooohhhhoooo".
  • Six Degrees Of SeparationDie zweite Singleauskopplung erreichte zumindest in den UK-Charts Platz 32. Ein besseres Abschneiden würde verwundern, dafür ist die Midtempo-Nummer dann doch zu austauschbar. Ein solides Stück mit einer Prise Dramatik und einem kraftvollen Refrain.
  • Hall Of Fame"Die Zahl 3 ist voller Synergie", erklärte Sänger Danny O‘Donoghue den Albumtitel in einem Interview. "Wenn man sich eingehend damit befasst - was wir so ziemlich mit allem tun - ist die Drei eine Glückszahl und in der Vergangenheit auch eine religiöse Zahl. Aber im Titel geht es vor allem um uns. Jeder wahre Fan der Band würde dir sagen, dass wir absolut unterschiedliche Typen sind. Der Zauber passiert dann, wenn wir drei aufeinanderprallen." Die Zahlenmagie hat den Iren auch in ihrer Tracklist Glück gebracht: Song Nummer 3 war zurecht weltweit ein voller Erfolg. In Zusammenarbeit mit "Black Eyed Peas"-Mastermind Will.i.am einstand ein mitreißender Hit, der zwischen groovenden Rap-Parts und einem starken Refrain gekonnt die Waage hält.
  • If You Could See Me NowWie so oft bei The Script geht's auch in diesem Lied um Liebe und Herzschmerz. Piano trifft auf Sprechgesang. Alles in allem: nett.
  • GlowingAuf dem Weg zum ganz großen Weltruhm empfehlen sich The Script hier nun erstmals auf #3 als Stadion-Hymnen-Rocker. Der Track verzichtet auf Rapeinlagen und konzentriert sich stattdessen auf den melodisch-motivierenden Gesang. Poprock, der Spaß macht.
  • Give The Love AroundEin Aufruf zum allgemeinen "Liebhaben". Entspanntes Gitarrengeklimper trifft auf Sprechgesang. The Script offenbaren hier deutlich ihre Wurzeln, die u.a. im Hip-Hop liegen.
  • Broken ArrowEin kleines Déjà-vu auf #3: Track Sieben bedient sich des gleichen Erfolgrezeptes wie "Hall of Fame" und kombiniert eingängigen Gesang mit eingängigem Rap über einer eingängigen Melodie. Könnte durchaus der nächste Radio-Hit von The Script werden – lädt zumindest ganz eingängig zum Mitsummen und - Trommeln ein.
  • KaleidoscopeOh, ha: Der beste Poprock-Song auf dem Album klingt fast so, als wäre er eigentlich für U2 geschrieben worden. Mit denen waren The Script ja sogar schon einmal auf Tour, wie im übrigen auch mit Take That und Paul McCartney. Die drei Iren verpassen dem Track zum Glück aber noch ihren eigenen Dreh. Großes Hitpotenzial inkl. einer eingebauten Gesangspause, in der bei Konzerten garantiert zum Mitklatschen animiert wird.
  • No WordsWeit hinten auf dem Album versteckt sich der beste reine Rap-Song von The Script: Eine melancholische Sprechgesangsballade für trübe Tage und trübe Stimmung. Gelungen.
  • MillionairesMit Track 10 bescheren uns The Script ein hoffnungsvolles Ende. Der abwechslungsreiche Popsong geht gut ins Ohr, die Jungs holen noch einmal alles aus ihren Instrumenten und dem Gesang raus.
  • Fazit

    Beim dritten Album der Iren – nach dem selbstbetitelten "The Script" (2008) und Science & Faith (2010) – gibt's nichts zu Murren. Das Trio legt bei jedem Track Wert auf Ohrwurmqualität, "No Killer, Just Filler" mag man da schon fast sagen. Wer ältere Singles wie z.B. "We Cry" oder das aktuelle "Hall of Fame" mag, wird von #3 nicht enttäuscht werden. Wenn die Jungs so weitermachen, werden sie der Musikwelt noch lange erhalten bleiben.

    The Script

    #3

    Sony Music

    VÖ: 25.01.2012

    Für Fans von: OneRepublic, Coldplay, The Fray, Train, Maroon 5 usw.; Bands, die Rap und Rock und Pop in einem Song vereinen.

    www.thescriptmusic.com

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