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21. Jun 2016

Entertainment

UNICUM hört: White Lies "Big TV"

Das dritte Album der Briten erscheint am 09. August, eine Tour folgt im November

Wo White Lies drauf steht, sind auch White Lies drin.

Den ganz großen Durchbruch haben die White Lies bislang noch nicht erzielt, und dass, obwohl gerade vergangene Singles wie "To Lose My Life" oder "Bigger Than Us" respektable Hits sind. Statt imposantem Stadionrock gibt es daher auch auf "Big TV" wie gewohnt atmosphärisch-melancholische Tracks, die mal sehnsüchtig, mal treibender vorgetragen werden. 

Kritiker mögen dem Trio eine fehlende Entwicklung attestieren, Fans hingegen dürften die Konstante eher begrüßen. Sänger Harry McVeigh schmachtet in tiefer Tonlage auch auf dem neusten Longplayer wehmütige Textzeilen á la "I'm gonna miss the way I missed you" (aus "Change"). Zwischen ruhigeren Nummern gibt es auf "Big TV" dazu immer wieder melodische Up-Tempo-Stücke wie die erste Single-Auskopplung "There goes our Love again", "Mother Tongue" oder "Goldmine".

Auf den zehn Songs – die beiden kurzen, etwas unnötigen Interludes einmal ausgenommen – vermischen sich eingängige Refrains, Synthies, New Wave und Indiepop zum typischen White Lies-Sound. Dieser mutet manchmal tatsächlich etwas abgespact an und schrammt oftmals haarscharf am Kitsch vorbei – doch so viel Spielereien, so viel Emotion darf auch mal sein.

White Lies

Big TV

Universal Music

VÖ: 09.08.2013

Anspieltipps: There goes our Love, Goldmine, Mother Tongue, Big TV, First Time Caller

whitelies.com

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