Literaturrecherche Studium
Zur guter Literaturrecherche gehört Muße und Sorgfalt | Foto: Thinkstock/peshkov
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21. Feb 2015

Sandra Propson

Hausarbeit & Co.

8 Tipps zur Literaturrecherche

Mit diesen kleinen Tricks erleichterst du dir die Suche

Tipp 1: Thema?

Die Frage nach dem Thema solltest du dir direkt zu Anfang deiner Arbeit stellen. Ein thematisches Grundgerüst ist besonders zu Beginn wichtig. Eine Präzisierung ist zu diesem Zeitpunkt weder sinnvoll noch möglich. Dir sollte jedoch klar sein, ob du dich nun mit akkubetriebenen Werkzeugen oder der Prosa des Mittelalters auseinandersetzt.


Tipp 2: Unterscheidung der Literaturtypen

Es gibt nicht DAS Buch oder DEN Artikel. Wichtig ist zu wissen, welche Formen und Möglichkeiten es gibt.

Die wichtigsten Typen sind:

  • Monographien
  • Sammelwerke
  • Zeitschriften
  • Enzyklopädie
  • das Internet

Verschiedene Suchmöglichkeiten können dir helfen: So gibt es viele Onlinedatenbanken, den OPAC deiner Uni, auch der direkte Weg zur Bibliothek ist sinnvoll.


Tipp 3: Verschaffe dir einen Überblick

Um einen ersten Überblick und auch weiterführende Literatur zu erhalten, ist zunächst ein Blick in Enzyklopädien oder auch Wikipedia sinnvoll. Du erhältst so erste Informationen und kannst überlegen, in welche Richtung sich dein Thema entwickeln soll. In der Regel wird hier weiterführende Literatur angegeben.

  • Aber Vorsicht: als alleiniger Beleg ist weder Wikipedia, noch eine Enzyklopädie ausreichend.

Tipp 4: Alles aufschreiben

Es ist wichtig, von Anfang an alles genau aufzuschreiben und zu dokumentieren. Nichts ist schlimmer, als nach Wochen der Literatursuche zu überlegen, was du schon alles gefunden hast. So kann die Frage "Wo ist denn der Aufsatz?" oder Aussagen wie "Da war doch was" leicht vermieden werden.


Tipp 5: Zeit sparen

Oft hast du für deine wissenschaftliche Arbeit nur begrenzt Zeit. Gerade in der Anfangsphase der Suche ist es hilfreich, das Inhaltsverzeichnis eines Buches nach relevanten Kapiteln oder Artikeln zu durchsuchen. Zudem gibt es oft am Ende eines Kapitels eine Zusammenfassung. So erkennst du schnell, ob die vorliegende Literatur brauchbar ist oder nicht und du verschwendest nicht unnötig Zeit.


Tipp 6: Überflüssige Literatur

Bücher oder Texte, die dich nicht weiterbringen, solltest du erst gar nicht ausleihen oder direkt wieder zur Bibliothek bringen. Es kann sehr demotivierend sein, den Stapel an Büchern vor sich zu sehen. Effektiv ist aber vielleicht nur ein Drittel brauchbar. Tu dir den Gefallen und behalte nur Literatur, die du wirklich brauchst.


Tipp 7: Differenzieren

Nach einem ersten Überblick zu deinem Thema ist jetzt der Zeitpunkt gekommen, um zu überlegen, in welche Richtung du deine Arbeit entwickeln möchtest. Ein eindeutiges Thema ist das A und O. Erst wenn das gefunden ist, kannst du mit der zielgenauen Suche beginnen.


Tipp 8: Die Mischung macht’s

Bücher gelten auch in der heutigen Zeit noch als wichtigster Literaturbeleg. Sie beschreiben ein Thema meist sehr präzise. Der Nachteil ist, dass Bücher oft veraltet sein können. Essays hingegen sind sehr präzise, aber beleuchten oft nur eine Richtung. Eine gute Mischung aus Artikeln, Webseiten und Büchern ist daher wichtig.

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