Mit ein wenig Ordnung fällt das Arbeiten leichter.
Ein ordentlicher Arbeitsplatz ist die halbe Miete. Foto: Photographee.eu/Shutterstock
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23. Okt 2019

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Lerntipps

Arbeitsplatz sinnvoll einrichten - so geht`s!

Dein Arbeitsplatz sieht ständig so aus als hätte eine Bombe eingeschlagen? Papiere, Post-Its und Textmarker führen im Grunde ein Eigenleben und du brauchst länger, um Dinge zu finden? Damit bist du definitiv nicht allein. Aber mit ein paar Tipps, wie du deinen Arbeitsplatz sinnvoll einrichtest und ordnest, kannst du dir deinen Weg durchs Studium deutlich erleichtern. Denn ob Hausarbeit, Referat oder Thesis - für ein gutes Ergebnis braucht es mehr als ein paar Bücher oder ein modernes Zitiertool. Lass uns loslegen!

1. Ausmisten

Vor die Ordnung haben die Götter das Ausmisten gesetzt. Besitzt du Ordner für Rechnungen, Garantiescheine, Zeugnisse und Co.? Wenn nicht, dann legen wir dir einen Ausflug zum nächsten Schreibwarenladen ans Herz. Schließlich nehmen ungeordnete Papiere nur Platz weg, und wenn du wirklich mal eine Bescheinigung oder einen Nachweis suchst, findest du ihn einfach schneller. Weise jedem Ordner eine Bestimmung zu - z.B.: Berufliche Laufbahn, Krankenversicherung, Universität etc. - und nimm dir die Zeit, deine Dokumente ordentlich abzuheften. Du kannst übrigens auch als Studierende/r eine Steuererklärung machen und dir einiges an Kosten erstatten lassen. Dafür solltest du Belege für den Kauf von Fachbüchern oder eben Bürobedarf wie Stifte, Druckerpapier, Schnellhefter und Co. aufheben - zum Beispiel in einem Einmachglas oder einer Box. Teste außerdem mal deine gesammelten Stifte. Auch wenn der Einhornkuli noch so schön ist: Wenn er nicht mehr schreibt, hat er keinen richtigen Nutzen und ist an deinem Schreibtisch falsch. Radiergummis, Batterien, Geodreiecke aus der Schulzeit - was davon brauchst du für dein Studium wirklich? Woran hängt sentimentaler Wert und was hat wirklich ausgedient?

2. Passende Möbel aussuchen

Wenn du schon dabei bist, deinen Arbeitsplatz wirklich sinnvoll zu gestalten, so dass du daran sowohl Hausarbeiten als auch später deine Abschlussarbeit schreiben kannst, dann bietet sich auch an, bei den Möbeln nochmal ganz genau hinzuschauen. Denn besonders in der vorlesungsfreien Zeit stapeln sich auf einmal die Hausarbeiten, vielleicht schiebst du auch noch welche vom Vorsemester vor dir her? Und dann verbringst du viel Zeit an deinem Schreibtisch. Auf lange Sicht solltest du dabei auf deine Gesundheit achten und überlegen, ob ein verstellbarer Schreibtisch dir dabei helfen könnte, deine Körperhaltung immer wieder zu verändern. Viele Online-Anbieter für Büromöbel haben es sich zur Aufgabe gemacht, schickes Design mit gesundheitlichem Nutzen zu verknüpfen - das Ergebnis ist eine breite Auswahl an ergonomischen Büromöbeln, die auch richtig gut aussehen. Und so ein Exemplar kann dich durchaus auch über die Uni hinaus begleiten, zum Beispiel als Arbeitsplatz im Home Office.

Wenn du viel unterwegs bist und auch mal in der Bahn oder in der Uni arbeitest, empfehlen wir dir einen Laptophalter für den heimischen Schreibtisch oder für die Arbeit in der Bibliothek. Dadurch wird dein Blick gehoben und deine Körperhaltung verbessert sich direkt.

3. Schaffe Stauraum

Klar, Ordner, Hefter, Bücher - alles muss irgendwohin. Und in deiner Studentenbude herrscht vielleicht auch gerade akuter Platzmangel. Aber je mehr Zeug irgendwo herumliegt, umso höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass du abgelenkt wirst - und damit schwindet auch deine Produktivität. Also ab hinter Schrankwände, in Schubladen oder Kisten mit dem Kram. Aussagekräftige Beschriftungen weisen dir bei Bedarf den Weg. Wenn du die Aufsätze für die Seminare und Vorlesungen am liebsten mit Stift und Marker durchgehst, kannst du dir auch eine Druckstation einrichten, wo nicht nur der Drucker Platz findet, sondern auch Ersatzpatronen und Druckerpapier. So hast du immer den Überblick, ob irgendwas nachgekauft werden muss.

4. Jedem Ding seinen Platz

Ja - das ist nicht immer so einfach, aber wenn es erst einmal geschafft ist, wird das Aufräumen, Suchen und Finden viel einfacher. Und natürlich wird es auch wieder da hin kommen, dass sich die Bücher für das nächste Paper auf dem Schreibtisch stapeln, die Deadline immer näher rückt und der Kaffeekonsum - und damit auch die Zahl der Tassen am Arbeitsplatz - steigt. Aber wenn du weißt, wo alles hingehört, fällt die Aufräumsession sehr kurz aus und sorgt außerdem direkt für Zufriedenheit, weil der Unterschied sofort sichtbar ist. Ein Tipp: Sorge dafür, dass prinzipiell wenige Dinge einen festen Platz direkt auf deinem Schreibtisch haben. Viel mehr als deinen Computer und sein Aufladekabel, Stifte und einen Notizblock brauchst du vermutlich gar nicht auf regelmäßiger Basis - und wenn doch, dann weißt du ja, wo du alles Weitere findest.

Hilfreich kann auch ein Ablagesystem für Briefe und Rechnungen sein. Bafög-Antrag, Stromrechnungen, die Aufforderung zur Rückmeldung - früher oder später möchte das alles erledigt werden. Richte dir dafür ein System ein, bei dem du weißt, welche Briefe noch abgearbeitet werden müssen, und was schon abgewickelt ist.

5. Der Feinschliff

Produktivität wird übrigens auch dadurch gefördert, dass du dich an deinem Arbeitsplatz wohlfühlst. Ein flauschiges Sitzkissen, eine kleine süße Sukkulente oder ein Blumenstrauß in schicker Vase können dabei ebenso helfen wie Fotos von Freunden, Ausflügen oder Reisen. Selfcare ist hier das Motto der Wahl, denn wenn es dir gut geht, schreibt sich auch die nächste Hausarbeit gleich leichter.

Achtung! Jetzt kommt das böse P-Wort: Prokrastination. Wenn du zu viel Deko und Eindrücke an deinen Arbeitsplatz bringst, kann das aber auch wieder ablenkend wirken. Das richtige Maß dafür musst du selbst herausfinden. Der sogenannten Aufschieberitis kannst du aber auch mithilfe eines Whiteboards, einer Pinnwand oder einem Online-Aufgabentool entgegenwirken. Du kannst dort zum Beispiel die Aufgaben des Tages oder das Tagesziel festhalten. Und wenn du das dann auch wirklich erreichst, ist auch eine Belohnung erlaubt. Schließlich hast du richtig was geschafft.

Fazit

Einen Arbeitsplatz sinnvoll einzurichten ist im Grunde gar nicht so schwierig. Es erfordert eine gute Basis in Form von Möbeln, und dann auch ein bisschen Disziplin. Der Mensch ist eben ein Gewohnheitstier - aber das heißt halt auch, dass du dir neue Gewohnheiten zulegen kannst. Und dann wirst du deine nächsten Herausforderungen auf jeden Fall rocken. Viel Erfolg dabei!

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