In einer Lerngruppe lernen
Mit diesen Tipps findest du den perfekten Ort für deine Lerngruppe! Foto: javier trueba/Unsplash
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26. Apr 2021

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Lerntipps

Zusammen lernen für die Uni

Welche Lernatmosphäre ist die beste?

Für Konzentrierte: die Gruppenräume in der Bibliothek

Wer viel Ruhe braucht, um für die Prüfungen zu lernen, kann am besten in der Bibliothek arbeiten. Hier ist es ruhig, es gibt kaum Möglichkeiten zur Ablenkung und womöglich nötige Bücher oder Artikel sind direkt zum Nachschlagen vor Ort. Die meisten Unibibliotheken bieten ihren Studierenden zudem Gruppenarbeitsräume an, die sie zu bestimmten Zeiten buchen können, um gemeinsam für ihre Prüfungen zu lernen. Die Zusammenarbeit in der Bibliothek kann auch deshalb sinnvoll sein, weil konkrete Zeiten zum Lernen festgelegt werden. Sobald die Gruppe sich in der Bibliothek trifft, ist für alle Mitglieder klar, dass gelernt wird und nicht die neusten Geschichten über das Wochenende ausgetauscht werden. Besonders für komplexe Inhalte ist es sinnvoll, sich in eine solche ruhige Umgebung zurückzuziehen. Gibt es Übungsklausuren, für die eine Atmosphäre hilfreich ist, die möglichst ähnlich zu einer Prüfung ist, ist die Bibliothek ebenfalls die beste Wahl.

Für Gesellige: das Café nebenan

Sind bereits die meisten Inhalte bearbeitet und es geht nur noch um die Wiederholung einiger Themen, über die man sich nebenbei austauschen kann, ist das Café nebenan ein guter Ort, um sich zum Lernen zu treffen. Oft ist die Motivation für ein Treffen höher, wenn vor Ort nicht ausschließlich der Austausch über prüfungsrelevante Themen ansteht. Ein weiterer Vorteil: Im Café kann man sich problemlos versorgen. Viele Cafés verfügen etwa über eine Slush Maschine, die Studierende den ganzen Tag mit süßer Unterstützung versorgen kann. Die meisten Slush Maschinen bieten dabei nicht nur die Möglichkeit, ausschließlich Slush Eis herzustellen, sondern auch andere Produkte wie Cocktails oder Frozen Yogurt. Auch Softeis oder Sorbet ist bei einigen Maschinen möglich. So bietet ein Café nicht nur die optimale Lernatmosphäre für Studierende, die sich neben Prüfungsthemen auch über private Themen austauschen möchten. Durch Unterstützer wie eine Slush Maschine steigt die Motivation - beispielsweise kann nach jeder gelösten Aufgabe ein Eis oder ein Fruchtcocktail winken. In den Abendstunden kann man schließlich gemütlich den Tag ausklingen lassen, etwas essen und vielleicht das ein oder andere Bier gemeinsam trinken, um auf den erfolgreichen Lerntag anzustoßen.

Regeln helfen beim Lernen.

Für Gemütliche: die eigenen vier Wände

Wer lieber in einer privaten Atmosphäre lernt, kann sich natürlich auch bei einem Kommilitonen zu Hause treffen. Hier kann jede Lerngruppe selbst bestimmen, wie laut oder leise es sein soll, auch bei lauteren Gesprächen wird keine andere Gruppe gestört. Für eine angenehmere Atmosphäre kann auch Musik eingeschaltet werden, natürlich gehören auch ausreichend Snacks zu einem Lernnachmittag zu Hause. Um zu Hause wirklich produktiv zu werden, sollten aber klare Grenzen gesetzt werden, damit der Lerntag nicht zum Kaffeeklatsch wird. An dieser Stelle ist Disziplin nötig. Dennoch bevorzugen viele Studierende diese Variante des gemeinsamen Lernens, da die persönliche Atmosphäre für eine entspanntere Zusammenarbeit sorgt. Ein weiterer Vorteil: Nach getaner Arbeit kann man den Tag gemütlich zusammen ausklingen lassen - etwa mit einer bestellten Pizza und einem Glas Wein. So können nicht nur die Prüfungsergebnisse verbessert werden, sondern auch Freundschaften gestärkt werden.

Für Digitale: zusammen lernen am Laptop

Möchte man mit einer Gruppe zusammen lernen, deren Mitglieder weit entfernt voneinander wohnen, ist auch eine digitale Zusammenarbeit möglich. Durch Videocalls und die Möglichkeit, den eigenen Bildschirm mit den anderen Teilnehmern zu teilen, kann problemlos gemeinsam für eine Klausur gelernt werden. Aufgaben können so gemeinsam bearbeitet oder prüfungsrelevante Fragen diskutiert werden. Der Vorteil daran: Niemand muss seine Wohnung verlassen, lange Anfahrtswege entfallen und es gibt kaum Ausreden, weshalb man nicht zur Lerngruppe erscheinen kann. Auch für kurze Besprechungen kann es sinnvoll sein, einfach auf eine digitale Lösung zurückzugreifen. So kann jeder Studierende im Grundsatz für sich alleine lernen, aber für Rückfragen oder Besprechungen der Aufgaben den Austausch mit den Kommilitonen suchen.

Fazit

Aber welche Lernatmosphäre ist jetzt die beste? Die Antwort lautet ganz klar: Es kommt darauf an. Wer zum Lernen viel Ruhe braucht, ist in der Bibliothek am besten aufgehoben, wer zum Lernen nur ungern das Bett verlässt, kann digitale Möglichkeiten nutzen. Wer ein privates Treffen mit der Besprechung prüfungsrelevanter Themen verbinden möchte, kann sich am besten im Café um die Ecke treffen. Die beste Lernatmosphäre kann sich auch je nach Fach und Art der Prüfung unterscheiden. Muss man viel auswendig lernen, ist ein Café vermutlich nicht die richtige Umgebung. Geht es jedoch um eine mündliche Prüfung, in der unterschiedliche Themen diskutiert werden sollen, kann ein gemütlicher Austausch mit einem kühlen Eis oder Fruchtcocktail in der Hand genauso sinnvoll sein. Grundsätzlich gilt: Wähle die Atmosphäre, in der du so produktiv wie möglich bist, dich aber dennoch wohlfühlst.

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