Hobbies schaffen einen Ausgleich.
Diese Hobbies machen dich konzentrierter und erfolgreicher. Foto: David Nieto/Unsplash
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16. Mär 2021

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Freizeit

6 erfolgversprechende Hobbys neben dem Studium

Klingt gut, oder?

Ist es aber nicht!

Dieser Ansatz hat nämlich einen fatalen Nachteil: Er ebnet den direkten Weg in den Burnout und verhindert, dass Du Fähigkeiten in Bereichen entwickelst, die viel wichtiger sind, als Du vielleicht glaubst.

Wir sollten uns also fragen, was erfolgreiche Menschen so tun, wenn sie nicht im Büro oder in der Uni sitzen. Nun, erfolgreiche Menschen haben Hobbys!

Wie Menschen ihre Freizeit verbringen, kann großen Einfluss auf ihren Erfolg im Studium und später in der Berufswelt haben.

Sich einem Hobby zu widmen, kann eine Auszeit bedeuten oder uns helfen, eine neue Fähigkeit zu lernen, oder einfach die Gelegenheit bieten, mit anderen Menschen in Kontakt zu treten. Hobbys sind eine großartige Möglichkeit, sich von der Monotonie des Alltags zu lösen. Auch wenn es stressig klingt, noch etwas zu Deiner To-Do-Liste hinzuzufügen, kann ein Hobby sogar Stress abbauen.

Wenn Du bereits weißt, was Dein Hobby werden soll, es von Grund auf richtig erlernen willst und dafür auf Dich zugeschnittene Hilfe suchst, kannst Du Dich mit Menschen vernetzten, die bereits qualifiziert auf dem Gebiet sind. Zum Beispiel kann man mit Privatlehrern nicht nur im Nachhilfeunterricht büffeln, sondern auch diverse Sprachen, Sportarten, Instrumente und vieles mehr lernen! Der Vorteil von Privatunterricht ist, dass ein privater Tutor sich flexibel auf Dich und Dein Tempo einstellt, nur für Dich persönlich da ist, sich nicht so rigide an einen Lehrplan halten muss und Dir nicht nur hilft, Deine Ziele zu setzen, sondern auch, sie zu erreichen.

Erfolgreiche Menschen verbringen ihre Freizeit gerne mit einem oder mehreren dieser sechs Hobbys:

Meditation entspannt Körper und Seele

1. Sie machen Sport.

Körperliche Bewegung ist sowohl für die körperliche als auch für die geistige Gesundheit wichtig. Eine halbe Stunde täglich bringt die Endorphine in Schwung und belebt den Geist. Du baust Muskeln auf und versorgst Dein Gehirn mit Sauerstoff.

Regelmäßiges Training ist auch gut für die Arbeitsmoral: Es hilft Dir, disziplinierter zu werden und zu bleiben. Das kann im Studium als auch später in der Arbeitswelt extrem wertvoll sein.

Sport zeigt Dir, dass sich harte Arbeit auszahlt, was eine nützliche Einstellung für ein erfolgreiches Berufsleben ist. Du lernst außerdem, schnell die richtige Entscheidung zu treffen. Auch das wird Dir im späteren Leben helfen. Sportler arbeiten darüber hinaus oft sehr gut im Team. Durch Sport lernt man, andere Menschen zu respektieren, mit Klasse zu gewinnen und mit Würde zu verlieren.

Und zu guter Letzt entspannt Sport nach einem harten Tag und verringert so die langfristigen negativen Auswirkungen von Stress. Regelmäßige Sportler sind in der Regel weniger gestresst. Nebenbei sehen sie auch besser aus und fühlen sich besser, was ihnen mehr Selbstvertrauen gibt.

2. Sie bilden sich fort.

Bildung sollte nicht nach der Uni aufhören und nicht auf Institutionen beschränkt sein. Die erfolgreichsten Menschen sind die, die niemals aufzuhören zu lernen. Sie packen ständig neue Fähigkeiten und Sprachen in ihre Lebensläufe. Wenn Du eine freie Stunde und eine Internetverbindung hast, kannst Du ganz einfach etwas Neues lernen. Dafür gibt es genug Online-Seminare, Schulungen, Sprachkurse, Bildungsreisen…

3. Sie spielen ein Instrument.

Das Hören von Musik kann bei bestimmten mentalen Aufgaben zu einer höheren Gehirnaktivität und einer verbesserten Leistung führen.

Aber das ist noch gar nichts verglichen mit dem Effekt, den das Spielen eines Instruments auf Deinen Geist hat! Viele Studien haben gezeigt, dass das Spielen eines Instruments viele positive Auswirkungen auf das Gehirn hat. Das Lernen und Spielen eines Musikinstruments fördert Deine analytischen Fähigkeiten und Deine Feinmotorik. Außerdem ist Musik ein kreativer Prozess. Wenn Du Dein Instrument in die Hand nimmst und eine Melodie erzeugst, schaffst Du etwas aus dem Nichts. Für fast jeden Bereich des Lebens, ist ein kreativer Geist von Vorteil. Beim Musizieren lernst Du, Deine kreative Kraft in etwas Konstruktives zu verwandeln. Darüber hinaus trainieren Musiker ihre Disziplin und Selbstkontrolle, aber auch ihre Teamfähigkeit! In einer Gruppe zu spielen ist den meisten Musikern vertraut. Es reicht nicht aus, alleine gut zu sein. Gute Musik entsteht aus der Harmonie, die man schafft, wenn man als Gruppe zusammenarbeitet. Das Spielen in einer Gruppe kann dazu führen, dass Du buchstäblich ein guter Team Player wirst.

4. Sie engagieren sich ehrenamtlich.

Egal, ob Du in einer Suppenküche hilfst, mit Jugendlichen oder Obdachlosen arbeitest oder Dich im Tierschutz engagierst - ehrenamtliche Arbeit sorgt dafür, dass Du Deine Komfortzone verlässt und macht Dich zu einem verantwortungsbewussten Menschen. Du lernst viele Fähigkeiten, die Dir ein Leben lang nützen: Empathie, Grenzen setzen und die Grenzen dessen zu akzeptieren, was in einem bestimmten Zeitraum erreicht werden kann, die Fähigkeit, aufmerksam zuzuhören, relevante Fragen zu stellen und mündlich übermittelte Informationen zu speichern, Vertrauen zu schaffen, gezielt auf Lösungen hinzuarbeiten, die Fähigkeit, andere zu überzeugen, aber auch Kompromissbereitschaft und Zusammenarbeit.

Sich ehrenamtlich zu engagieren, ist eine wertvolle persönliche Erfahrung, bei der Du viele Menschen kennenlernst - und je breiter gefächert Dein Netzwerk ist, desto mehr Möglichkeiten hast Du später, besonders wenn Du Dich in einem Bereich engagierst, in dem Du vielleicht einmal arbeiten möchtest.

5. Sie meditieren.

Meditieren sorgt dafür, sich jeden Tag zu entspannen und hilft, auch in schwierigen Zeiten ruhig zu bleiben. Menschen meditieren seit Jahrhunderten. Wenn Du Meditation ausprobieren möchtest, aber nicht sicher bist, wie Du anfangen sollst, gibt es mittlerweile viele gute Meditations-Apps. Vielen Menschen fällt es allerdings leichter, sich in einer Gruppe auf die Meditation einzulassen. Auch wenn man sich gerade schwer entspannen kann, versucht man dann eher mitzumachen, allein, um die anderen nicht zu stören und wird so automatisch selbst ruhiger. Auch ein Trainer sorgt für effizientere Stressbewältigung. Dabei kommt es übrigens weniger darauf an, ob der Kurs für Meditation online oder face-to-face stattfindet. Ausschlaggebend ist die individuelle Unterstützung und eine gute Führung durch die Übungen. Auch online kannst Du also mit einem guten Lehrer in einer Gruppe meditieren.

6. Sie lesen.

Lesen ist eine lebenslange Leidenschaft. Ob Fiktion oder Sachbuch, Bücher helfen Dir, die Welt um Dich herum besser zu verstehen. Sie führen Dich in neue Umgebungen, Kulturen, Philosophien und Ideen ein und können Dir sogar dabei helfen, neue Fähigkeiten aufzubauen - zumindest wenn Du Sachbücher liest. Außerdem hilft regelmäßiges Lesen, Deinen Wortschatz, Dein semantisches Verständnis und Deine Kommunikationsfähigkeiten zu verbessern. Bill Gates zum Beispiel liest 50 Bücher pro Jahr! Er hat sogar einen Blog gestartet, auf dem er die Bücher, die er gelesen hat, vorstellt: Gates Notes. Obwohl er interessante Orte besucht, sich mit internationalen Wissenschaftlern trifft und viele Vorträge online sieht, sei Lesen immer noch seine erste Wahl, wenn es darum geht, neue Dinge zu lernen.

Es war nichts für Dich dabei? Macht nichts! Es muss ja nicht unbedingt ein Hobby sein, das sich gut auf dem Lebenslauf macht. Natürlich kannst Du auch einfach backen, kochen, stricken, nähen oder singen! Alle Aktivitäten, die Dir Spaß machen, sind gut für Dich und senken den Stresspegel.

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