Junge Leute am Strand essen Wassermelone
Perfekter Snack für unterwegs: Wassermelone lässt sich super portionieren. Foto: fotolia/bernardbodo

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25. Jul 2018

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Die besten Hacks für den ultimativen Sommerspaß

Grillen, Picknick, Badesee

Die besten Hacks fürs Grillen im Grünen

Im Sommer gibt es fast nichts Besseres als gemeinsam mit Freunden und Kommilitonen zu grillen. Wenn du ohnehin nicht gerade zu den größten Helden am Herd gehörst, kann dies am Feuer gleich schon wieder ganz anders aussehen. Hier macht das Zubereiten von Essen gleich viel mehr Spaß. Damit du den vordersten Platz als Chef am Grill wohlverdient behaupten kannst, findest du hier ein paar Tipps, mit denen du peinlichen Blamagen vorbeugst.

Grillrost richtig vorbereiten

Ein ungetrübtes Grillvergnügen setzt einen sauberen und funktionsfähigen Grillrost voraus. Nichts ist nerviger, als eingebrannte Reste von der letzten Party. Mit ein paar einfachen Zutaten ist die ungeliebte Tätigkeit des Saubermachens des Grillrostes allerdings kein Problem mehr und im Nu erledigt. Im Grunde genügen einzig und allein zwei Zutaten, die selbst im schlechtest organisierten WG-Haushalt zu finden sein sollten: Alufolie und eine gewöhnliche Zwiebel.

Am besten wird der Rost gereinigt, wenn er noch nicht ganz kalt geworden ist. Du musst zwar nicht immer gleich losschrubben, wenn die letzte Wurst vom Grill gepflückt wurde, allerdings fällt es leichter, wenn sich der Schmutz nicht noch tagelang festsetzen kann. Mithilfe eines Knäuels Alufolie lassen sich selbst eingebrannte Reste mühelos von den Stäben entfernen. Neben Grillhandschuhen für deine Hände ist eine Grill- oder Küchenzange sinnvoll, um den Alu-Schrubber festzuhalten.

Besonders hartnäckigem Schmutz kannst du zu Leibe rücken, indem du den Rost mit einer halbierten Zwiebel bearbeitest. Die Feuchtigkeit und leichte Säure helfen dabei, die letzten Reste zu lösen. Zudem entsteht so ein leichter Schutzfilm für den nächsten Grilleinsatz. Auch etwas Öl, mit einem Tuch aufgetragen, schützt vor Rost und lässt das Grillgut nicht so leicht ankleben. 

Feuermachen für Dummies

Eine weitere Stolperfalle lauert beim Anfeuern des Grills. Hier scheiden sich die Geister und Vorgehensweisen, von der Nutzung unterschiedlicher Anzündhilfen über das beste Feuermaterial bis hin zum richtigen Zeitpunkt zum Auflegen des Grillguts. Jeder gibt gerne ungefragt seine Erfahrungen und teilweise unqualifiziertes Halbwissen dazu. All das kannst du künftig links liegen lassen und deine Mitstreiter mit diesen ultimativen Hacks überraschen.

Es geht schon beim Anzünden los. Spezielle kleine Würfel oder etwas Spiritus auf Holz oder Grillkohle sind zwar meist effektiv, allerdings oft nicht zur Hand. Echte Naturburschen stören sich zudem an ungesunden Dämpfen, die schlimmstenfalls auch noch das Aroma der Speisen beeinträchtigen. Verschiedene Anzündhilfen sind zudem sehr gefährlich, wenn sie falsch angewendet werden.

Profis machen sich ihre Grillanzünder deshalb ganz einfach selbst. Dafür werden einzelne Kohlestücke in die Vertiefungen eines Eierkartons gelegt. Deckel zu und das ganze anzünden. Fertig. Der Karton sorgt für erste gleichmäßige Flammen bis die Kohlen heiß genug sind, um sich selbst zu entzünden. Darauf kannst du dann weitere Kohle oder auch Holzstücke packen um das Feuer in Gang zu bringen.

Schneller geht das, wenn genügend Luft und Sauerstoff zugeführt wird. Hierfür kannst du zuhause auf dem Balkon einen Fön benutzen, draußen in der Natur hilft ein Stück Pappe zum Wedeln genauso gut.

Wenn du draußen in freier Natur grillen willst, solltest du beim Feuermachen einige Punkte beachten:

  • Du solltest das Feuer stets unter Kontrolle halten können und vor dem Übergreifen auf die Umgebung schützen.
  • Ein windgeschützter Platz mit ausreichend Abstand zu Flora und Fauna ist wichtig.
  • Bevor die Grillstelle verlassen wird, sollte das Feuer gelöscht werden.
  • Auch Reste von Lebensmitteln und Müll dürfen nicht zurückgelassen werden. 

Der beste Müll ist zudem jener, der gar nicht erst entsteht. Um von vornherein für weniger Abfall zu sorgen, haben wir noch fünf Tipps für weniger Müll im Park für dich. 

Der DIY-Smoker für minimales Budget

Einfach nur Grillen ist ja heut vielerorts nicht mehr. Statt schlicht ein rohes Stück Fleisch oder eine simple Wurst aufs Feuer zu werfen, solltest du dir Gedanken um Alternativen für vegetarische oder vegane Gäste machen. Zudem entgeht dir auch einfach einiges an geschmacklichem Erlebnis, wenn du nicht mal über den Rand deines Grilltellers hinausblickst.

Das Smoken ist dabei einer der heißesten Trends rund um die feurige Essenszubereitung. Und du musst keinesfalls dein mageres Studentenbudget in teure Geräte investieren, um bei diesem Spaß mitzumachen. Selbst auf dem kleinsten Grill lassen sich in einem selbstgefalteten Aluminiumbeutel mit ein paar Holzchips leckere Sachen räuchern – einzige Voraussetzung ist ein Deckel auf dem Grill.

Die speziellen Räucherchips werden eingeweicht, abgetropft und in ein Päckchen aus Alufolie eingewickelt. Es bekommt noch ein paar Luftlöcher an der Oberseite, dann kannst du es auf die Glut legen. Die Chips fangen im Päckchen an zu qualmen und geben relativ lange ein gleichmäßiges Raucharoma an das Grillgut ab. 

Kein Grill? Einfach improvisieren

Aber auch für Einsteiger gibt es günstige Alternativen zum üblichen Dreibein- oder Einweggrill von der Tankstelle. Ein sauberer Drahtmülleimer lässt sich genauso gut zum Grill umfunktionieren. Am Boden wird Kohle oder Holz für das Feuer eingeschichtet und angezündet. Das große Plus: Durch das Drahtgitter bekommt das Feuer von allen Seiten gut Sauerstoff. Grillrost oben auflegen – fertig! Für ein besonders raffiniertes Dinner vom Grill kannst du statt dem Grillrost oben auch eine Wokpfanne einsetzen und in Windeseile Gemüse anbraten oder mit etwas mehr Öl sogar Obst frittieren. 

Camping mit improvisiertem Grill

Tipps für das perfekte Picknick im Freien

Picknicken ist langweilig und etwas für die älteren Semester? Ganz im Gegenteil! Und das gemütliche Schmausen im Grünen ist heute wieder absolut angesagt. Deshalb haben wir für dich die besten Tipps zum Thema Picknickkultur gesammelt.

Minimale Ausstattung für maximalen Picknickspaß

Du bereitest leckere Häppchen vor, stellst Getränke kühl, Geschirr und Gläser bereit. Die Picknickdecke wird hervorgekramt, ein paar Kissen wären auch nicht verkehrt, Kerzen und Teelichter für die romantische Stimmung später – ehe du dich versiehst, stehst du vor einem Berg Gepäck, der bereits locker den Kofferraum eines Kleinwagens sprengen könnte.

Selbst wenn du die Sachen irgendwie im Auto unterbringen kannst, ist es in den seltensten Fällen möglich, direkt bis an den Picknickplatz zu fahren. Dann ist Schleppen angesagt, was die Partylaune ganz schnell vermiesen kann. Die einzige Lösung: Weniger mitnehmen, und zwar weniger Unnötiges. Schließlich sollst du dich nicht zwangsläufig einschränken müssen.

Vor allem beim Geschirr und der Aufbewahrung für die Speisen und Getränke kannst du überlegen, wie sich Utensilien etwa mehrfach einsetzen lassen: 

  • Camping-Stapelgeschirr ist leicht und nimmt wenig Platz weg.
  • In leergefutterten Tic-Tac-Döschen kannst du Salz, Pfeffer und andere Gewürze umfüllen und mitnehmen.
  • Salate kannst du Platzsparend in Einmachgläser schichten und hast so bereits fertige Portionen, die direkt ohne Teller gefuttert werden können.
  • In die Vertiefungen einer Muffinform aus Blech lassen sich vor Ort Dips, Saucen und Snacks einfüllen.
  • Rollst du die Seiten ordentlich nach unten, können Chips direkt aus der Tüte gesnackt werden und es macht gleichzeitig auch optisch was her.
  • Ein Schweizer Taschenmesser bietet dir viele verschiedene Tools, die beim Picknick hilfreich sein können. 

Auch wenn das Taschenmesser im Gepäck ist, kann es natürlich immer sein, dass es nicht mit einem Korkenzieher ausgestattet ist. Damit du und deine Freunde beim gemütlichen Feiern trotzdem nicht auf den leckeren Traubensaft verzichten müsst, gibt es ein paar Tricks, wie du die Flasche dennoch öffnen kannst. Dies gelingt auch mit einfachen Hilfsmitteln, die du selbst unterwegs meist dabeihast. Das gleiche gilt übrigens auch für Kronkorken. Dabei müssen bedingt durch den andersartigen Verschluss andere Methoden angewandt werden, das Werkzeug dazu hast du allerdings auch hier in der Regel dabei.

Praktisch zum Transport der Utensilien auf den letzten Metern ist übrigens ein Bollerwagen. Mit seinen großen Reifen lässt er sich auch leicht über unwegsames Gelände ziehen und keiner muss schwere Rucksäcke tragen. 

Kühle Getränke bei brütender Hitze

Der Stimmungskiller schlechthin sind lauwarme Getränke. Doch du musst nicht unbedingt die sperrige Kühltasche kilometerweit durchs Gelände schleppen. Auch hier gibt es einfache Tricks, wie du für wohltemperierte Getränke sorgen kannst. Die wichtigste Maßnahme lautet: gut vorkühlen. Ob Bier- oder Limoflaschen, Wein, Wasser oder Tetrapaks – je besser sie vorher bereits auf eine niedrige Temperatur gebracht wurden, umso weniger Stress hast du später dabei, dies noch aufzuholen. Bestimmte Getränke können dabei im Gefrierfach beinahe eingefroren werden und dienen so als mobiler Kühl-Akku, ohne dass du zusätzlich etwas tragen müsstest.

Der Klassiker unter den Kühlmöglichkeiten in freier Natur ist der Getränkekasten im Wasser. Ein Picknickplätzchen an einem See oder Bach zeigt hier ganz klare Vorteile. Achte darauf, dass die Kiste sicher steht und nicht davongeschwemmt werden kann.

Ansonsten kannst du Beeren und Fruchtstücke einfrieren und mitnehmen. Als „Eiswürfel“ sorgen sie vor Ort für ein kühles Getränk und sind gleichzeitig eine fruchtige Beigabe. Für den Transport eignet sich eine Thermosflasche. 

Tipps gegen lästige Insekten

Oft musst du deine mitgebrachten Speisen und Getränke vor nicht eingeplanten Mitessern schützen. Ameisen, Bienen, Wespen oder andere Insekten werden von den Leckereien meist magisch angezogen. Auch hier sind fertige Portionen besonders praktisch: die Salate im Glas, fertig belegte Sandwiches, Muffins statt eines ganzen Kuchens – so müssen die gerade ungenutzten Zutaten nicht aufwendig abgedeckt werden. Eine richtige Allzweckwaffe sind zudem Muffin-Förmchen aus Papier. Die kannst du ebenfalls dazu benutzen um Snacks zu servieren oder damit Eis am Stiel nicht auf die Finger tropft. Zudem lassen sie sich umgekehrt auf Gläser und Becher stülpen und ergeben so einen praktischen Schutz vor Wespen.

Stechmücken kannst du mit einem Schälchen Zuckerwasser oder Limo fernhalten, die du etwas abseits stellst. Effektiver kann jedoch Lavendel-, Minz- oder Zitrusduft wirken. Ob als Spray mit ätherischen Ölen oder in einer Duftkerze – der Geruch vertreibt die unliebsamen Plagegeister. Bei Stechmücken helfen eher die Aromen von Eukalyptus oder Zedernholz.

Dass Menschen mit „süßem“ Blut eher gestochen werden als andere hast du vermutlich auch schon mal gehört. Tatsächlich sind hier bestimmte genetische Merkmale für die Präferenz der Stechmücken verantwortlich. 

Ein entspannter Tag am See - so wird er perfekt

Ob du einfach nur mit Freunden baden gehen willst, oder gleich das ganze Picknick samt Party an den See verlagerst – auch hier lauern verschiedene Herausforderungen, die du mit den richtigen Tipps souverän meistern kannst. 

Die besten Hacks gegen Langfinger

Wenn nicht einer beim Planschen immer an Land bleiben soll, um auf eure Wertgegenstände aufzupassen, müssen sie entweder zuhause gelassen oder sicher verstaut werden. Die beste Methode um Handy, Schlüssel oder Geldbeutel unterzubringen, ist das Tarnen und Täuschen:

Kosmetikverpackungen sehen harmlos aus, und niemand vermutet sie als Aufbewahrungsort deiner wertvollen Habseligkeiten. Schneide zuhause beispielsweise eine leere Flasche Sonnenmilch auf. Wenn du nur den oberen Teil entfernst, kann der Deckel immer noch aufgesteckt werden. Fertig ist die Tarnbox für deine Wertsachen. In der leeren Hülle eines Lippenpflegestifts lassen sich Geldscheine zusammengerollt sicher verstauen.

Auch wenn du keine Angst vor Langfingern hast, macht es unter Umständen Sinn, empfindliche Geräte wie Handy, Kamera oder MP3-Player vor Feuchtigkeit zu schützen. Dafür können sie einfach in Kunststoffbeutel (z. B. Zip-Lock Beutel) gesteckt werden. Meist lässt sich das Touch-Display auch so noch bedienen.  

Sommer, Sonne Sonnenschein – und kein Schatten in Sicht

So schön es in der Sonne ist, Sonnenbrand ist eine nicht zu unterschätzende Gefahr und du solltest dich vor zu viel UV-Strahlung schützen. Zudem kann es durch den langen Aufenthalt in der Hitze zu Übelkeit und anderen gesundheitlichen Beschwerden kommen.

Den Aufenthaltsort unter einen Baum zu verlegen, ist natürlich die einfachste Lösung, doch nicht immer sind die grünen Schattenspender zu finden. Deshalb ist es nie verkehrt, etwas Schnur im Gepäck zu haben. Eines oder mehrere Handtücher können damit als Sonnensegel aufgespannt werden. Praktischer Nebeneffekt: Bis zum nächsten Sprung ins kühle Nass sind sie dann auch garantiert wieder schön trocken.

Ein leichtes Sonnensegel nimmt beim Gepäck zudem immer etwas weniger Raum ein, als ein sperriger Sonnenschirm. Es kann eine größere Fläche beschatten und ist – richtig aufgespannt – auch nicht so windanfällig.

Ansonsten schützt bei geringer Sonneneinstrahlung bereits Kleidung ganz gut - lässt aber immer noch einen Teil der UV-Strahlen. Im Sommer kommst du also in der prallen Sonne nicht um Sonnencreme herum, ganz besonders an den Stellen, die nicht von Kleidung bedeckt sind.

Erste Hilfe bei Insektenstichen

Trotz aller Vorsicht und Anti-Insekten Maßnahmen kann es immer einmal passieren, dass du gestochen wirst. Das kühlende Gel und die passende Medizin liegen leider Zuhause? In diesem Falle musst du dir die Apotheke der Natur zunutze machen. Verschiedene Kräuter, die überall am Wegesrand wachsen (Wegerich) lindern den Juckreiz, wenn sie zerrieben und der Pflanzensaft auf den Stich aufgetragen wird.  

Darüber hinaus gibt es noch weitere Möglichkeiten, einen Insektenstich unterwegs zu versorgen. Vor allem Wärme- oder Kälteeinwirkung verringern die unangenehmen Beschwerden. Wenn jemand jedoch allergisch auf einen Stich reagiert, solltest du nicht zögern. Betroffene Personen sollten direkt ein Cortisonpräparat oder Antihistaminikum einnehmen. Wer von seiner Allergie weiß, sollte passende Medikamente immer bei sich haben. Ansonsten muss so schnell wie möglich ein Arzt aufgesucht werden.   

…jetzt fehlt nur noch Musik - Lautsprecher einfach selbst gemacht

Keine Party ohne Musik. Wenn du einen der praktischen kleinen Outdoor Lautsprecher für Handy oder MP3-Player leider vergessen hast, kannst du dennoch für Stimmung sorgen. Nein, du musst nicht unbedingt selbst loslegen und anfangen zu singen, mit einfachen Mitteln kannst du auch bei diesem Punkt improvisieren.

Es reicht schon, wenn du das Handy in einen Pappbecher oder ein Glas stellst: das sorgt für eine weitaus größere Lautstärke. Wenn dies noch nicht genügt, kannst du zwei Becher mit der leeren Pappröhre einer Rolle Küchentüchern verbinden, indem du seitlich runde Löcher in die Becher schneidest und die Röhre hineinsteckst. In die Mitte der Pappröhre muss jetzt noch ein etwas breiterer Schlitz geschnitten werden, in den das Mobiltelefon passt. Mit dem Lautsprecher nach unten hineingesteckt hast du so einen kleinen DIY-Ghettoblaster gebastelt. 

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