Junge Frau im Auto
Mit der richtigen Pflege bleiben du und dein Auto lange ein gutes Team | Foto: Thinkstock/Jacob Lund

Freizeit

16.12.2016

Wiedereinstieg Autofahren

Don't panic: Autofahren verlernt man auch nach langer Pause nicht!

Mit 18 den Führerschein gemacht, schön mit Papis Wagen rumgecruist und dann im Studium kein Auto mehr zur Verfügung – so geht es vielen Studierenden. Während sich die ein ... mehr »

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24. Nov 2017

Freizeit

Du und dein Auto

Dos & Don'ts für die richtige Instandhaltung

Schon gewusst? Zahlen und Fakten rund ums Auto

Führerschein in der Tasche und regelmäßig mit dem Auto unterwegs und trotzdem weißt du eigentlich nur, wie du deinen fahrbaren Untersatz anlässt und wo man den Tankrüssel einsteckt? Kein Problem, dann gibt es hier einen Crashkurs rund um das praktische Fortbewegungsmittel.

Das Auto von heute: ein Elektronikmonster

Die Zeiten, in denen die Autoelektrik sich damit begnügte, Zündung, Beleuchtung und einige Komfort-Gadgets mit Strom zu versorgen, sind vorbei. Bei einem modernen Auto in Golf-Größe kannst du davon ausgehen, dass darin über acht Kilometer an Leitungen stecken und mehr als 100 Steuergeräte und Prozessoren: Das Gaspedal ist heute ebenso elektrisch mit dem Einspritzsystem verbunden wie sämtliche Sensoren. Selbst die Fensterheber haben ein eigenes Steuergerät, damit die Komfortschaltung und der Einklemmschutz funktionieren. 

Leistungsgiganten & Verbrauchszwerge

Du besitzt einen Stadtflitzer mit spritzigem Motor und niedrigen Verbrauchswerten? Das ist fein. Doch auch dieser Straßenfloh steht am Ende einer Entwicklungskette, die dafür sorgte:

  • dass sich die Durchschnittsleistung von Neuwagen zwischen 1995 und 2016 von 95 auf 148 PS steigerte
  • dass der Durchschnittsverbrauch von Benzinern im gleichen Zeitraum von 7,7 Litern auf 5,6 Liter sank, das entspricht einer Reduktion von rund 0,1 Litern jährlich

Ziemlich beeindruckende Zahlen, wenn man bedenkt, dass die Hubräume sich kaum änderten, teilweise sogar kleiner wurden. Möglich ist das nur durch beinharte Ingenieurs-Arbeit. Und: Die Leistungssteigerung erfolgte nicht (nur) aufgrund von "Power-Hunger" der Käufer, sondern weil die Autos durch die Elektronik und zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen immer schwerer wurden. Zum Vergleich: der allererste Polo von 1975 hatte ein Leergewicht von 685 Kilogramm, sein heutiger Ur-Urenkel kommt auf gut eine Tonne.

Ein teurer Spaß: Das Auto als Steuerträger

Ganze neun Milliarden Euro kassierte der deutsche Fiskus 2016 durch die Kraftfahrzeugsteuer. Auch hier hat sich einiges geändert: Früher erfolgte die Besteuerung ausschließlich über den Hubraum. Seit einigen Jahren ist das anders, denn das komplexe Besteuerungssystem unterscheidet PKW, Wohnmobile, Quads, LKW  usw. und hat für jedes einen anderen Berechnungsschlüssel, der sich auf unterschiedliche Faktoren stützt. Für dich am wichtigsten: Autos werden nach Hubraum und Schadstoffklasse besteuert.  

Der offizielle Grund dafür ist, dass die Bundesregierung den Verkauf von abgasreduzierten Fahrzeugen steigern möchte. Man munkelt jedoch, dass auch noch andere Faktoren dahinter stecken. Dadurch, dass die PKW-Hubräume trotz Leistungssteigerung geringer wurden, stiegen die Steuereinnahmen nicht proportional mit den Autozahlen (1990 gab es in Deutschland nur 30 Millionen PKW, heute sind wir bei 45 Millionen). Dafür spricht auch, dass es für alle Fahrzeuge, die älter als 30 Jahre alt sind, die Möglichkeit gibt, ein H-Kennzeichen zu beantragen. Das gibt es zwar nur, wenn der Wagen in einem passablen Zustand ist, dafür wird die Steuer dann aber pauschal bezahlt und beträgt unabhängig von Hubraum und Schadstoffklasse nur 192 Euro jährlich. 

Bluetooth, Freisprechanlage und mehr 

Du steigst morgens in dein Auto, machst am Handy Bluetooth an und verbindest das Autoradio mit deiner YouTube-Playlist. Normal, denn Konnektivität ist heute Standard. In der Vergangenheit sah das noch ganz anders aus. Hier ein Ausschnitt aus dem Sonderausstattungskatalog für die Opel-Modelle Ascona und Manta von 1975:

  • Beleuchtete Quarzuhr: 57,50 DM
  • Abschließbarer Tankdeckel: 14 DM
  • Nebelscheinwerfer und -schlussleuchte: 290 DM
  • Scheibenwaschanlage: 60 DM
  • Dreipunktgurte für die Rückbank: 142 DM (vorn 72 DM)
  • Tasche in der Fahrertür: 9,80 DM

Fällt dir was auf? All diese Dinge (und noch viel mehr) sind heute sowas von selbstverständlich, dass du dir als Käufer gar keine Gedanken mehr darum machst. Fakt: Selbst ein Kleinwagen in Serienausstattung kommt heute mit mehr Ausstattung, als es vor wenigen Jahren in der Oberklasse gab und teilweise auch mit Dingen, die damals nicht mal für viel Geld erhältlich waren.

Autopflege - Mehr als nur 'ne Tankfüllung

Vielleicht siehst Du nach diesem Kapitel dein Auto mit etwas anderen Augen. Denn es ist eben weit mehr als nur ein fahrbarer Untersatz, sondern ein ziemlich beeindruckendes Stück Technik und Designkunst. Deswegen hier ein paar Tipps, wie du deinen Wagen in Form hältst.

Ölwechsel

Wer gut schmiert, der gut fährt

Der Motor ist ein ziemlich komplexes Gebilde – schau dir nur mal den inneren Aufbau deines Motors an. Je nach Größe und Zylinderzahl kannst du davon ausgehen, dass er alleine aus 1.000 bis 1.500 Einzelteilen besteht. Viele davon bewegen sich im Betrieb entweder rasant auf und ab oder drehen sich rasend schnell. 

Bewegung erzeugt Reibung und diese erzeugt wiederum Wärme. Hier kommt das Motoröl ins Spiel: Es sorgt nicht nur dafür, dass die Reibung zwischen den beweglichen Teilen verringert wird und führt die Reibungs- und Verbrennungswärme kontrolliert ab, sondern fungiert durch seine Haftkraft auch als Abdichtung zwischen Bauteilen.

Doch selbst wenn heutige Öle nicht minder faszinierende Chemieprodukte sind, unterliegen sie Alterungsprozessen. Hier mal eine kleine Übersicht, was das Öl in deinem Motor so mitmacht:

  • es nimmt feinsten Metallabrieb auf
  • es wird durch Abgase, die entlang der Kolbenseiten hineingelangen, chemisch verändert
  • es wird durch Kraftstoff (besonders bei Kaltstarts) verdünnt und verliert seine Schmierfähigkeit
  • es wird, weil es an den Zylinder-Innenseiten haftet, mitverbrannt
  • es oxidiert durch den Luftsauerstoff im Motorinneren 

Das bedeutet, das "schwarze Gold" in deiner Ölwanne wird mit der Zeit nicht nur weniger, sondern altert auch. Deshalb solltest du nicht nur einmal pro Monat den Ölstand kontrollieren, sondern das Öl nach den vom Hersteller vorgegebenen Intervallen (Betriebsanleitung, meist alle 15.000 bis 30.000 Kilometer oder 1-2 Jahre) wechseln lassen.

Den Ölstand fachmännisch zu prüfen ist unkompliziert. Viel wichtiger ist jedoch, dass du die Sache mit dem Ölwechsel beachtest und nicht den häufigen Fehler begehst und einfach nur verbrauchtes Öl nachschüttest. Neues Motoröl ist nicht umsonst goldig-halbtransparent und verbrauchtes tiefschwarz. Dieser Dreck muss durch den Ölwechsel abgeführt werden. 

Die Sache mit der Inspektion

Ja, Inspektionen sind teuer. Aber auch beim Auto gilt: Vorsorge ist besser als Nachsicht. Je früher ein eventuelles Problem identifiziert wird, desto besser lässt es sich lösen. Deshalb solltest du regelmäßig einen Blick ins Inspektionsheft werfen. Denn auch wenn du Inspektionsarbeiten wie "Türscharniere schmieren" oder "Wischwasser nachfüllen" selbst machen kannst, werden bei diesem Termin andere, wirklich wichtige Arbeiten durchgeführt.

  • Der Kraftstofffilter wird getauscht. Du glaubst nicht, was in den Tanks einer Tankstelle an Rost- und Dreckpartikeln schwimmt. Über die Zeit verstopfen die deinen Kraftstofffilter und drehen dem Motor den Hahn ab.
  • Der Zahnriemen (nicht zu verwechseln mit dem Keilriemen) wird geprüft und eventuell getauscht. Ohne Zahnriemen läuft im Motor nämlich gar nichts. Die Folge: Wenn er durch Überalterung reißt, ist ein kapitaler Motorschaden die Folge, oft genug ein wirtschaftlicher Totalschaden.
  • Die Bremsflüssigkeit wird getauscht und die Bremsen entlüftet. Deine Bremsen sind hydraulisch und funktionieren nur durch ein chemisches Wunderwerk, die Bremsflüssigkeit. Doch die ist hygroskopisch, zieht also durch sämtliche Dichtungen hindurch Wasser an und altert deshalb. Wenn du das ignorierst, können sich Dampfblasen bilden, reduzierte Bremsleistung ist die Folge.
  • Bremsbeläge und -scheiben werden geprüft und getauscht. Jedes Mal, wenn du bremst, wird von den Belägen Material abgetragen und der Stahl der Bremsscheibe schleift sich ab. Würde beides nicht regelmäßig getauscht, bremst du irgendwann Metall-auf-Metall  – mit stark reduzierter Bremswirkung.
  • Der Fehlerspeicher wird ausgelesen. Immer wenn sich irgendwas außerhalb seiner Betriebsparameter bewegt, wird es registriert und gespeichert. Damit kann die Werkstatt feststellen, ob sich ein Schaden anbahnt oder bereits (unbemerkt) besteht

Natürlich wird noch mehr gemacht: Das ganze Auto wird akribisch unter die Lupe genommen. Es wird zum Beispiel geprüft, ob der Frostschutzgehalt deines Kühlwassers noch ausreicht, damit die Brühe nicht einfriert, sich ausdehnt und dir der Kühler oder schlimmstenfalls Wasserkanäle im Motor reißen. 


Tipp1) Ein vollständiges Inspektionsheft ist wertsteigernd, denn damit kannst du den Wagen als "scheckheftgepflegt" - ein rechtlich klar eingegrenzter Begriff - inserieren. 
2) Lege die Inspektionen so, dass sie einen Monat vor den TÜV-Termin fallen. Falls nämlich was kaputt ist, was eine Plakette verhindern würde, fällt es so automatisch auf und du musst keinen gesonderten "TÜV-Check" bezahlen. 


Inspektion in der Werkstatt

Putzteufel ja, Polierwahn nein

In der Fahrschule hast du sicherlich mitbekommen, dass sich jedes Kilogramm auf deinen Spritverbrauch auswirkt. Doch das ist nicht der einzige Grund, warum du regelmäßig dein Auto innen wie außen entrümpeln und reinigen solltest. 

  • Alles, was in deinem Wagen liegt, sei es dein Uni-Rucksack oder die auf die Rückbank geworfenen Schuhe, kann bei einer scharfen Bremsung und erst recht bei einem Unfall zum Geschoss werden. Worst Case: Du oder einer deiner Mitfahrer bekommen das Gerümpel ab. Schau dir mal die dazu passende Berechnung an: Ein zehn Kilo schwerer Rucksack etwa hat bei nur 50km/h eine kinetische Energie von satten 965 Nm und knallt dir deshalb mit fast 100 kg ins Kreuz, wenn du auf deinen Vordermann auffährst.
  • Im Auto, wie zuhause, wird aus abgestorbenen Hautzellen Staub, der sich anschließend ablagert. Auf dem Armaturenbrett sieht das nur schmutzig aus, doch durch die Luftfeuchtigkeit bleibt dieser Staub auch an senkrechten oder sogar kopfüber geneigten Oberflächen kleben. Und was ist so geneigt? Deine Frontscheibe. Du atmest bei jeder Fahrt dagegen und der Staub bildet einen richtigen "Schmierfilm". Zur Reinigung brauchst du keine teuren Cockpitsprays oder ähnliche Produkte. Aber einmal im Monat solltest du mit einem feuchten Lappen Armaturenbrett und Lenkrad abwischen und mit Küchenkrepp und Glasreiniger bewaffnet die Frontscheibe, alle drei Rückspiegel sowie die vordere Seiten- und die Heckscheibe von innen putzen.
  • Die Teppiche in deinem Auto bestehen aus sogenanntem Nadelfilz. Der hat die unangenehme Eigenschaft, Schmutz regelrecht festzuhalten. Irgendwann ist der Punkt erreicht, an dem nur noch der Aufbereiter den Stoff richtig sauber bekommt. Und wenn du das ignorierst, leidet der Wert des Wagens – außerdem erhöht (grober) Schmutz auf den Sitzen die Reibung und somit den Verschleiß. Sauge also einmal monatlich gut durch.
  • Dreck außen an deinem Fahrzeug wirkt wie Schmirgelpapier: Durch Fahrtwind oder auch Regen werden die Schmutzpartikel regelrecht über den Lack gerieben – der verkratzt, wird stumpf und unansehnlich. Außerdem macht der Schmutz deine Scheinwerfer und Scheiben blind und sorgt dafür, dass Feuchtigkeit länger einwirken kann – mit etwas Pech (besonders im Winter, wenn gestreut wurde) sorgt das für fiese Roststellen. Deshalb: einmal pro Monat den Wagen gründlich von oben und unten reinigen und bei jedem Tanken die Scheinwerfer und die Frontscheibe reinigen. Eimer und Putzhilfe gibt es an fast jeder Zapfsäule.

Aber: Lass dir nicht erzählen, dass ein Auto oft poliert werden muss. Das ist nämlich Blödsinn, zumindest, wenn du es regelmäßig wäschst. Denn jedes Polieren macht die schützende Klarlackschicht auf deinem Autolack etwas dünner. Die schimmert dann zwar toll, schützt aber nicht mehr so gut gegen Steinschläge und Co.

Finger weg, bitte! - Dinge, die du lieber lassen solltest

Wenn du die bislang genannten Punkte beherzigst, bist du schon deutlich besser unterwegs als 80 Prozent aller anderen deutschen Autofahrer. Das ist gut für deine Sicherheit und natürlich auch für den Wert deines Wagens. Außerdem hast du so lange etwas von deinem vierrädrigen Begleiter. Doch bei allem Enthusiasmus solltest Du es nicht übertreiben, denn es gibt ein paar Sachen, die sind echte Profiarbeit. 

Vor allem wenn du viel auf Autobahnen unterwegs bist, lässt es sich kaum vermeiden, dass die Front deines Wagens mit kleinen Steinschlägen gespickt ist – getreu dem Motto: Shit happens. Was Du aber nicht tun solltest, ist, dich nach Konsum einschlägiger YouTube-Videos selbst mit Sandpapier und Spraydose ans Werk zu machen. Denn:

  • Keine Sprühdose ist so präzise wie eine Lackierpistole
  • Profi-Lacke sind ganz anders aufgebaut als Dosenlack
  • Lackschichten sind wie eine Zwiebel: mehrschichtig

Vor allem aber benötigt es eine Menge Routine, um einen vielleicht von Sonne und Witterung verblichenen Lack so nachzulackieren, dass man keinen Unterschied feststellt, denn alles andere reduziert wieder den Wert.

Was du bei Steinschlag als Soforthilfe tun kannst, lässt sich an einer Hand abzählen:

  1. Die Stelle mit Nagellackentferner, Feuerzeugbenzin oder einem ähnlich schnell verdunstenden Medium reinigen
  2. Mit einem Lackstift (Auto-Zubehör) oder notfalls klarem Nagellack die schadhafte Stelle versiegeln
  3. Bei Temperaturen unter 20°C mit einem Haarfön den Lack vorsichtig aus ca. 40-50 cm Distanz für fünf Minuten trockenblasen

Und dann machst du einen Termin bei deinem Autohändler oder der nächsten Spot-Repair-Werkstatt und lässt den Schaden fachmännisch beseitigen.

Räder ab, Räder drauf

"Wie, du wechselst deine Räder nicht selbst?"  "Nein", solltest du dann ganz cool antworten, denn damit bist du auf der sicheren Seite. Das Problem: Die meisten Internetratgeber vermitteln, dass es eine geradezu kinderleichte Angelegenheit wäre, Räder zu wechseln. Tatsächlich ist es aber anstrengend, gefährlich und kann bei falscher Durchführung auch lebensgefährlich sein.

Es beginnt damit, dass Radschrauben verdammt fest angezogen sein können. Sie mit Handwerkszeug zu lösen, ist Schwerstarbeit. Auch können die Felgen regelrecht am Achskörper "festgegammelt" sein, sodass man sie nur mit Hammerschlägen gegen den Reifengummi gelöst bekommt. Doch es gibt noch mehr zu beachten: Manche Reifen sind laufrichtungsgebunden, können also nur auf einer Fahrzeugseite verwendet werden. Andere müssen über Kreuz (etwa von vorn links nach hinten rechts) gewechselt werden. 

Außerdem sind die Wagenheber aus dem Bordwerkzeug gerade ausreichend, um auf vollkommen ebenem Boden das Notrad zu montieren, aber sicher nicht, um damit großangelegt alle Räder zu tauschen. Und wenn der Heber gerade dann wegrutscht, wenn ein Rad ab ist und der Wagen auf die Bremsscheibe kracht, wird es teuer.

Der schwerwiegendste Punkt ist aber folgender: Radschrauben müssen mit einem herstellerspezifischen Drehmoment angezogen werden. Nicht fester und nicht loser. Und sofern du nicht mit deinen Armen so genau das Drehmoment abmessen kannst (was unwahrscheinlich ist), benötigst du einen sehr teuren Drehmomentschlüssel und passende Nüsse. Deshalb: Lieber fachmännisch wechseln lassen, als selbst stümpern.

Dein Auto und du - ein Geben und Nehmen

Dein Auto ist mehr als "die Schleuder", die dich zur Uni bringt. Es ist ein hochkomplexes Gebilde aus Metall und Kunststoff, Mechanik und Elektronik, Chemie und Physik. Es springt nur deshalb an, weil ziemlich helle Köpfe abertausende Stunden mit seiner Konstruktion verbrachten. Du musst kein Autonarr sein, aber ein wenig Respekt davor solltest du schon haben und zudem das Verständnis, dass selbst eine so perfekte Konstruktion durch ihre komplexe Natur regelmäßige fachmännische Zuwendung benötigt. Dann bleibt es dir treu, wie ein richtig guter Freund. 

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