Nachhaltiger Kleidungskauf Tipps
Alles andere als muffig: Nachhaltige Kleidung ist im Trend | Foto: Thinkstock/MachineHeadz

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03.06.2016

Verordnung Plastiktüten reduzieren

Plastik runter, Umweltfreundlichkeit rauf!

Keine Plastiktüten mehr: Wie wir bis...

Für alle die nicht wissen, wie sie ihre Einkäufe nach Hause tragen sollen, sind Plastiktaschen ein Segen. Für die Umwelt bedeuten die bunten Beutel aus Kunststoff allerdi ... mehr »

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16. Dez 2016

Marie Menke

Freizeit

In neun Schritten zum nachhaltigeren Kleidungskauf

1.) Flohmärkte

Flohmärkte sind nicht nur etwas für Vintagefans! Hier kannst du selbst einen Stand buchen, um das ein oder andere aus deinem Kleidungsschrank auszusortieren, oder du gehst selbst auf die Suche nach Neuem: Neben dem, was uns auf die großen Marken bieten, findest du nämlich meist auch viel Außergewöhnliches. Außerdem schonen Flohmärkte den Geldbeutel!

2.) Tauschpartys

Eine tolle Alternative zum normalen Kleiderkauf und zum Flohmarkt: Für jedes Kleidungsstück, das du anbietest, wirst du in einer Tauschwährung, z.B. in Knöpfen oder in Gummipunkten, bezahlt und kannst dir dafür Kleidungsstücke kaufen, die jemand anderes angeboten hat. Tauschpartys lassen sich auch super im kleinen Rahmen unter Freunden organisieren!

3.) Second-Hand-Läden

Läden, die gebrauchte Kleidung verkaufen, haben ein angestaubtes Image – absolut zu unrecht: Second-Hand-Läden bieten sowohl Basic-Kleidung – z.B. einfache Langarmshirts und einfarbige Cardigans – als auch Fundgruben an, in denen du Kleidungsstücke finden kannst, die garantiert nicht jeder besitzt. Einen solchen Shop gibt es bestimmt auch in deiner Stadt!

4.) Nachhaltige Labels suchen

Es gibt tolle Modelabels, die sich bemühren, so fair wie möglich zu produzieren. Oft kostet ein nachhaltig produziertes T-Shirt etwas mehr als ein Top aus einem Discounter – dafür unterstützt du mit deinem Kauf jedoch ein Label, das sich z.B. gegen Kinderarbeit einsetzt, und erhältst ein Kleidungsstück, das lange halten wird. Konsum ist Macht: Indem du Modeketten, die nicht nachhaltig produzieren, auch nicht unterstützt, übst du Druck auf sie aus!

Übrigens: Nachhaltige Labels verkaufen schon lange nicht mehr nur lila-türkisfarbene Haremshosen und buntgemusterte Pullover. Auch wenn die Designs oft eher simpel gehalten sind, findet hier jeder etwas für seinen Stil!

5.) Nachhaltige Shops in deiner Stadt suchen

In größeren Städten gibt es Läden, die es dir leicht machen, nachhaltig produzierte Kleidung zu finden: Sie kennzeichnen die Kleidung, die sie verkaufen, danach. Ebenso sitzen in einigen Städten Organisationen, die nachhaltige Shoppingführer, also Broschüren, die alle lokalen Geschäfte, die auf Nachhaltigkeit achten, auflisten.

Informier dich im Internet, ob du auch für deine Stadt einen solchen Shoppingführer kaufen kannst!

6.) Blogs durchstöbern

Im Internet und vor allem auf sind zahlreiche Blogger und Vlogger als Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit unterwegs. Es gibt zwar Youtuber, die Konsum propagieren und mit vielen Marken, die alles andere als nachhaltig sind, kooperieren – daneben es gibt aber auch viele junge Menschen, die sich gegen Kinderarbeit einsetzen, die nachhaltige Stoffe bevorzugen oder die in ihrem Alltag so wenig Müll wie nur möglich produzieren möchten.


Auf Youtube findest du auch spannende Beiträge wie diesen vom BR:


7.) Nach NGOs und andere Organisationen suchen

Du hast das Gefühl, dass du allein nicht viel erreichen kannst? Dann versuche, noch mehr Menschen über nachhaltigen Alternativen zum Kleidungskauf zu informieren! Sowohl Organisationen, die sich explizit damit beschäftigen, als auch allgemein gehaltene NGOs wie zum Beispiel Amnesty International setzen sich für Fairtradekleidung ein und sind immer froh über neue Mitglieder, die sich für Menschenrechte, faire Arbeitsbedingungen und mehr engagieren möchten.

8.) Soziale Netzwerke

Die Facebookseiten solcher Organisationen,von nachhaltigen Labels und Kleidungsgeschäften ebenso wie von einzelnen Person, die mehr Bewusstsein für Nachhaltigkeit verbreiten möchten, versorgen dich gegen einen Like mit Hinweisen auf Veranstaltungen in der Nähe oder neuen nachhaltigen Labels – funktioniert natürlich genauso mit jedem anderen Sozialen Netzwerk und mit Blogs.

9.) Überrede deine Freunde

Begeistere mehr Menschen von nachhaltiger Kleidung und schlage zum Beispiel deinen Freunden vor, doch einmal gemeinsam mit dir auf einen Flohmarkt oder auf eine Kleidungstauschparty zu gehen. Damit kleiden sich nicht nur auch deine Freunde nachhaltiger, sondern ihr unternehmt auch etwas Cooles zusammen!

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