Zeig deine Kurven!
Zeit, deine Kurven zu zeigen. Foto: Eye for Ebony/Unsplash
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17. Mär 2021

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Freizeit

Kurven statt Schlankheitswahn

Selbstbewusstsein ist sexy

Mode für alle

Wer erst zu seiner Individualität, sowohl charakterlich wie auch anatomisch, stehen kann, gewinnt dadurch sehr viel mehr Lebensqualität als es jede Diät vermag. Denn zu sich selbst zu stehen bedeutet Freiheit. Diese Freiheit erlaubt es auch, sich modisch so zu entfalten, wie man möchte. Seine Garderobe auf schwarze Kleidung und solche mit Längsstreifen beschränken, nur weil du dadurch schlanker wirkst, erübrigt sich so von selbst. Glücklicherweise gibt es entsprechende Modeschöpfer und Händler für große Größen, die einfach schöne und elegante Outfits auf den Markt bringen. Hier findest du Kleider, Hosen, Röcke & Co. in jeder Größe, nicht nur solche in eng und sehr eng.

Sind "Problemzonen" das Problem?

Dass in den meisten Ratgebern und Artikeln über die Modetrends der Saison noch immer zwischen normaler Figur bzw. Modestandards entsprechenden Maßen und "Plus Size" unterschieden wird, lässt sich leider nicht verleugnen. Allzu oft liest man darüber, wie Frauen oder auch Männer ihre angeblichen Problemzonen möglichst gut kaschieren und verstecken können. Was vermutlich in den meisten Fällen gut gemeint ist, beinhaltet jedoch bereits einen völlig falschen Denkansatz. "Body Positivity" heißt hier das Schlagwort. Jeder Mensch und jeder Körper ist einzigartig. Anstatt sich also der endlosen Spirale von Scham und Selbstoptimierung zu unterwerfen, darf und kann man lieber zu dem stehen, was man ist. Bei allem Streben nach Schönheitsidealen, sollte niemand vergessen, dass es die Perfektion nicht gibt. Und gäbe es sie, wäre sie vor allem eins: langweilig.

Was ist überhaupt attraktiv?

Auch in wissenschaftlichen Experimenten konnte längst bewiesen werden, dass meist nicht Schlankheit, sondern die Proportionen entscheidend sind, wenn es um die unbewusste Anziehung zwischen zwei Menschen geht. Natürlich spielen noch sehr viel mehr Faktoren eine Rolle als nur die Anatomie und nach wie vor laufen unterschiedliche Forschungen dazu. Die eigenen Kurven zu betonen, hat in jedem Fall sehr viel mehr Sinn als sie zu verleugnen. Falls du also wirklich abnehmen willst und das für sinnvoll hältst, tue es einzig für dein eigenes Wohlbefinden oder deine Gesundheit.

Bunte Farben! Alles ist möglich.

Freie Farbwahl

Dass du in einem schwarzen Dress schlanker wirkst, mag zwar stimmen. Auch passt die Nicht-Farbe zu praktisch allem und sieht i. d. R. auch noch elegant aus. Aber warum sollte man sich darauf beschränken, wenn einem gerade der Sinn nach Blau oder einem sonnigen Gelb oder Orange steht? Um sich nicht grundlos durch das eigene Outfit selbst zu deprimieren, sollte man diese Binsenweisheit gewissenhaft ad acta legen. Ohnehin kommt es bei der Wahl der Farbe eher darauf an, welcher Hauttyp man ist und welchen Ton die Haare haben. Darüber entscheidet sich maßgeblich, welche Kleidung uns steht und welche nicht. Unter modischen Aspekten sind deshalb diese zwei Unterscheidungen relevant:

Kühle Sommer- bzw. Winterfarben

  • Grün
  • Blau
  • Weiß

Herbst- und Frühlingsfarben

  • Braun
  • Rot
  • Gelb
  • Orange

Meist passt zu einem Menschen optisch nur eine dieser Farbgruppen. Doch auch hier gilt: Ausnahmen bestätigen selbstverständlich die Regel!

Musterhafter Style

Auch bei Mode, die durch dezente oder auch auffällige Muster gekennzeichnet ist, darfst du ganz deinem persönlichen Geschmack folgen. Ob die Streifen nun von links nach rechts, von oben nach unten, diagonal oder in Wellenform verlaufen, ist völlig egal. Hauptsache, es gefällt dir. Den einen Pullover nicht anzuziehen, nur weil seine Querstreifen womöglich nicht von so genannten Experten empfohlen werden, kann zwar eine Lösung sein, nur ist es sicher nicht die richtige. Dasselbe gilt im Übrigen auch für spezielle Motive, wie etwa dein Lieblingstier, knallige Blumen oder auch Comicfiguren. Wenn du den Look magst und dich damit identifizieren kannst, ist es auch dein Outfit.

Zeig was dir gefällt

Schön von Kopf bis Fuß

Beim Thema Schuhe heißt es meist: Je höher sie sind, desto länger scheinen die Beine zu sein und umso schlanker wirkt eine Frau. Das Dumme daran ist, dass es unwahrscheinlich schwierig ist, in High Heels zu laufen. Wie oft sieht man Damen, die in den schönen Schuhen unsicher herum wackeln und stolpern. Dass damit jeder Anschein von Eleganz unmittelbar dahin ist, dürfte den meisten Menschen bewusst sein. Darüber hinaus bringen die hochhackigen Schätze leider langfristig große Probleme mit sich. Schmerzhafte Blasen sind da noch das geringere Übel. Es kann sogar zu extrem unangenehmen Rückenschmerzen, deformierten Zehen und Fehlstellungen kommen. Dabei gibt es genügend Modelle, die nicht nur chic aussehen, sondern auch noch bequem sind. Damit siehst du also nicht nur gut aus, sondern machst beim Laufen auch noch im wahrsten Sinne des Wortes eine gute Figur. Besonders zu empfehlen wären hier:

  • coole Stiefel im Stile der beliebten Dr. Martens
  • leichte Ballerinas, z. B. verspielt, mit Spitzen oder Perlen versehen
  • die Budapester Schnürschuhe in klassischen Farben, wie Braun oder Schwarz
  • lässige Sneakers für den sportlichen Look

Accessoires

Wer gerne mit unterschiedlichen Looks spielt und verschiedene Teile kombinieren möchte, darf sein Outfit auch gerne durch modische Accessoires ergänzen. Ein breiter Gürtel mit extravaganter Schnalle kann hier bereits Großes bewirken und deine Kurven deutlich betonen. Dazu noch die passende Handtasche und eine nicht zu unauffällige Sonnenbrille und die Blicke gehören dir.

Wie man sieht, ist die Welt der Mode enorm vielseitig und hat unzählige stylische Variationen zu bieten. Da wäre es schade, sich aufgrund falscher Scham selbst zu beschränken. Der häufig zu beobachtende Versuch, seine Kurven dadurch zu verstecken, dass man bei seiner Garderobe umso dicker aufträgt, geht ohnehin nach hinten los. Zu sich und seinem Körper zu stehen und Freude an schöner Kleidung zu zeigen, wirkt dagegen viel attraktiver - und ist es auch.

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