Tipps Festivals
Eigentlich ist der Style doch ziemlich egal: Hauptsache tanzen! | Foto: Krists Luhares/Unsplash

Freizeit

16.05.2018

Kleine Festivals

Festivalperlen: Diese kleinen Festivals solltest du nicht verpassen!

Du liebst Musik, feiern und draußen sein. Aber eine halbe Stunde Fußweg vom Zelt bis zum Festivalgelände und krasses Gedränge vor 15 verschiedenen Bühnen sind trotzdem ni ... mehr »

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16. Mai 2018

Maxi Braun

Freizeit

Schick im Schlick: Die Festival-Trends 2018!

Festival-Style: Das geht auf Festivals 2018!

Eins vorab: Willst du gut aussehen für dein Instagram-Profil oder Spaß haben? Diese Frage stellst du dir am besten vor dem Rucksackpacken, denn Vogue & Co. können zwar die Trends der Festivalsaison prognostizieren, darin feiern muss die Mode-Redaktion aber nicht. Hier ein kleiner Fashion-Guide:

Was gar nicht mehr geht - weil so 2017:

  • Kurt-Cobain-Gedächtnis-Sonnenbrillen
  • Bandanas
  • Glitzer (vor allem auf dem Hintern!)

Halbwegs tragbare Trends 2018:

Blumenkränze als Ergänzung zur Denim.Shorts oder dem wallenden Boho-Kleid mit funky Gummistiefeln sowie Face- und Body-Juwelen zum Aufkleben sind nach wie vor angesagt. Auf dem Kopf helfen Boxer-Braids (links und rechts eng am Kopf geflochtene Zöpfe) Menschen mit langer Mähne, die Verfilzung aufzuhalten. Headbangen geht damit allerdings schlecht. Ein Hut – dessen Rückkehr für beide Geschlechter schon seit letztem Jahr prophezeit wird – tut es aber auch, sieht cool aus und schützt vor einem Sonnenstich.

Achtung: Nur sehr partiell vor Sonnenbrand schützen Bralettes. Die zu DEM It-Piece erhobenen Fummelchen eignen sich weniger zum unbeschwerten Feiern als zum Flanieren, weil nichts bleibt, wo es soll.


Festival-Mode


Zeitlose Klassiker, die auch 2018 angesagt sind

Nie aus der Mode kommen Sonnenbrillen, Gummistiefel und Regenponchos, gerade in deutschen Festivalgefilden. Letzterer ist also ein Must-have und kann sowohl hochpreisig gekauft als auch in Form eines umfunktionierten Müllsacks als DIY-Unikat bestechen. Allerdings kommt es darauf an, welche Festivals du besuchst. Ein Müll-Poncho könnte auf einem richtigen Punkrock-Event schon ganz schön overdressed wirken. Denn Hank aus dem Kotzreiz-Song "Punk bleibt Punk" ist es ja auch "scheißegal", ob er in einer Pfütze liegt.

Egal also, ob du blank ziehst oder eine mittelalterliche Robe aus schwerem Samt in Schwarz trägst: Wichtig ist, dass du dich wohlfühlst und vor allem tanzen kannst. Ein 20-kg-Rucksack ist dabei genauso hinderlich wie High Heels im Matsch. Und um dein ganzkörperbetontes Latex-Leibchen oder den vollgekotzten rosa Einhorn-Overall werden dich die anderen nur dann beneiden, wenn es außerplanmäßig kalt wird.

Festival-Trends: Food und Drinks

Der Trend zu Nachhaltigkeit und somit auch zum vegetarischen/veganen beziehungsweise saisonalen Catering ist auch 2018 ungebrochen. Das zeigen zumindest die Festivals, die dazu konkrete Angaben machen.

Ein Trend-Getränk ist für 2018 noch nicht in Sicht. Was die Cocktails betrifft, ist laut führenden Bartendern in den USA ein "back to the roots" zu beobachten. Andererseits sind laut denen auch "fatty flavours" wie Cognac mit Foie Gras (Gänsestopfleber) im Kommen. Bah! Da bleiben wir doch lieber bei der guten alten Bierpalette. Mit dem Pfeffi dazu ist das Festival-Gedeck auch ohne Chi-Chi komplett.

Getränke mit aufs Gelände nehmen?

Wer 2018 noch selbstbewusst mit einer Glasflasche Richtung Eingang läuft, outet sich schnell als Festivalnewbie. Ein Glasverbot seitens des Veranstalters ist unbedingt zu akzeptieren. Manche Festivals erlauben, Tetrapacks mit auf das Gelände zu bringen. Ab und zu gehen auch alkoholische Getränke klar. Falls nicht und du dich nicht allein auf das gastronomische Angebot verlassen willst: Es soll schon schlaue Menschen gegeben haben, die ihren Flachmann eingebuddelt haben, als das Festivalgelände noch frei zugänglich war …

Festival-Tipps, die immer gelten:

Ab in die erste Reihe?

Bei chilligen Reggae-Tönen oder samtig summenden Electro-Beats ist das okay. Ebenso zur Mittagszeit, wenn die ersten, noch unbekannteren Bands spielen. Wer abends pünktlich zum Headliner in die erste Reihe stürmt, ist wagemutig, lebensmüde oder unerfahren. Hier empfiehlt es sich, zwei Meter groß zu sein, keine Brille zu tragen oder Piercings zu haben, an denen andere hängen bleiben können, und festes Schuhwerk zu tragen. Chucks & Co. verabschieden sich meist nach dem ersten Song.

Zelt aufbauen:

Es versteht sich von selbst, dein Lager nicht in unmittelbarer Nähe zu einer Armada von Dixi-Klos aufzuschlagen – mag der kurze Weg zur Erleichterung in der Nacht noch so verführerisch sein. Das Risiko, dass jemand dein Zelt mit dem WC verwechselt, ist zu groß, der Geruch trotz Chemie-Planschbecken für Exkremente nicht schön.

Weit weniger bekannt, aber ebenso überlebenswichtig: Zelte nicht in einer Senke oder am Fuße eines Hügels aufbauen. Erst recht nicht, wenn sich darauf ein kleiner Waldhain befindet. Auch alle anderen haben ihr Zelt nicht neben den Dixis stehen und erleichtern sich im Wald. Wenn es dann regnet, weißt du nicht nur als Physikstudent/in, was die Schwerkraft so bewirkt...


Geheimtipps für Festival-Neulinge - das solltest du einpacken:

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