Spartipps
Kaugummi kauen spart Geld – sagen "Experten"... | Foto: Thinkstock/David Pereiras Villag

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Autor

12. Mär 2020

Sebastian Wolking

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Aktuelle Spartipps

 


Inhaltsverzeichnis

  1. Gutscheine googlen
  2. Leitungswasser
  3. Stromanbieter wechseln
  4. Gemüse anbauen
  5. Stempelkarten sammeln
  6. Seminare zusammenlegen
  7. (Fast) abgelaufene Lebensmittel kaufen
  8. Häkeln lernen
  9. Trinkgeld optimieren
  10. Probeabos nutzen
  11. Kaugummi kauen
  12. Druckerfarbe umstellen
  13. Tube aufschneiden
  14. Glatze rasieren
  15. Kalender aufbewahren
  16. Girokonto eröffnen
  17. Ziegelstein im Wassertank
  18. Reicht nicht?

Spartipp 1: Gutscheine googeln

Der Einkauf im Online-Shop ist mittlerweile so alltäglich wie der Gang zum Bäcker. Parfüm, Proteinshakes, Matratzen, Smartphones, Burger, Sushi – alles gibt’s im Netz, vieles günstiger. Mit Gutschein-Codes zieht man vom Kaufbetrag noch den einen oder anderen Euro ab. Sie zu finden aber ist zeitintensiv.

Vor jedem Kauf per Schnell-Check nach Gutscheinen suchen – wer daraus einen Automatismus entwickelt, kann Zeit UND Geld sparen. Portale wie gutscheine.de oder gutscheinsammler.de bieten sich an. Gutscheine gibt es übrigens auch für Flugtickets, Single-Börsen oder DSL-Verträge.

Spartipp 2: Leitungswasser trinken

Plastikflaschen vermüllen die Ozeane und sind obendrein völlig überflüssig. Das Umweltbundesamt bestätigte erst im Februar 2017, dass die Trinkwasserqualität in Deutschland sehr gut ist. Und Stiftung Warentest kam 2016 sogar zu dem Ergebnis, dass Wasser aus dem Hahn mehr Mineralien und weniger chemische Rückstände enthält als abgepacktes Mineralwasser.

Ein No-Brainer also: Die Meere sauber halten, keine Kisten mehr schleppen und gleichzeitig Geld sparen.

Spartipp 3: Stromanbieter wechseln

Auch der Strom kann teuer werden, wenn du dich nicht richtig informierst. Bevor du den Stromanbieter wechselst, solltest du aber auf jeden Fall selbst auf deinen Stromverbrauch achten. Benutzt du zum Beispiel Multistecker, kannst du schon sparen, indem du diese regelmäßig ausschaltest, wenn die Geräte nicht benutzt werden. Nimm Geräte vom Strom, statt sie im Stand-By Modus zu lassen. Nutze, wenn möglich, den Energiesparmodus.
Tust du all dies bereits und dein Stromtarif ist noch immer sehr teuer, lohnt es sich auf jeden Fall, einen Wechsel in Betracht zu ziehen. Möchtest du auf die Umwelt achten, gibt es sogar einige Anbieter, die Öko-Strom zu günstigen Tarifen anbieten.

 

Spartipp 4: Gemüse anbauen

Noch ein Tipp mit dem Prädikat 'ökologisch wertvoll': Den WG-Balkon oder Gemeinschaftsgarten mit Gemüse und Obst bepflanzen. Tomaten, Gurken, Paprika,  Kräuter, Erdbeeren, Heidelbeeren – alles kann, nichts muss. Optimal: ein Balkon mit südlicher Ausrichtung.

Alternativen: Urban Gardening in der Stadt oder der Campus-Garten der Uni. Ist erstens bio und zweitens günstig. Extra-Spartipp: Das Wasser für die Pflanzen in einer Regentonne auffangen.

Urban Gardening

Spartipp 5: Stempelkarten sammeln

Payback-Punkte sammeln kann jeder. Für Datenschützer ist die Kaufkarte ohnehin ein Albtraum. Auch der Spareffekt ist gering. So muss man zum Beispiel bei Rewe erst für 200 Euro einkaufen gehen, um mit den dadurch gesammelten Payback-Punkten einen Einkaufsgutschein in Höhe von einem Euro wieder einlösen zu können.

Nun gibt es Bonuskarten aber auch beim Bäcker, Friseur, Schneider, Pizzadienst, Restaurant, Café, Solarium, Nagelstudio …  Für Stammkunden sind sie durchaus brauchbar. Achtung: Der Stempelkarten-Wahnsinn lohnt sich aber nur, wenn man sich nicht dazu verleiten lässt, mehr als normalerweise zu kaufen. Sonst wird er zum Minusgeschäft.

 

Spartipp 6: Seminare zusammenlegen

Die Universität ist weder Ponyhof noch Wunschkonzert. Wenn die wichtige Vorlesung zum Gesellschaftsrecht am Freitag um 16 Uhr stattfindet, muss man sich der unangenehmen Uhrzeit wohl oder übel beugen. Aber: Wer seine Vorlesungen und Seminare prinzipiell so legt, dass er oder sie nur zwei oder maximal dreimal in der Woche zur Uni pendeln muss, studiert günstiger. In den späteren Semestern lässt sich das Pensum auch auf einen Tag pro Woche reduzieren.

Monetärer Vorteil: Zuhause benötigt man kein Geld fürs Kantinenessen, Benzin, Kaffee, Tee oder Schokoriegel – für all die (Impuls-)Käufe also, die man unterwegs so macht.

Spartipp 7: (Fast) abgelaufene Lebensmittel kaufen

Wem Containern zu krass und unappetitlich ist: Die (fast) abgelaufenen Lebensmittel kann man auch einfach kaufen. In Berlin soll es bald sogar den passenden Laden dafür geben. Drei junge Gründer wollen abgelaufene und überschüssige Lebensmittel aus einem Outlet heraus verkaufen – bis zu 70 Prozent günstiger. Über eine Crowdfunding-Kampagne haben sie das nötige Kleingeld schon eingesammelt. Name des Projekts: SirPlus.

Bis dahin heißt es: Nach Rabattaufklebern im Supermarkt Ausschau halten. Oft gibt es Lebensmittel mit kurzer Haltbarkeit 30 Prozent oder 50 Prozent billiger. Und auch nach dem Kauf das Mindesthaltbarkeitsdatum nicht als Verfallsdatum interpretieren. Die meisten Lebensmittel halten deutlich länger.

Spartipp 8: Häkeln lernen

Omas Kunsthandwerk ist längst aus der Mode geraten. Ist das ein Fortschritt? Definitiv nein. Mütze, Decke, Schal oder Beutel – das kann man wunderbar in der Bahn oder zwischen den Vorlesungen häkeln oder stricken. Das spart den Gang zur Mode-Kette oder zum Second-Hand-Laden – und damit bares Geld. Und meditativ soll es auch noch sein.


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Häkeln lernen

Spartipp 9: Trinkgeld optimieren

Ein gar nicht so seltenes Dilemma: Die Rechnung im Restaurant beträgt 39,50 Euro. Zwei Zwanziger stecken im Portemonnaie, damit könnte man bequem auf 40 Euro aufrunden. Aber würde man dann nicht auch als Geizkragen dastehen? Nur 50 Cent Trinkgeld, wie unfein! Also legt man noch die Zwei-Euro-Münze drauf. Der gesellschaftliche Konsens geht schließlich von fünf bis zehn Prozent Trinkgeld aus.

Tipp für Sparbrötchen: Erst im Kopf rechnen und dann möglichst so bestellen, dass man sich selbst nicht in die Bredouille bringt. Zum Beispiel zwei Pizzas für 18,90 Euro. Für die kann man dem Kellner 20 Euro in die Hand drücken, ohne sich zu blamieren – und ohne übermäßig viel Trinkgeld geben zu müssen.

Spartipp 10: Kostenlose Probeabos nutzen

Viele Anbieter von Zeitschriften, Video on Demand und Co. bieten dir ein kostenloses Probeabo an, damit du ihren Service testen kannst. Das bietet für dich nicht nur den Vorteil, dass du ganz unverbindlich reinschnuppern kannst. Du sparst sogar noch sehr viel dabei. Nicht selten handelt es sich nämlich um Summen zweistelligen Bereich, die dir dadurch erspart bleiben. Aber nicht vergessen: Du musst das Probeabo auch rechtzeitig kündigen! Sonst kommen natürlich die Kosten auf dich zu, denen du entgehen wolltest.


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Spartipp 11: Kaugummi kauen

Wer Kaugummi kaut, kann gleichzeitig nicht auch noch essen. Wissenschaftler der University of Rhode Island wollen schon vor einigen Jahren herausgefunden haben, dass Kaugummi kauen tatsächlich beim Abnehmen hilft. Wer vor den Mahlzeiten auf ein zuckerfreies Kaugummi einprügelt, spart angeblich 67 Kalorien pro Tag. Das Kaugummi sendet demnach positive Signale an das Sättigungszentrum im Gehirn und reduziert die Hungergefühle. Und weniger Heißhunger mündet in geringere Lebensmittelkosten.

Allerdings wurde die Studie damals vom "Wrigley Science Institute" finanziert. Klingt das für euch auch irgendwie komisch? Ausprobieren könnte man es aber trotzdem mal …

Spartipp 12: Druckerfarbe umstellen

Der Tintenstrahldrucker ist mal wieder leer, dabei wollen diverse Unterlagen für die Uni ausgedruckt werden. Jetzt gibt es zwei Möglichkeiten. Die teure: Schnell eine neue Patrone besorgen. Die günstige: Die Standardfarbe in den Druckereinstellungen von schwarz auf blau umstellen. Denn meist ist es ja die schwarze Patrone, die leer ist. Warum also nicht übergangsweise mit blauer Tinte drucken? Das zögert die Nachbestellung hinaus — und ist damit günstiger.

Noch mehr Drucker-Spartipps: Eine Schriftart wählen, die weniger Platz und damit Tinte verbraucht. Vor allem Times New Roman ist ein Platzfresser. Nach Möglichkeit auch die Schriftgröße verkleinern. Drucker immer ausstellen, wenn er nicht benötigt wird, um Strom zu sparen. Druckansicht verwenden, auf schwarz/weiß stellen und die grafischen Elemente ausblenden. Patrone bis zum letzten Tropfen aufbrauchen und nicht vorzeitig austauschen.

Spartipp 13: Tube aufschneiden

Das Ketchup-Problem ist bekannt: So sehr man auch hinten draufhaut, so wenig kommt vorne heraus. Da hilft nur noch die Schere. Packung aufschneiden und den Rest entleeren. So auch bei Zahnpasta-Tuben, Haar- und Duschgel, Shampoo, Cremes, Senf, Mayonnaise, sogar Klebstoff. Sparpotenzial: größer, als man denkt.

Der NDR hatte in einem Test schon vor Jahren festgestellt, dass bei manchen Produkten bis zu einem Drittel der Füllmenge in der Packung kleben bleibt. Doch Abhilfe naht: Wissenschaftler des MIT in Boston haben erst kürzlich eine Beschichtung entwickelt, mit der das Innere einer Ketchup-Flasche super-glitschig wird — und keine Rückstande zurücklässt. Jetzt müssen wir nur noch auf die Markteinführung warten. Bis dahin heißt es: Aufschneiden und sparen!

Spartipp 14: Glatze rasieren

Spar-Tipp für Uneitle: Männer rasieren sich ihre Haare mit dem Langhaarschneider raspelkurz oder direkt zur Glatze ab. Das hat bei Pep Guardiola doch auch funktioniert. Einsparung: enorm. Kosten für Friseur, Haar-Gel oder Haarspray, Shampoo, Fön (+ Strom für den Fön) fallen großteils weg.

Tipp für Frauen: Die Haare nicht (mehr) färben. Spart Färbemittel und/oder Friseurkosten. Dafür dürfen die Herren die Haare im Gesicht ruhig länger stehenlassen, zum Drei- oder 14-Tage-Bart. So verursacht der Rasierer weniger Stromkosten – und nutzt sich nicht so schnell ab.

Spartipp 15: Kalender aufbewahren

Echte Geizkragen sparen so: Die abgelaufenen Wand-Kalender nicht ins Altpapier kippen, sondern aufbewahren. Immerhin kostet so ein hochwertiger Kalender mit Landschaftsaufnahmen ab 30 Euro aufwärts bis zu 100 Euro – und sieht mitunter wunderschön aus. Beispiel: Der Kalender von 2017 kann im Jahr 2023 noch mal benutzt werden. Der von 2018 kann 2029 ein Revival feiern, nur für den 2016er-Kalender muss man bis 2044 warten. Aber Studenten wissen ja: Geduld ist eine Tugend …

Spartipp 16: Ein Girokonto eröffnen

Viele Girokontos bieten heutzutage eine Eröffnungsprämie an. Das heißt, du erhältst beim Eröffnen eines Kontos einen gewissen Geldbetrag, sobald du das erste Mal etwas eingezahlt hast. Das kann der Lohn aus deinem Minijob sein, dein Bafög, oder andere Sachen. Bei manchen Anbietern bekommst du sogar noch Geld, wenn du das Konto einem Freund oder einer Freundin empfiehlst.


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Geld bei der Kontoeröffnung verdienen. Foto: Jens Domschky/gettyimages

Spartipp 17: Ziegelstein in Wassertank legen

Der abgefahrenste Tipp zum Schluss: Wer einen Ziegelstein in den Wassertank seiner Klospülung legt, spart Spülwasser. Der Stein verdrängt Wasser im Spülkasten, so dass beim Druck aufs Knöpfchen weniger heraussprudelt. Was früher der Ziegel-, ist heute allerdings der Gummistein. In den USA haben ihn findige Gründer per Crowdfunding-Kampagne entwickelt – unter dem zweideutigen Namen 'Drop a Brick'.

Ohnehin ist das Problem in Deutschland dank moderner Spartasten nicht ganz so ausgeprägt, in Ländern und Regionen mit großem Wasserverbrauch und wenig Regen dafür umso mehr. Vielleicht so einen Brick einfach mal mit ins Auslandssemester nehmen!

Wenn die Spartipps nicht ausreichen

Anstatt Geld zu sparen, kannst du natürlich auch ein bisschen nebenbei Geld verdienen, um über die Runden zu kommen. Für viele Möglichkeiten brauchst du noch nicht einmal dein bequemes Sofa zu verlassen. Denn: Es gibt viele Nebenjobs von zu Hause. Neben den Jobs als Texter / -in oder Lektor / -in gehören dazu auch bezahlte Umfragen oder Apps. Zudem findest du im Internet noch viele weitere Möglichkeiten. Wenn du also keine Lust mehr auf Häkeln hast, kannst du zum Beispiel mit deinen eigenen Fotos oder Bewertungen online Geld verdienen.


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Deine Meinung:

Veröffentlicht am 24. Jun 2017 um 22:10 Uhr von Lutz1234567890
Leb doch mal.
Veröffentlicht am 08. Nov 2017 um 14:36 Uhr von Pennergott
Spartipp 15: Weniger ballern.
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