Eine Morgenroutine erleichtert den Tag
So beginnst du deinen Morgen richtig! Foto: valenaammon/pixabay
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03. Feb 2021

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Wohnen

Morgenroutine in der WG

So gelingt der Start in den Tag

Genügend Schlaf als optimale Voraussetzung für einen guten Morgen

Es ist kein Geheimnis, wer abends rechtzeitig ins Bett geht und gut schläft, kommt morgens auch gut aus dem Bett. Nun gehört eine feste Zubett- und Aufstehroutine nicht unbedingt zum Studentenleben dazu. Partys, lustige Abende mit Freunden und schlaflose Nächte vor Prüfungstagen sind eher Standard. Doch keine Sorge, solange das nicht die Regel ist, kann dies mit der passenden Morgenroutine ausgeglichen werden. Allerdings ist es doch angenehmer, morgens fit aufzustehen, anstatt sich jeden Morgen aufs Neue aus dem Bett zu quälen. Apropos Bett, zur Morgenroutine gehört es auch, dieses zu machen. Gerade in der WG, wo das eigene Zimmer Schlaf-, Wohn- und Arbeitszimmer zugleich ist, macht ein ordentliches Bett viel her. Das Zimmer sieht aufgeräumter aus und man legt sich abends lieber wieder hinein.

Nach dem Aufstehen ein großes Glas Wasser

Das erste, was du machst, wenn du aufwachst, ist etwas zu trinken. Über Nacht leert sich der Flüssigkeitsspeicher des Körpers, den es nun wieder aufzufüllen gilt. Am besten hast du die Wasserflasche plus Glas bereits auf deinem Nachttisch stehen. Trink‘ erstmal ganz in Ruhe ein Glas Wasser, das bringt deinen Kreislauf wieder in Schwung und ist zudem gut für die Haut. Danach kannst du dich einmal richtig strecken und recken und ein paar Luftzüge am offenen Fenster nehmen. Wer es sportlich mag, kann auch eine kurze Yoga-Session einlegen oder meditieren. Danach geht es je nach Vorliebe erst mal ins Bad zum Fertigmachen oder in die Küche zum Frühstücken.

Ab unter die Dusche

Nach dem Frühstück oder auch davor geht es unter die Dusche. Morgens zu duschen bringt den Vorteil mit sich, dass man dadurch schneller wach und fit wird. Besonders effektiv sind Wechselduschen, das bringt den Kreislauf so richtig in Schwung. Wichtig ist nur, dass du am Ende mit dem kalten Wasser aufhörst. Für mehr gute Laune unter der Dusche kannst du dir deine Lieblingsmusik anmachen und, na klar, auch mitsingen. Vor allem das Gesicht sollte gründlich gereinigt werden. In der Nacht produziert deine Haut Schweiß, der am Morgen runter muss. Bei trockener Haut bietet sich ein ölhaltiges Reinigungsprodukt an, bei fettiger Haut ein klares Mizellenwasser oder ähnliches. Bei Mischhaut sind ein leichtes Gel oder Reinigungsschaum ideal. Nicht jeden Morgen, aber mindestens einmal die Woche sollte die Haut auch mit einem Peeling gereinigt werden. Dadurch werden die Poren von Ablagerungen und Schmutz befreit.

Föhne deine Hare lieber vor dem Rausgehen

Haare nicht vergessen

Auch die Haare dürfen verwöhnt werden, zum Beispiel mit einem Conditioner oder einer Haarmaske. Wichtig ist, die Haare nach dem Waschen nicht trocken zu rubbeln, sondern sie nur sanft trocken zu tupfen. Ob die Haare an der Luft trocknen oder geföhnt werden sollen, ist Geschmackssache. Wenn du im Anschluss gleich außer Haus musst, sollten sie geföhnt werden. Mit nassen Haaren bei Wind und Wetter nach draußen zu gehen, ist alles andere als gesund. Föhnen ist auch nicht wirklich schädlich für die Haare, insofern du einen Hitzeschutz verwendest. Es gibt leistungsstarke Föhne, die für einen besonders schonenden Föhnvorgang bekannt sind. Zu hohe Temperaturen gehen auf Kosten der Haarstruktur - bei den oben genannten Föhnen gleicht das ein besonders starker Luftstrom aus. Übrigens sollten die Haare niemals nass gebürstet werden, da das zu Haarschäden führen kann.

Hautpflege ist ein Muss

Nach dem Duschen sollte der ganze Körper eingecremt werden, damit die Haut mit ausreichend Feuchtigkeit versorgt ist. Auch für das Gesicht ist Feuchtigkeitspflege enorm wichtig. Hier reicht eine Feuchtigkeitscreme, einmal in der Woche darf es auch etwas mehr sein, etwa eine Gesichtsmaske oder ein reichhaltiges Serum. Woran die Wenigsten denken, ist Sonnenschutz. Egal ob Sommer oder Winter, die Haut sollte vor UV-Strahlung geschützt sein. Das bewahrt sie vor UV-Schäden, wie Falten oder Hyperpigmentierung. Achte also darauf, dass deine abschließende Hautcreme über einen UV-Schutz verfügt.

Keine Experimente bei Make-up und Kleidung

Morgens muss es meistens etwas schneller gehen, da sollte man nicht auf die Idee kommen, neue Outfits zusammenzustellen oder neue Looks zu schminken. Unter Hektik geht so etwas meistens schief. Experimente können mal in einer ruhigen Minute ausprobiert werden, morgens wird besser auf Bewährtes und Bekanntes zurückgegriffen. Zudem ist weniger meist ohnehin mehr, auch in der Uni oder auf der Arbeit. Statt einer dicken Schicht Foundation genügt auch eine getönte Tagescreme. Etwas Rouge für mehr Frische und rosige Wangen sowie etwas dezenten Highlighter auf die Augenlider kreieren einen natürlichen Look. Das Ganze wird noch mit Wimperntusche und Lipgloss abgerundet und fertig ist das Alltags-Make-up.

Dem Frühstück solltest du deine volle Aufmerksamkeit widmen.

Frühstücken wie ein König

Morgens mögen die meisten erst mal einen starken Kaffee. Dagegen spricht auch überhaupt nichts, wichtig ist nur zum Kaffee noch ein Glas Wasser zu trinken. Besonders lecker und gesund ist es, wenn du eine Zitronen- oder Limettenscheibe mit hineingibst. So nimmst du gleich noch wichtige Vitamine auf, welche dich zusätzlich fit werden lassen. Zu Essen sollte es keine einfachen Weizenbrötchen oder Toastbrot geben. Hin und wieder ist das in Ordnung, aber nicht dauernd. Einfache Weizenmehlprodukte lassen deinen Blutzucker kurz ansteigen und dann beizeiten wieder sinken. Ergo: Du bist kurz gesättigt, haben aber bald darauf wieder Hunger. Keine optimale Voraussetzung für den Start in den Tag. Besser sind Haferflocken beziehungsweise Porridge oder ein leckeres Vollkornmüsli mit Nüssen und frischem Obst. Ideal ist Beerenobst, da dieses viele Vitamine, aber wenig Fruchtzucker enthält. Wenn es mal schnell gehen muss, eignet sich auch ein Smoothie. Einfach frisches Obst, Gemüse, Haferflocken, Samen, Joghurt und weitere Zutaten nach Wunsch in den Standmixer geben und pürieren. Das trinkbare Frühstück kann auch wunderbar mitgenommen werden.

Tipp: Während des Frühstücks das Handy einfach mal beiseitelegen. Es ist unmöglich das Frühstück richtig zu genießen und bewusst einzunehmen, wenn man nebenbei am Handy ist. Wer unbedingt gleich am Morgen up to date sein muss, sollte sich eine halbe Stunde extra Handyzeit in seine Routine einplanen. Vielleicht frühstückst du auch gemeinsam mit deinen Mitbewohnern/innen in der WG, dann gibt es bestimmt einiges zu besprechen.

 

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