Studierende in Wohnzimmer
Ein paar Pflanzen, Palettenmöbel - fertig ist das gemütliche Wohnzimmer | Foto: Fotolia/Oneinchpunch

Wohnen

19.04.2017

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13. Apr 2018

Wohnen

Tipps für die perfekte Einrichtung

So wird die erste Wohnung zum Wohlfühlparadies

Auf der Suche nach dem perfekten Wohnstil

Bei der Einrichtung deiner Wohnung kommt es darauf an, einen Wohnstil zu finden, der zu deiner Persönlichkeit passt und den du mit den entsprechenden Details und Accessoires zum Ausdruck bringst. 

Denn die verschiedenen Wohnstile zeichnen sich jeweils durch bestimmte Merkmale aus, wie die Art und Gestaltung der Möbel sowie die Auswahl der Materialien, Farben und Muster. Der mediterrane Wohnstil ist geprägt von natürlichen Materialien wie Holz, Rattan oder Terrakotta sowie warmen Farbtönen; Mosaike und Pflanzenmotive. Dagegen sucht man bei einem puristischen Wohnstil knallige Farben und Muster vergebens. Hier stehen dezente Farbtöne und schlichte Designs im Vordergrund. Typische Materialien sind Chrom, Glas, Stein oder Baumwolle

Du musst dich nicht zwingend für einen der vielen Wohnstile entscheiden, sondern kannst auch mehrere miteinander mischen. Mehr als drei verschiedene sollten es aber nicht sein, damit deine Wohnung nicht unruhig wirkt. 

Finde, was zu dir passt

Doch wie findest du nun heraus, welcher Wohnstil für dich infrage kommt? Wenn du dich mit den verschiedenen Merkmalen der einzelnen Wohnstile auseinandersetzt, wirst du schnell merken, wozu du tendierst und was dir eher nicht so gut gefällt. 

Lass dich von Möbelkatalogen oder den Darstellungen in Zeitschriften inspirieren. Schau dir verschiedene Wohnaccessoires, Möbel, Farben und Muster an. Was dir gefällt, schneidest du aus oder machst Notizen. Aus dieser Zusammenstellung kannst du dann deinen bevorzugten Wohnstil ermitteln. 

Nimm dir dafür viel Zeit, schließlich wirst du deine Einrichtung nicht mal eben alle paar Wochen komplett austauschen. Du musst auch nicht gleich alles fertig einrichten. Deko und Wohnaccessoires kannst du getrost auch später noch kaufen. 

Bei der Auswahl der Farben solltest du immer die Größe der Wohnung und der einzelnen Räume beachten. Dunkle und knallige Farben lassen einen Raum kleiner wirken, was bei kleinen Zimmern nicht von Vorteil ist. Helle Farben schaffen optisch mehr Größe im Raum

Platz ist in der kleinsten Hütte

Gerade bei Studenten fällt die erste eigene Wohnung bekanntlich ja eher klein aus. Die Challenge: trotz wenig Platz alles in den Räumen unterkriegen. Doch keine Panik, das bedeutet nicht, dass du von nun an dein Dasein inmitten von vollgestopften Zimmerchen mit überfüllten Regalen und Schränken fristen musst. Wir zeigen dir, wie du dich auch in einer kleinen Wohnung schön einrichten und wohlfühlen kannst. Mit den folgenden Tricks nutzt du den Platz in deiner Wohnung optimal aus. Du wirst erstaunt sein, wie viel selbst in eine kleine Wohnung hineinpasst!

  • Weniger ist mehr
    Wer nur wenig Platz zur Verfügung hat, sollte ihn mit Bedacht nutzen anstatt ihn für unnötigen Krimskrams zu verschwenden. Am besten, du sortierst vor deinem Umzug kräftig aus, was in deine Wohnung miteinziehen darf und was entsorgt, verkauft oder notfalls bei den Eltern gebunkert wird. Natürlich darf in einer gemütlichen Wohnung die Deko nicht fehlen, aber zu viel des Guten lässt kleine Räume schnell vollgestopft wirken. 
  • Multifunktionale Möbel
    So manches Möbelstück kann mehr als man auf den ersten Blick so meint und hat die ein oder andere nützliche Zusatzfunktion. Und genau auf solche multifunktionalen Möbel solltest du bei der Wohnungseinrichtung setzen. Dazu gehören Stücke, die nicht nur hübsch aussehen, sondern auch viel Stauraum bieten, wie etwa ein Sofa mit einem Fach für Decken. Aus einem verstellbaren Wohnzimmertisch wird im Handumdrehen ein Esstisch und aus einem Schlafsofa wird ein Bett – für Gäste oder für dich. Regale und Sofas sind zudem prima Raumteiler, mit denen du aus einem Raum optisch zwei machen kannst. Das lässt die Wohnung größer wirken.
  • Die Deckenhöhe nutzen
    Gerade in kleinen Wohnungen ist es sinnvoll, die volle Raumhöhe zum Verstauen deiner Habseligkeiten zu nutzen und über den oberen Türrahmen hinaus zu denken. Denn kaum jemand nutzt Platz zwischen Schrank und Zimmerdecke, dabei kannst du da problemlos Reisekoffer oder Kisten mit Dingen, die du nur sehr selten brauchst, verstauen. Optisch ein wenig hübscher sind dafür Regale und Schränke, die bis unter die Zimmerdecke reichen. Sie bieten ungemein viel Stauraum für alle möglichen Sachen. 
  • Hoch stapeln
    Generell ist bei Räumen die Höhe eine gute Richtung, wenn die Breite nicht viel hergibt. So kannst du im Prinzip in allen Räumen gewisse Dinge einfach hochstapeln und den Platz nach oben hin ausnutzen. Ein Stapel aus besonders schweren Büchern geht im Wohnzimmer durchaus als dekoratives Element durch und spart dazu noch Platz im Bücherregal. In der Küche lassen sich Töpfe und Pfannen einfach ineinander und übereinander stellen und Teller werden sowieso gestapelt. 

Zusätzlichen Stauraum schaffen

Ordner, Bücher, Fotos, CDs und DVDs – wohin nur damit? Zugegeben, in kleinen Wohnungen muss man manchmal ein bisschen kreativ werden, damit alles seinen Platz findet. Die folgenden Ideen helfen dir dabei, zusätzlichen Stauraum aus deiner Wohnung herauszukitzeln. So sorgst du mit recht einfachen Mitteln für mehr Platz.

Jeden Winkel nutzen

Freie Stellen über Fernseher, Zimmertüren und Bett sind wie gemacht für ein paar einzelne Regalbretter, die Platz für Filme, Bücher und Co. bieten. Ein abgerundetes Holzbrett, das in der Zimmerecke angebracht wird, ergibt ein praktisches Eckregal. Mit einfachen Haken an den Wänden schaffst du dir in der Küche Stauraum für Rührlöffel, Schere oder Schneebesen. Dadurch bleibt in den Schränken mehr Platz für andere Sachen. Eine austauschbare Collage an einer Magnetwand ist ideal, um viele Fotos auf einmal an die Wand zu bringen.

Nutze auch den Platz unter deinem Bett aus. Mit Schubkästen kannst du Bettwäsche oder Schuhe ganz einfach verschwinden lassen. In deinem Kleiderschrank ist am Boden unter der Kleiderstange Platz für Kisten, Schuhe, Taschen oder ähnliches. Ein Hochbett hat den Vorteil, dass du darunter deinen Kleiderschrank oder dein Sofa stellen oder dir eine Büroecke einrichten kannst. 

Ordnung halten

Viel Stauraum und eine praktische Wohnungseinrichtung sind in einer kleinen Wohnung ungemein wichtig. Doch sie nutzen dir nur etwas, wenn du die Räume in Ordnung hältst. Schmutzige Wäsche, herumliegende Lehrbücher und anderer Kram sorgen gerade in kleinen Wohnung schnell für Chaos pur. 

Daher ist öfter aufräumen angesagt. Außerdem solltest du hin und wieder ausmisten, damit sich ja nicht zu viel Zeug in deiner Wohnung ansammelt, welches du nicht mehr benötigst. 

Alte Obstkisten als dekoratives Regal

Selber machen - und bares Geld sparen

Auch eine kleine Wohnung will bezahlt werden - und auch da fallen viele Kosten an. Und da man als Student ja bekanntlich nur in Ausnahmefällen im Geld schwimmt, ist es für dich wichtig zu wissen, wie du dir so manchen Euro sparen kannst. Dabei gibt es schon in Sachen Möbel ungemeines Sparpotenzial. 

Alte Möbel restaurieren

Möbel an sich sind ja schon recht teuer, wenn sie eine lange Lebensdauer haben sollen. Daher kann es sich lohnen, alte Möbel wieder aufzuhübschen. Erbstücke, in die Jahre gekommene Lieblingsmöbel oder Flohmarktfunde – alte Möbel, die schon starke Gebrauchsspuren aufweisen, kannst du für deine Wohnung wieder aufrüsten. 

Wackelnde Stuhlbeine oder Schubladen halten mit ein bisschen Leim wieder still und manchmal reicht auch schon eine frische Farbe, um aus alten Möbelstücken neue Schätze zu machen. Entferne den alten Lack, bevor du deinen Möbelstücken eine neue Beize, Lack oder Lasur verpasst. 

Möbel selber machen

Warum nicht einfach mal Möbel selber machen anstatt sie zu kaufen? Das spart jede Menge Geld und die Unikate verleihen deiner Wohnung eine individuelle Note. Alles, was du dafür brauchst, sind ein bisschen Kreativität und handwerkliches Geschick. Die Materialien für selbstgemachte Möbel sind sehr kostengünstig. 

Wie wäre es zum Beispiel mit Möbeln aus Europaletten? Die Anzahl der Europaletten richtet sich ganz danach, wie groß das Möbelstück werden soll. So hast du mit ein paar Schrauben ein Sofa, eine Bank oder sogar ein Bett zusammengezimmert. Matratzen und große Kissen machen deine Palettenmöbel richtig gemütlich. Ausgediente Obstkisten sind sehr dekorativ und bieten viel Platz für deine Sachen. Und: daraus kannst du mit nur wenigen Handgriffen ein schönes, individuelles Regal bauen. Du entscheidest, wie du die Kisten zu einem Regal arrangieren möchtest. Befestige die Kisten dann mit Schrauben an deiner Wand. 

Ein paar Kleiderbügel ergeben zusammen eine praktische und schöne Garderobe. Dazu die Kleiderbügel einfach aneinander nageln und mit den Haken nach unten an der Wand anbringen. An den Haken lassen sich Jacken und Mäntel aufhängen. Die Bügel ergeben zusammen eine Ablagefläche für Mützen und Schals. Wie groß die Garderobe werden soll, liegt bei dir. 

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