Ein guter Eindruck ist unabdingbar
Ein guter Eindruck ist unabdingbar, um in der Uni Bekanntschaften und echte Freunde zu finden. Foto: Prostock-studio /Adobe Stock
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12. Feb 2021

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Engagement an der Uni

Einen guten Eindruck an der Uni hinterlassen – So geht’s

Anständiges Benehmen

Die Basis für einen guten Eindruck kannst du durch ordentliches Benehmen schaffen. So wirkst du von Grund auf sympathisch. Das passende Benehmen solltest du im Alltag zu jedem Zeitpunkt umsetzen. Dazu gehören unter anderem:

  • Höflichkeit gegenüber deinen Mitmenschen
  • Tischmanieren
  • Weitere Kleinigkeiten für einen positiven Eindruck im Alltag

Höflichkeit gegenüber deinen Mitmenschen

Zu den höflichen Umfangformen zählt unter anderem, dass du sowohl deine Kommilitonen als auch die Dozenten auf eine nette und positive Art und Weise begrüßt und verabschiedest. Ein einfaches „Bitte“ oder „Danke“ kann ebenfalls positiv wirken. Gleich von Beginn an kannst du einen guten ersten Eindruck erzeugen, indem du dich allen relevanten Personen um dich herum umfassend vorstellst.  

Falls du dies übergehst, könnte das auf die Menschen, mit denen du an der Universität zu tun hast, komisch oder unhöflich wirken. Des Weiteren ist es sinnvoll, dass du wenn du etwas wissen möchtest, in einem netten Tonfall nachfragst und gleichermaßen freundlich Auskünfte gibst.

Zwei Männer stellen sich einander vor

Tischmanieren

Außerdem kannst du durch die richtigen Tischmanieren einen guten Eindruck erzeugen. Diese sind in der Mensa sowie bei privaten Treffen mit deinen Kommilitonen unabdingbar. Hier solltest du auf Verschiedenes achten, zu den gängigen Tipps für gute Tischmanieren zählen unter anderem:

  • Platz nehmen, wenn es passt
  • mit geschlossenem Mund kauen
  • Essen, ohne dabei Geräusche zu erzeugen, die für die Menschen um dich herum unangenehmen sind

Der Umstand, wann du mit dem Essen beginnst sowie die richtige Haltung spielen ebenfalls eine Rolle. Schlussendlich solltest du darauf achten, dass das Messer und die Gabel stets die richtige und passende Position haben.

Weitere Kleinigkeiten

Zudem solltest du sich an die festgelegten Regeln halten, sei es in der Universität oder beim Besuch eines Kommilitonen in seinem Zuhause. Pünktlichkeit ist ebenfalls eine Form von Höflichkeit. Sie verstärkt den positiven Eindruck, indem du anderen Menschen zeigst, dass sie dir wichtig sind und du das Treffen oder die Veranstaltung wertschätzt und ernst nimmst.

Außerdem gehört zur Höflichkeit, die kulturellen und individuellen Eigenschaften deines Gegenübers zu respektieren und zu achten. Zivilcourage und Hilfsbereitschaft können ebenfalls einen guten ersten Eindruck ermöglichen.

Bei all diesen Regeln zum anständigen Benehmen solltest du außerdem darauf achten, wie du die Verhaltensweisen konkret umsetzt. Hierbei spielen deine Gestik, Mimik und Körpersprache eine große Rolle. Diese Facetten sollten ebenfalls eine höfliche, zugewandte und positive Ausstrahlung vermitteln.

Interesse an den Inhalten statt ausschließlich an guten Noten

Ein weiterer wichtiger Punkt, um von Beginn an einen positiven Eindruck zu hinterlassen, ist echtes Interesse an den Inhalten deines Studiums. Das sollte eigentlich nicht so schwer sein, da viele Menschen ihr Studienfach zumindest in Teilen danach auswählen, was sie interessiert.

Warum ist Interesse wichtig?

Allerdings könnte die Leidenschaft für die Themen nach einer gewissen dem ausschließlichen Wunsch nach guten Noten weichen. Das würde alles andere als sympathisch wirken und womöglich dafür sorgen, dass der gute Eindruck, den Dozenten und Kommilitonen bisher von dir haben, Schaden nimmt.

Außerdem wirst du auf diese Weise mit Sicherheit bei Weitem nicht so erfolgreich studieren können, wie mit echtem Interesse. Schließlich solltest du bedenken, dass die Inhalte der eigentliche Kernteil sind, häufig haben sie eine hohe Relevanz für deinen späteren Berufsalltag.

Stelle regelmäßig Fragen

So behältst und zeigst du Interesse

Um diese Leidenschaft beizubehalten und zeigen zu können, solltest du einige Punkte beherzigen:

  • eine gute Vorbereitung auf Veranstaltungen
  • aufmerksam bleiben und passende Fragen stellen
  • vielleicht hier und da „etwas mehr“ machen
  • In schwierigen Phasen auf den Grund deines Interesses zurückbesinnen

Zu einer guten Vorbereitung gehört, dass du die grundlegenden Unterlagen genau durcharbeitest. So kannst du bei deinen Dozenten punkten und in vielen Fällen gleichermaßen bei deinen Kommilitonen. Bleibe zudem aufmerksam und stelle Fragen, die dich und andere Studierende weiterbringen.

So wirkst du nicht nur interessiert, sondern hast zudem einen deutlichen Mehrwert beim Lernen. Diesen kannst du natürlich steigern, indem du etwas mehr machst, als eigentlich erwartet wird. Falls du es in einigen Phasen schwer hast, dran zu bleiben, besinne dich darauf, wie dein Interesse am Fach ursprünglich entstanden ist und gehe mit frischer und positiver Energie ans Werk.

Engagement über die Inhalte hinaus

Zudem kann es für das Hinterlassen eines guten Eindrucks hilfreich sein, wenn du dich über die eigentlichen Inhalte des Studiums wie Vorlesungen und Seminare hinaus engagierst. Dafür hast du mehrere Möglichkeiten, zum einen an der Universität selbst, des Weiteren beispielsweise in Vereinen außerhalb des Campus.

Engagement an der Uni

Zu den Optionen, dich an der Uni zu engagieren, gehören mehrere Gruppen und Gremien. Unter anderem zählen dazu:

  • Studierendenparlament
  • Asta
  • Sportgruppen an der Universität

Im Studierendenparlament betreibst du Hochschulpolitik, häufig in der Universitätsabteilung der Jugendorganisation einer politischen Partei. Durch dein Engagement für eine bestimmte Sache kannst du einen sehr positiven Eindruck hinterlassen und zudem einiges bewirken.

Der Asta wiederum, den es an vielen Universitäten gibt, ist der wichtigste Ansprechpartner für Studenten und setzt die Entscheidungen und Beschlüsse des Studierendenparlamentes um. Gleichzeitig vertritt er die Kommilitonen gegenüber verschiedenen gesellschaftlichen Organen. Weitere Informationen zu diesen und weiteren Gremien findest du beispielsweise auf der Webseite des Astas der Uni Hamburg.

Zudem gibt es an vielen Universitäten kleine Sportgruppen, die sich regelmäßig treffen. Neben dem Kennenlernen von Kommilitonen kannst du auch hier Engagement zeigen und auf diese Art einen guten Eindruck hinterlassen. Zudem bleibst du fit und aktiv, was eine positive Wirkung auf deine Ausgeglichenheit und Ausstrahlung haben kann.

Beim Unisport Kontakte knüpfen

Engagement außerhalb der der Uni

Eine weitere Möglichkeit, auf deine Kommilitonen und Dozenten sympathisch zu wirken, ist das Engagement über den Campus hinaus. Dieses kann unter anderem in einem Verein umgesetzt werden. Im Idealfall hat das Thema des Vereins etwas mit deinem Studium zu tun.

Falls du beispielsweise eines der vielen Fächer studierst, die mit dem Thema Nachhaltigkeit zu tun haben, würde sich ein Einsatz für die Umwelt anbieten. Diesen kannst du in einer Reihe von Vereinen realisieren, online findest du hierzu eine Liste der möglichen Gruppen.

Dieses Vorgehen lässt sich auf viele andere Studiengänge übertragen. Wenn du Politikwissenschaften studierst, ist womöglich das Engagement in einer NGO oder, sofern du darauf Lust hast, einer politischen Partei sinnvoll.

Bei Fächern mit internationalem Fokus oder der Thematik der Fremdsprachen könntest du dich in einem Verband einbringen, der die Beziehungen zu den entsprechenden Ländern fördert. So hinterlässt du nicht nur einen guten Eindruck an der Universität, sondern lernst zudem Menschen und Strukturen kennen, die dir bei deinem späteren beruflichen Weg eine Hilfe sein können. Des Weiteren erhältst du in etwas privateren Gesprächen sicherlich wertvolle Tipps, falls du noch keinen konkreten Plan für deine Zukunft hast.

Kritik annehmen und umsetzen

Ein weiterer wichtiger Faktor für einen positiven Eindruck an der Universität ist das Annehmen und Umsetzen von Kritik. Damit zeigst du deinen Mitstudierenden und Dozenten, dass ihre Worte und Anmerkungen Wirkung auf dich haben. Kritik erfährst du immer wieder auf verschiedenen Ebenen und unterschiedliche Arten, unter anderem:

  • zwischenmenschliche Kritik
  • fachliche Kritik

Zwischenmenschliche Kritik

Zwischenmenschliche Kritik wirst du in einigen seltenen Fällen von deinen Dozenten bekommen, häufiger jedoch von Kommilitonen. Dies liegt daran, dass diese Menschen dir näher sind und du in einigen Fällen auch privat mit ihnen zu tun hast.

Es macht einen überaus positiven Eindruck, wenn du dich offen zeigst und die Kritik zunächst annimmst und wirken lässt, unabhängig davon, ob du sie für berechtigt hältst oder nicht. In einer ruhigen Minute kannst du dann, falls du sie im ersten Moment als nicht angemessen ansiehst, überlegen, ob nicht doch etwas dran ist.

Wenn du die Kritik im Folgenden umsetzt, zeigt das deinen Mitmenschen, dass du nicht arrogant und für Ratschläge zugänglich bist. Außerdem beweist du, dass du an dir arbeiten kannst. So sammelst du mit Sicherheit einige Sympathiepunkte.

Zudem kannst du einen guten Eindruck hinterlassen und sympathisch wirken, wenn du eigene zwischenmenschliche Kritik auf die richtige Art und Weise formulierst. Hierfür gibt es bestimmte Regeln, an die du dich halten solltest.

Dazu gehört unter anderem die Perspektive, aus der du deine Kritik formulierst. Achte hierbei, ähnlich wie beim Thema Höflichkeit, zudem auf deine Körpersprache. Sie sagt viel darüber aus, wie authentisch das, was du sagst und wie du es formulierst in Wahrheit ist.

Fachliche Kritik

Eine andere Art der Beanstandung ist die fachliche Kritik. Diese erhältst du in einigen Fällen von deinen Kommilitonen, beispielsweise im Rahmen einer Gemeinschaftsarbeit. Häufiger jedoch geht sie von deinen Dozenten aus.

Dabei hat sie vor allem den Zweck, dass du etwas lernst und vorankommst. Daher kannst du einen guten Eindruck hinterlassen, wenn du die Kritik nicht nur annimmst, sondern in zukünftigen Arbeiten zudem beweist, dass sie Wirkung gezeigt hat.

Nur sehr wenige Umstände sind für einen Dozenten frustrierender, als mit seinen Beanstandungen auf sprichwörtliche taube Ohren zu stoßen. Mit deiner Umsetzung der Kritik verhinderst du genau dies und hast zudem viele Vorteile für dein eigenes Vorankommen, die sich in einer besseren Arbeitsweise und guten Noten zeigen.

Kritik der Dozenten umsetzen

Ein gepflegtes Erscheinungsbild

Zudem solltest du darauf achten, stets ein gepflegtes Erscheinungsbild zu haben. Die passende und ordentliche Kleidung sowie ein Styling, das zu deinem Outfit passt, wird dir dabei helfen, gut anzukommen und eine positive Ausstrahlung zu versprühen. Hierfür gibt es einige Tipps, die es dir ermöglichen, mit wenig Aufwand einen guten Eindruck zu machen. Wichtig sind vor allem:

  • Kleider
  • Haare und Frisur
  • bei Männern der Bart

Kleider und Outfit

Zunächst solltest du schauen, dass dein Outfit zu dir passt. Schließlich musst du dich darin wohlfühlen. Nur so kannst du einen wirklich guten Eindruck hinterlassen und deine Ausstrahlung voll entfalten.

Womöglich ist es zudem sinnvoll, dich zumindest ein wenig an modischen Trends zu orientieren. Falls du dich in diesem Bereich nicht auskennst, frage am besten Menschen in deinem Umfeld, die sich etwas tiefgehender mit Mode beschäftigen. Sie werden dir sicherlich helfen.

Des Weiteren solltest du darauf achten, dass deine Kleider gepflegt aussehen. Hierfür ist es unabdingbar, sie richtig zu waschen und wenn nötig zu bügeln. Ältere Outfits, denen die Gebrauchsspuren deutlich anzusehen sind, sortierst du besser aus.

Übrigens gilt dies auch für deine Schuhe. Sie stellen ein sichtbares und wichtiges Detail deines Outfits dar. Damit sie gepflegt wirken, solltest du sie regelmäßig auf die richtige Art und Weise reinigen.

Dazu gehört, dass du für die Art der Pflege zwischen verschiedenen Materialien unterscheidest, da diese jeweils auf eine individuelle Weise geputzt werden müssen. Außerdem solltest du darauf achten, welche Pflegeprodukte du verwendest. Bei einigen Typen sind Imprägniersprays empfehlenswert, bei anderen wiederum Schuhcremes.

Frisur und Bart

Neben der Kleidung sollte zudem die Frisur und, falls du ein Mann bist, der Bart gepflegt wirken. Achte darauf, dass du die richtigen Produkte hierfür verwendet und beide Aspekte zusätzlich passend zu deinem Outfit gestaltest. Wenn du beispielsweise einen längeren Bart trägst, sollte dieser zusammen mit deinen Kleidern ein rundes Gesamtbild ergeben.

Für die Haarpflege gibt es eine Reihe von Tipps, die dir dabei helfen, dass deine Haarpracht gesund und attraktiv aussieht. Dazu zählen unter anderem da richtige Waschen sowie der passende Umgang mit fettigen Haaren.

Gleiches gilt für den Bart. Ihn solltest du regelmäßig rasieren und zudem mit Pflegeprodukten behandeln. Bartcremes, Bartöl und Bartwachs sind dir hierbei eine echte Hilfe. Sie sorgen einerseits für die Pflege, des Weiteren für einen attraktiven Look.

Wenn dir bewusst ist, dass dein gesamtes Äußeres gepflegt und attraktiv wirkt, wird dein Selbstbewusstsein wachsen, was wiederum zu mehr Ausstrahlung und einer besonders sicheren Körpersprache führen kann. Eine gute Basis also, um mit Menschen in Kontakt zu kommen und Sympathiepunkte zu sammeln.

Freizeit mit Kommilitonen

Einen guten Eindruck kannst du im Rahmen der Seminare und Vorlesungen wie auch in der Freizeit hinterlassen. Für Zweiteres solltest du von Beginn an schauen, dass du diese Phasen des Tages möglichst oft mit Kommilitonen verbringst. Während der erste Eindruck oft nur oberflächlich wirkt, kann ein positives Bild hierbei vertieft werden. Umsetzen lässt sich das unter anderem im Rahmen von:

  • Partys für Studierende
  • private Verabredungen zum Essen oder auf einen Drink in kleiner Runde
  • gemeinsames Ausüben von Hobbys

Partys für Studierende werden einerseits in vielen Fällen von verschiedenen Fachschaften organisiert, zudem bieten in den meisten Städten einige Clubs solche Events an. Hier hast du die perfekte Möglichkeit, dich durch dein Outfit und dein Verhalten von deiner besten Seite zu präsentieren und einen guten Eindruck zu hinterlassen. Zudem lernst du neue Menschen kennen. Das ist besonders wichtig, wenn du in der Anfangsphase deines Studiums versuchst, in einer anderen Stadt Fuß zu fassen.

Gleichermaßen können private Verabredungen dazu dienen, den positiven Eindruck in einem eher kleinen Kreis zu vertiefen. Hier wirkst du besonders authentisch, da die Gespräche oft persönlicher sind. Ideal hierfür geeignet sind Verabredungen zum Essen oder Cocktails trinken mit ein, zwei oder drei Kommilitonen. Auch das Ausüben von gemeinsamen Hobbys mit deinen Mitstudierenden zeigt dich von deiner privaten und realistischen Seite.

Mit Kommilitonen treffen

Understatement statt Prahlerei: Halte dich nicht für etwas Besseres

Ausstrahlung und eine selbstbewusste Körpersprache sind wichtig, um bei deinen Mitmenschen einen guten Eindruck hinterlassen zu können. Allerdings gibt es hierbei gewisse Grenzen.

Diese beginnen an dem Punkt, an welchem aus Selbstbewusstsein Arroganz und ein angeberisches Benehmen wird. Dies Eigenschaften wirken auf viele Menschen alles andere als sympathisch und könnten dich im schlimmsten Fall sogar Kontakte kosten.

Sei daher mit Prahlereien vorsichtig. Natürlich willst du eine gute Note oder ein anderes Erfolgserlebnis am liebsten begeistert mit der ganzen Welt teilen. Das ist nicht ungewöhnlich und liegt in vielen Fällen in der Natur des Menschen.

Allerdings wirkst du um einiges sympathischer, wenn du ganz normal und auf eine her zurückhaltende Art davon berichtest, anstatt dich selbst über den sprichwörtlichen grünen Klee zu loben. Sicher wird dir dieser Umstand spätestens dann bewusst, wenn du an andere Menschen denkst, die dir mit einem solchen Verhalten (unangenehm) aufgefallen sind.

Die wenig positive Wirkung liegt unter anderem darin begründet, dass deine Kommilitonen sich durch deine übertriebene Aufwertung deiner eigenen Person gleichzeitig abgewertet fühlen könnten. Zusätzlich wirkt Arroganz allgemein auf die meisten Menschen eher unsympathisch. Lobe also lieber hin und wieder andere für ihre Leistungen und zeige in deinem Verhalten und deiner Körpersprache, dass du dich selbst nicht für etwas Besseres hältst.

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