Neues Semester
Neues Semester? Warum nicht einmal nach der Sternen greifen | Foto: Unsplash/Greg Rakozy

Studienstart

 

Semesterstart

Die 10 besten Tipps für den Semesterstart!

Da gute Neujahrs-Vorsätze ja immer so wunderbar funktionieren, setzen wir einfach früher an und geben dir zehn Tipps für einen erfolgreichen Start ins neue Semester.

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05. Sep 2017

Sandra Will

Studienstart

Erfinde dich neu: Neue Stadt? Neues Fach? Neues Ich!

Der Klassiker: Die neue Frisur

Frauen sind Meister darin, einen Neubeginn mit einer neuen Frisur oder einer anderen Haarfarbe einzuläuten, aber auch Männer können heutzutage, zum Beispiel mit einem Bart, einiges wagen.

Du wolltest schon immer wie die modischen Pariserinnen mit ihren genderneutralen Kurzhaarfrisuren wirken oder endlich wissen, wie du mit dem Grannystyle aussiehst? Dann ist jetzt der richtige Zeitpunkt dafür! Wenn dich neue Menschen kennenlernen, werden sie dich sofort mit einer aufregenden Frisur in Verbindung bringen und nicht von deinen früheren Haaren sprechen. Die Alternative für eine Typveränderung ist ein Klamottenwechsel – endlich mehr Farben tragen oder lieber lässig-cool wirken? Probier es aus!

Zukunftsorientiert: Ein neuer Job

Dein Lebenslauf ist voll mit sozialen Nebenjobs wie Babysitten, Nachhilfe und als Aushilfe im Eiscafe, aber wirklich Erfahrung in einem Unternehmen hast du noch nicht. Mit einem Umzug oder Fachwechsel kannst du dir nun auch etwas mehr zutrauen und versuchen, mit Blick auf deine Zukunft eine Richtung abseits vom Kellnern einzuschlagen. Es muss ja nicht gleich ein millionenschweres Unternehmen sein, aber vielleicht hast du gute Chancen als Werkstudent bei einer ortsansässigen Firma.

Viele Universitäten haben eigene Seiten mit Jobangeboten, wo du oftmals feste Ansprechpartner der Firmen findest. Sei offen für neue Stellen und frage nach, welche Voraussetzungen du haben solltest oder wie du deine Chancen erhöhen kannst. Dies ist oftmals mit einem Praktikum der Fall, da du dich dabei beweisen kannst und Firmen gerne Menschen einstellen, die sie schon kennen.

Für den Spaß: Eine neue Sportart

Das Fitnessstudio hat dich schon immer gelangweilt und zum Joggen konntest du dich nie motivieren? Suche Sportarten, die ungewöhnlich sind, dich aber neugierig machen. Als Hilfe kannst du dir das Sportprogramm deiner Uni durchlesen oder vor Ort nach günstigen Kursen umsehen. Voll im Trend liegen derzeit Bouldern, Slacklinen und Stand-Up-Paddeling, das man ganz ohne Anleitung ausprobieren kann. Für noch mehr Spaß einfach einen Sportpartner suchen, der ähnliche Interessen hat.

Zum Stolzsein: Engagiere dich!

Als Studierender investiert man seine Zeit vielleicht noch vermehrt ins Lernen und Jobben, aber auf Dauer wirst du feststellen, dass es dich glücklicher macht, dich in einer Gemeinschaft einzubringen – auch wenn du damit nicht deinen Lebensunterhalt bestreiten kannst. Die einfachste Art sich zu engagieren ist sicherlich an der Uni, sei es in der Fachschaft, als Mentor für Erstis oder internationale Studierende. Etwas kreativer, dafür aber vielleicht auch mit Blick auf deine berufliche Zukunft, sind Engagements unabhängig von der Uni.

Vielleicht gibt es einen Blog oder ein Magazin, bei dem du als freier Mitarbeiter Erfahrung mit Medien sammeln kannst? In vielen Städten gibt es auch studentische Unternehmensberatungen, die nicht nur BWL-Studenten einstellen, sondern auch angehende Juristen oder einfach Studenten, die Erfahrungen in der Wirtschaft sammeln wollen. Es bilden sich aber auch immer mehr Projekte rund um Integration und Flüchtlinge – vielleicht entdeckst du hier etwas, worauf du einmal wirklich stolz sein wirst.

Neubeginn

Erweitere deinen Horizont: Szene und Kultur

In deinem alten Freundeskreis habt ihr immer nur Mainstream-Musik gehört oder seid in Hollywood-Blockbuster gegangen, obwohl dir das meistens zu langweilig war? Schau dich ein wenig in der neuen Stadt um oder sprich mit verschiedenen Kommilitonen und versuche herauszufinden, welche Szene die Stadt noch bereit hält. Am einfachsten ist es, wenn du dich von Freunden mitnehmen lässt und dir ansiehst, ob dir etwas gefällt.

Sei offen und probiere auch mal Off-Locations aus – also nicht nur die größten Clubs und Bühnen der Stadt. Vielleicht entdeckst du kleine Poetryslam-Conteste, wo sich viele intelligente Philosophie-Studenten herumtreiben oder besuchst ein Hackathon, bei dem dir jemand erklärt, worum es eigentlich geht.

Für Mutige: Reisen

Durch einen Umzug fällt dir vielleicht auf, wie leicht es sein kann, sich woanders einzuleben oder du merkst, dass es eine Challenge für dich war, die du aber gemeistert hast und darauf erst recht stolz bist. Beide Möglichkeiten bringen dich auf jeden Fall dazu, noch mehr über den eigenen Tellerrand hinauszublicken – und das geht am besten in anderen Ländern oder Kulturen.

Bevor du dich in einer festen Umgebung und demselben Rhythmus wiederfindest, kannst du noch ein anderes Abenteuer wagen. Gibt es Reiseziele, die dir vor deinem Neubeginn zu exotisch waren oder Länder, die dich urplötzlich anziehen? Dann nutze deinen Eingewöhnungsmodus und vertraue auf deine Fähigkeit mit einer neuen Umgebung umzugehen.

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