Junge Menschen auf Campus
Kommunikation, Party, Bibliothek - das musst du als Ersti beachten. Foto: Fotolia/Bernardbodo

Liebe & Sex

14.02.2018

UniKuscheln

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Studienstart

11.09.2017

Studium Erstsemester

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19. Apr 2018

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Studienstart

Typische Ersti-Fehler - Tipps zum Studienbeginn

Kontakte knüpfen und richtig kommunizieren

Die Kommunikation und generell das Knüpfen der richtigen Kontakte zu Beginn des Studiums ist mitunter wichtiger, als besonders fleißig zu sein oder wahnsinnig viel Intellekt mitzubringen. Das liegt ganz einfach daran, dass dir die richtigen Kontakte den Alltag an der Uni in vielerlei Hinsicht erleichtern. Wichtige Informationen dringen in der chaotischen Campuswelt schneller zu dir durch, vor Klausuren könnt ihr euch gegenseitig helfen, du kannst Kommilitonen höherer Semester um Rat fragen und es finden sich mitunter Freunde an der Uni, die dich das ganze Studium lang begleiten.

Damit die Kommunikation also, am Campus so locker wie möglich wird, kannst du dich erstmal selbst orientieren und informieren. Für die meisten Unigebäude gibt es Lagepläne, die Mensa findest du mittags fast von alleine - denn da strömen die Massen hin. Orientierung sollte also beispielsweise schon einmal kein Problem sein. Und spezifische Fragen kannst du auch noch stellen, nachdem du mit einem Kommilitonen ins Gespräch gekommen bist.

Es ist von Vorteil, wenn du die Abläufe, Strukturen und Regeln an der Uni und am Campus schnell verstehst, damit aber anzugeben und dich als der geborene Student zu geben, kann andere Studierende auch schnell abschrecken.

Ähnliches gilt auch für Seminare und Vorlesungen. Es gibt nichts dagegen einzuwenden, dich für deine Fächer auch wirklich zu interessieren, neugierig zu bleiben und alles mitzuschreiben. Wenn du dich allerdings von Anfang an in jeder Vorlesung fünf Mal meldest, wirst du schnell merken, dass es der allgemeinen Stimmung im Hörsaal nicht unbedingt zuträglich ist, nur mit Überengagement zu glänzen.

Wenn du dich als Ersti also rundum gut informierst, Pläne liest, dich vielleicht auch Ersti-Facebook-Gruppen anschließt und dich mit anderen austauschst, solltest du doch eigentlich auf der sicheren Seite sein, oder?

Nicht ganz: Egal, wie gut das mit der Orientierung funktioniert und wie schnell die Eingliederung in den Unialltag vonstattengeht – die höheren Semester merken recht schnell, wenn jemand neu dabei ist und noch keine „Studentenroutine“ besitzt. Im Grunde ist das auch kein Problem. Wenn du dich anstrengst und dir Mühe gibst, einen lockeren Umgang mit allen zu finden, findest du schnell Anschluss. 

Das ewige Feiern – Partys in der Studienzeit

Zum Unistart gehören  natürlich nicht nur die ersten Vorlesungen das Kennenlernen des akademischen Umfeldes, sondern, na klar,  die Ersti- und Semesterpartys. Die sind nicht nur verlockend um Gleichgesinnte kennenzulernen, sondern auch um die ersten Flirtversuche auf neuem Terrain zu starten.

Prinzipiell ist es nicht so wichtig, ob auf einer Party speziell für Erstis geladen wird, denn wenn die Feier gut ist, sind so oder so Studierende anwesend. Ausgewählte Semesterpartys, zum Beispiel aus deinem eigenen Fachbereich, sind in jedem Fall empfehlenswert, denn hier lernst du häufig auch Studierende aus höheren Semestern kennen – und ein ideales Gesprächsthema ist dann zum Beispiel der gemeinsame Studiengang.

Die meisten Hochschulstädte bieten allerdings auch genug Alternativen zu den klassischen Partys auf dem Campus. Zu empfehlen sind vor allem zwei ganz verschiedene Arten von Partys, die sich wunderbar ergänzen. Zum einen sind das von Studenten und Fachschaften organisierte, kleinere Treffen, zum Beispiel in einer campusbekannten WG oder in von Studierendenvereinigungen  organisierten Räumlichkeiten oder in der Fachschaft. Hier gilt: Mit Offenheit und lockerer Einstellung erscheinen und dich hilfsbereit, neugierig und begeisterungsfähig zeigen, hilft dir schnell neue Kontakte zu finden.

Zum anderen gibt es Hochschulstädte, die für ihre Studentenverbindungskultur bekannt sind. Die Verbindungen organisieren regelmäßig Partys, auf denen, anders als erwartet, nicht nur Verbindungsstudenten anwesend sind, sondern auch viele andere Studierende. Der Sinn dieser Partys ist nicht das Rekrutieren neuer Mitglieder, sondern ein wenig Geld in die Kassen zu bekommen und indirekt Werbung für ihre Verbindung zu machen, "externe" Gäste sind also explizit erwünscht.

Es geht darum, einen Eindruck vom Haus zu bekommen und Spaß zu haben. Und für Spaß ist dank guter Organisation in der Regel gesorgt. Im Gegensatz zu anderen Partys ist hier aber vor allem ein wenig auf das Äußerliche zu achten.

Denn bei aller Lockerheit während öffentlicher Partys, haben Verbindungen doch ihre Traditionen, die du respektieren solltest: Bei Männern kommen zumindest ein Hemd und Lederschuhe gut an, für Frauen sind die Regeln etwas lockerer. Dennoch ist das für Mädels die beste Gelegenheit, auch mal ein eleganteres Outfit zu tragen, etwa ein stilvolles Cocktailkleid. So kannst du gleichzeitig schick aber nicht overdressed auf der Party erscheinen.  

Natürlich solltest du nicht aussehen, wärst du gerade auf dem Weg in die Oper. Allerdings sind etwas schickere Sachen gerne gesehen. Und ganz ehrlich: Wer spürt während des Unilebens denn nicht ab und an den Drang, die abgewetzten Sneaker gegen etwas sauberere Schuhe zu tauschen und sich ein bisschen schick zu machen?

Mit Partyfotos von sich Rede machen

Wenn es auf einer Party allerdings feuchtfröhlich war, solltest du eine Sache beachten: Das öffentliche Teilen von Partyfotos in sozialen Netzwerken ist meistens keine gute Idee. Natürlich kommt das auf die Situation und das Foto an, doch Alkohol und soziale Netzwerke ergänzen sich nur selten gut. Partyfotos kannst du stattdessen am besten auf einer externen Festplatte speichern und sie am besten gar nicht auf dem Handy, mit dem sie ja meist geschossen werden, behalten. Denn dort besteht nicht nur die Chance, dass man sie in einem passenden Moment dann doch einmal auf Facebook oder Instagram lädt. Auf dem Smartphone sind sie auch einfach nicht so sicher, wie auf der externen Festplatte oder etwa in der Cloud.

Natürlich bringen dich solche Partyfotos nicht in Gefahr exmatrikuliert zu werden – auch Professoren wissen, dass Studierende ab und zu mal Party machen. Es geht vielmehr darum nicht direkt zu Beginn deines Studiums einen Stempel aufgedrückt zu bekommen. Damit vermasselst du dir im günstigsten Fall einen Flirt, im schlimmsten Fall wirst du deinen Ruf bis zum Ende des Studiums nicht mehr los.

Der Knigge für die Bibliothek

Die Regeln für die Bibliothek sind so einfach zu lernen, wie sie für viele Bibliotheksbesucher auch recht schwierig einzuhalten sind. Wenn du weder mit anderen Studenten, noch den Bibliotheksangestellten Beef haben möchtest, solltest du dich an unseren Bibliotheksknigge halten. 

Am wichtigsten ist es, während der Zeit in der Bibliothek die Klappe zu halten. Geschwätzt werden kann überall sonst, nicht in der Bibliothek. Willst du dennoch etwas ganz Wichtiges austauschen, solltest du dies im Flüsterton tun. Handys sind  tabu - jedenfalls das Telefonieren und vor allem auch störendes Klingeln.

Bücher schlecht behandeln

Die Bücher in der Uni-Bibliothek sind zum Nutzen aller Immatrikulierter bestimmt und sollten daher auch als Fremdbesitz angesehen werden. Das heißt: Jedes Buch solltest du so behandeln, als gehöre es deinem allerbesten Freund, den du auf keinen Fall enttäuschen möchtest, indem du einen Knick in eine Seite machst oder gar irgendwelche Wörter unterstreichst und markierst. Wenn du zum ersten Mal während der Literaturrecherche zu einer Hausarbeit auf ein Buch triffst, bei dem Seiten fehlen oder bei dem jedes vierte Wort mit Textmarker grün angekritzelt wurde, weißt du, wie wichtig es ist, sich an diese Regel zu halten.

Bücher solltest du weder irgendwo in der Bibliothek zum späteren Gebrauch „verstecken“ noch unbefugt mitnehmen oder über die Leihfrist hinweg zuhause bunkern. Zu diesen beiden Regeln ist im Grunde nichts weiter zu sagen. Außer vielleicht: Karma strikes back, denn irgendwann suchst du vielleicht selbst verzweifelt ein Buch.

Gemeinsam wohnen - Studieneinstieg in der WG

Eine riesige Hürde für viele Erstis ist in vielen deutschen Städten mittlerweile die Wohnungssuche. Für kontaktfreudige Studieneinsteiger eignet sich eine WG besonders gut, um neue Leute kennenzulernen und direkt voll in das Studentenleben einzutauchen. Nervig nur, wenn sich auf ein WG-Zimmer über fünfzig Leute bewerben. Dann gilt es für dich, aus der Masse herauszustechen. Denn viele WGs werden vielleicht gerade auch erst neugegründet und die Bewohner haben dabei ganz bestimmte Vorstellungen vom Zusammenleben. Diese solltest du in jedem Fall beachten. 

Es ist selten, dass es bei der allerersten Zimmerbesichtigung schon klappt, die anderen sofort von dir zu überzeugen, . Es gehört einfach auch etwas Übung dazu, dich gut zu präsentieren, locker zu sein und im WG-Casting einen guten Eindruck zu vermitteln. 

Versuche, deine eigenen Interessen zu betonen, deine Stärken oder die Bereitschaft, dich dem WG-Leben einzugliedern hervorheben. Ein selbstbewusstes und anpassungsfähiges Auftreten ist das A und O!

Hast du es geschafft und ziehst neu in eine WG, solltest du vor allem daran denken, dich jetzt nicht auszuruhen und zu vergessen, weshalb die WG sich für dich entschieden hat. Bei der Bewerbung und während der Vorstellung so zu tun, als wärst du wahnsinnig kommunikativ und aufgeschlossen, dich nach dem Einzug dann nur im Zimmer verkrümeln, geht gar nicht. Stattdessen gilt es, mit allem locker umzugehen und Probleme auch anzusprechen. In Phasen, in denen etwas mehr Ruhe gewünscht ist, kannst du das ganz einfach allen mitteilen. Wer gut miteinander auskommt, bringt für (fast) alles Verständnis auf.

Wenn du gemeinsam mit anderen wohnst, verpflichtest du dich auch, im Haushalt Regeln zu beachten, die dem Gemeinwohl zuträglich sind – daran solltest du dich auch halten. 

Manch einer hat vielleicht gar noch nie Fenster geputzt oder sogar einen Staubsauger in der Hand gehabt, weil Mama das immer übernommen hat. Es finden sich jedoch eine Menge Putztipps für Einsteiger im Internet oder in kleinen Ratgebern. Dafür muss sich niemand schämen – besser so, als mit genervten Mitbewohnern leben.

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