Studierende mit Smartphone und Laptop
Einfacher studieren - mit digitaler Unterstützung │ Foto: Fotolia, ©sitthiphong

Studium Digital

03.11.2017

WLAN Verschlüsselung

Campus WLAN: So bleibst du online geschützt!

Du willst vor der Vorlesung noch schnell deine Mails checken oder dir das Script der letzten Woche runterladen? Das Campus WLAN macht es möglich. Doch wie sicher ist es? ... mehr »

Netzwelt

01.02.2017

Sicheres Passwort erstellen

Deine Passwörter sind garantiert nicht sicher – wetten?

Hackerangriffe passieren immer wieder – auch auf Plattformen, auf denen wir uns tagtäglich rumtreiben. Der "Ändere-dein-Passwort-Tag" am 01. Februar ruft dazu auf, die ei ... mehr »

Autorenbild

10. Nov 2017

Studium Digital

Digitales Studentenleben – Die wichtigsten Tipps und Tricks für den Online-Alltag

E-Learning, Apps & Co.

Das Handy – der tollste Mitbewohner, den du dir vorstellen kannst

Von Immatrikulation und Rückmeldung über die Onlineplattform der Uni oder den Austausch von papierlosem Lehrmaterial übers Netz – Studieren ist heute ohne Internet nicht mehr vorstellbar. Statt seitenweise Bücher zu kopieren, wird der Lernstoff digital über das Internet ausgetauscht und ist zu jeder Zeit verfügbar. In der Mensa bezahlen wir bargeldlos mit dem Studentenausweis, der gleichzeitig auch als Busticket einspringt. 

Und ohne unser Smartphone gehen wir ohnehin nicht mehr aus dem Haus. Ob Telefonieren mit Mutti daheim, dem Austausch über die WhatsApp-Lerngruppe zum aktuellen Seminar oder dem Nutzen der App zum Organisieren von Terminen und Projekten – das kleine Gerät dient als multifunktionelle Lebenserweiterung. Wir zeigen, welche Pluspunkte das digitale Studentenleben mit sich bringt und auf was du trotzdem achten solltest.

Wie konnten die Menschen früher nur ohne Smartphone auskommen? Ganz selbstverständlich von unterwegs aus mit Freunden verabreden oder wichtige Informationen aus dem Internet aufrufen, kurz Bescheid geben, dass es ein paar Minuten später wird oder noch schnell nach dem Rezept für den besten Pizzateig googeln. Unvorstellbar, heute auf diesen Luxus zu verzichten. 

Uneingeschränkte Mobilität

Das Smartphone bleibt auch in der ersten eigenen Studentenbude oder -WG die wichtigste persönliche Kommunikationszentrale im Hosentaschenformat. Dabei gibt es ein paar Tricks, um das knappe Studentenbudget nicht unnötig überzustrapazieren. Mit dem passenden Handytarif kann beispielsweise ein zusätzlicher Festnetzanschluss in der Wohnung überflüssig sein. Das Mobiltelefon hat sich mittlerweile zum Multimediagerät entwickelt: Vom Surfen im Internet, über Musik hören (und live streamen) bis zum Skype-Anruf – bei alldem wird pro Monat eine Menge Datenvolumen verbraucht. 

Wer gut einschätzen kann, wieviel beim individuellen Kommunikationsverhalten anfällt, kann seinen Tarif passgenau darauf abstimmen und bares Geld sparen. Die Höhe des Angebotspreises richtet sich hier vor allem nach dem Inklusiv-Datenvolumen. Und hier gilt es aufzupassen. Denn ist das Volumen ausgeschöpft, wird die Verbindung gedrosselt und läuft nur noch im Schneckentempo. Damit werden selbst die kleinsten Suchanfragen zur Quälerei. Sinnvoll ist es deshalb, zuhause oder auch an der Uni das W-LAN zu nutzen. Dann wird vom LTE-Datenvolumen in dieser Zeit nichts verbraucht. 

Wer viel unterwegs ist, sollte zudem die Einstellungen datenintensiver Apps wie beispielsweise den Messengern überprüfen. Hier lässt sich der Datenverbrauch meist genauer regulieren. In den Einstellungen kann bestimmt werden, dass größere Datenpakete beispielsweise nur bei einer W-LAN Verbindung ausgetauscht werden dürfen. Dasselbe gilt auch für das Herunterladen von Updates. Zudem ist es möglich, sich anzeigen zu lassen, wieviel Volumen bereits aufgebraucht ist und wieviel noch zur Verfügung steht. Mit Prepaid-Tarifen lässt sich zudem kurzfristiger in einen höheren Tarif wechseln, falls einmal etwas mehr Datenvolumen benötigt wird. Dies kann vor allem für vorübergehende Auslandsaufenthalte sehr nützlich sein. In der Regel ist es im monatlichen Takt möglich, zwischen den Tarifen zu switchen. 

Junger Mann mit Smartphone

Unentbehrliche Apps und Portale

Neben Facebook, WhatsApp und Co. sind für Studierende noch eine Menge weiterer Apps sinnvoll, die den Alltag ganz einfach erleichtern. Von Insider-Tipps zum Einkaufen oder Feiern vor Ort über den aktuellen Mensa-Speiseplan oder Überlebenstipps für den WG-Alltag – zu jedem studentischen Problemchen ist eine passende App zu finden

Daneben lässt sich jedoch noch mehr über das Smartphone von unterwegs aus regeln: 

  • Organisation: Mit Apps wie Any.do, Toodledo oder Evernote kannst du deinen gesamten Unialltag besser strukturieren oder mit Hilfe von Aufgabenlisten und Projektübersichten organisieren.
  • Karteikasten-Apps: Als digitale Version des Lernsystems haben sich Ankidroid (für Android) oder Flashcard Deluxe (für iOS) bewährt.
  • Aufzeichnen und digitalisieren: Apps wie CamScanner machen das Smartphone selbst zum mobilen Scanner und erlauben es, Dokumente unkompliziert zu digitalisieren. Mit Hilfe von LectureNotes wird das Handy oder Tablet zum digitalen Notizbuch. Damit kannst du direkt auf dem Bildschirm Mitschriften erstellen oder Notizen zu importierten pdf- oder Bilddateien ergänzen.
  • Leistungsüberblick: Mit der App Gradeview kannst du Prüfungsergebnisse und Noten übersichtlich auflisten. Darüber hinaus ist es möglich, seine eigene Leistung anonym über das Netz mit anderen zu vergleichen. 

Den ganzen Campus immer dabei

Viele Hochschulen haben zudem ein ganz eigenes Angebot entwickelt, um den Studierenden verschiedene Serviceangebote auch unabhängig von den Öffnungszeiten zur Verfügung zu stellen. Die Wichtigsten haben wir hier für dich zusammengetragen:

  • Digitale Campusübersicht: Gerade für Erstis sind diese meist interaktiven Karten eine tolle Hilfe. Einerseits fällt die Orientierung leichter, andererseits kannst du durch einen Klick auf eines der Gebäude meist auch herausfinden, was dort alles untergebracht ist.
  • Onleihe: Mit dieser Anwendung kannst du nicht nur den Bibliothekskatalog der eigenen Uni durchblättern: Über 2.400 Büchereien sind diesem Angebot ebenfalls angeschlossen. Hier kannst du dann auch online Bücher oder andere Medien reservieren.
  • Khan Academy: Dieser Dienst umfasst so etwas wie eine eigene kleine Online-Universität. Zu den verschiedensten Fachbereichen stehen kostenlose Lernvideos zur Verfügung, die allerdings überwiegend in englischer Sprache produziert sind. Auf diese Weise kannst du Wissenslücken schließen oder auch ein persönliches Nachhilfeprogramm zusammenstellen.  

Digital aufrüsten – Welche Geräte und Anwendungen sind sinnvoll?

Wenn du dich bislang noch vor dem regelmäßigen Umgang mit dem Computer und anderen digitalen Geräten gedrückt hast, solltest du dich spätestens an der Uni näher damit beschäftigen. Die sogenannte Digitalkompetenz wird als Fähigkeit auf dem Arbeitsmarkt immer wichtiger. Dabei geht es nicht nur um den Umgang mit dem Internet oder auch Basics wie den gängigsten Office-Anwendungen (Textverarbeitung-, Präsentations- oder Tabellenkalkulations-Tools), sondern auch darum zu wissen, wie beispielsweise Fotos einfach bearbeitet werden können oder welches die üblichsten Dateiformate sind.  

Es gilt dabei, sich vor allem zum ausgewählten Fachgebiet mit den dabei relevanten Techniken und Anwendungen vertraut zu machen. Je nachdem welches Studienfach du wählst, solltest du auch privat in verschiedene Geräte oder Programme investieren. 

Scanner und Fotoapparat 

Viele Universitäten sind heute ausreichend mit Scannern in den Bibliotheken oder Rechnerräumen ausgestattet. Wer sich für einen Studiengang entschieden hat, bei dem immer noch viel aus Büchern oder anderen papierbasierten Medien gelernt wird, kann über die Anschaffung eines leistungsstarken Scanners nachdenken. Neben der Bildauflösung ist hier auch die Scangeschwindigkeit ein wichtiges Kriterium. Für gelegentliche Scans genügt heutzutage allerdings ein Smartphone mit guter Kamera und einer passenden App. 

Ein Fotoapparat ist vor allem für Studierende sinnvoll, die "irgendwas mit Medien machen". Wenn für Präsentationen oder Semesterarbeiten und -Projekte mehr Wert auf Bildinhalte gelegt wird, kann eine eigene Digitalkamera gute Dienste leisten. Wichtig ist allerdings auch, dass du mit der technischen Ausrüstung auch umgehen kannst. Viele Hochschulen bieten im Rahmen eines kurzen Workshops hier Einsteiger- oder Fortgeschrittenenkurse an. 

Oft stellt die Uni selbst auch Leihgeräte zur Verfügung. Wer das Angebot in Anspruch nehmen will, muss dann ohnehin meist die Teilnahme an einem Fotokurs nachweisen. 

E-Book-Reader und Tablet 

Die E-Book-Reader sind seit dem Auftauchen der kompakten Tablet-Computer ein wenig aus der Mode gekommen. Immerhin lassen sich Textdokumente oder E-Publikationen auch auf dem Tablet lesen. Das kostet zwar eine ganze Stange mehr, punktet aber auch mit den viel umfangreicheren Einsatzmöglichkeiten. Warum also noch in einen E-Reader investieren? 

Der Vorteil liegt vor allem im Lesekomfort. E-Reader verfügen mit dem speziellen Display ohne Hintergrundbeleuchtung über eine sehr kontrastreiche Anzeige, die besonders augenfreundlich ist. Das Lesen kommt dabei dem von Text auf normalem Papier sehr nahe. Die Augen ermüden nicht so leicht, zudem verbraucht das Gerät dabei nur sehr wenig Energie.

E-Reader lohnen sich für alle, die während des Studiums viel lesen müssen. Zahlreiche Publikationen sind inzwischen in digitaler Version erhältlich. Auf dem Gerät lassen sich so mobil hunderte von Büchern oder Zeitschriften speichern. Moderne E-Reader erlauben es zudem, Notizen einzufügen oder Textpassagen zu markieren und zu kommentieren.

Ein Tablet kann inzwischen rein rechentechnisch nicht sehr viel mehr als ein gutes Smartphone, allerdings ist der größere Bildschirm für verschiedene Anwendungen ein klares Plus. Kleiner und handlicher als ein Laptop ist der Minicomputer einfach mobiler und kann mit den passenden Apps sinnvoll zum Lernen oder für Aufzeichnungen während den Vorlesungen genutzt werden. 

Junger Mann liest auf Smartreader

Weitere digitale Gadgets und wichtige Programme

Wer auf eine Smartwatch setzt, um etwa seinem Gedächtnis bei einer Prüfung unerlaubterweise etwas auf die Sprünge zu helfen, wird an manchen Unis bereits schlechte Karten haben. Einige Hochschulen verbieten die kleinen Geräte bereits mit dem Hinweis auf die Kategorie "unerlaubte Hilfsmittel". Wenn die intelligente Uhr also genutzt werden soll, muss dies auf die Zeit vor und nach den Klausuren verlegt werden. 

Wichtig ist es, seinen Rechner vor Viren und unerwünschten Zugriffen von außen ausreichend zu schützen. Verschiedene Programme sind dafür auch kostenlos erhältlich und bieten dennoch einen ausreichenden Schutz. Mittlerweile leistet auch der Windows Defender sehr gut Dienste. Allerdings ist es notwendig, regelmäßig Updates zu installieren. 

Sollten aus Versehen einmal Daten gelöscht werden, kann das Programm Recuva möglicherweise weiterhelfen. Damit lassen sich unter Umständen auch Dateien wiederherstellen, die beispielsweise durch einen Virus beschädigt wurden oder durch einen Festplatten-Crash verlorengegangen sind.

Um auf Nummer sicher zu gehen, sollten darüber hinaus regelmäßig Sicherungskopien der wichtigen Dateien auf einem externen Datenspeichergerät angefertigt werden. Vor allem für Abschlussarbeiten ist dies sinnvoll, um nicht kurz vor dem Abgabetermin in Bedrängnis zu geraten, falls doch einmal etwas schiefgeht.   

Digital Campus – Studieren 2.0 

Das Internet macht es weltweit und grenzübergreifend möglich, Informationen offen und frei verfügbar zu machen. War Bildung lange Zeit eine Frage des Standes und oftmals auch des Geldes, ist sie dadurch liberaler geworden. Jeder, der einen Zugang zum Internet hat, kann sich über bestimmte Plattformen selbst Wissen aneignen oder die umfassenden digitalen Lexika nutzen.

Die Universitäten nutzen auf der anderen Seite den digitalen Fortschritt, um die Verwaltung zu vereinfachen und verschiedene Abläufe zu ermöglichen, ohne dass dafür das Studierendensekretariat aufgesucht werden muss.  

Formulare waren gestern

Viele Hochschulen versuchen zunehmend, Formulare in Papierform nach und nach zu vermeiden und administrative Angelegenheiten zu digitalisieren. Eine Online-Version des Vorlesungsverzeichnisses ist an vielen Hochschulen mittlerweile Standard. Auf der entsprechenden Internetplattform können sich die Studierenden dann direkt für Kurse oder Vorlesungen eintragen. Auch zu Prüfungen wird sich online angemeldet und registriert. 

Die Georg-August-Universität in Göttingen ist hier digitaler Vorreiter des Landes. Hier existiert seit 2015 das Modell der elektronischen Studierendenakte, über die von der Bewerbung über die einzelnen Prüfungsergebnisse bis zur Exmatrikulation alles digital abgewickelt wird. Auf diese Weise konnte nicht nur die Bearbeitungsdauer verringert, sondern auch die Servicequalität verbessert und der Platz für die Archivierung minimiert werden.   

Digitale Lehr- und Lernangebote 

Viele Universitäten setzen darüber hinaus auf die Ausweitung eines digitalen Lehrangebots. Zusätzlich zu den Präsenzkursen können auch unabhängig von den Öffnungs- und Vorlesungszeiten Online-Kurse besucht werden. Dabei gibt es verschiedene Schwerpunkte: 

  • Grundlegende Lehrinhalte und Lernmaterialien in digitaler Form: Begleitendes Lehrmaterial steht zur Vor- oder Nachbereitung online für die Studierenden zur Verfügung. Damit kann vor allem der Papierbedarf reduziert werden, der Austausch ist weniger aufwändig und unterliegt keiner zahlenmäßigen Beschränkung.
  • Zusätzliches digitales Lehrangebot: Studierende können sich über den prüfungsrelevanten Stoff hinaus noch weitere Informationen aneignen. Hier ist allerdings meist ein selbständiges Erarbeiten der Inhalte gefragt.  

Einige Hochschulen setzen auf Online-Kurse, in denen die Lehrinhalte didaktisch aufbereitet und die zum Selbststudium geeignet sind. Diese sogenannten MOOCs (Massive Open Online Courses) werden verstärkt in Studiengängen eingesetzt, die stark nachgefragt werden. Auf diese Weise werden Engpässe in den Vorlesungssälen vermieden, gerade im Grundstudium. 

E-Learning und innovative Lehrkonzepte

Allerdings kommt es auch stark auf den Inhalt an, der vermittelt werden soll. Nicht alle Lehrgebiete eignen sich dazu, ausschließlich durch Lernvideos erarbeitet zu werden. Dennoch bietet dieses Format einige innovative didaktische Möglichkeiten, den Stoff multimedial aufzubereiten. 

Das gesamte Studium so zu absolvieren ist hingegen kaum denkbar. Andere Faktoren, wie der Austausch mit Kommilitonen, Gruppenarbeit, Diskussionen in Seminaren oder allein die Möglichkeit, dem Dozenten Rückfragen stellen zu können, spielen nach wie vor eine große Rolle. Dies kann durch die vorproduzierten MOOCs nicht geleistet werden. 

Dennoch können digitale Technologien auch neue Ansätze für Lehrkonzepte bieten, was jedoch bisher nur an wenigen Hochschulen erprobt wird. Eine Möglichkeit ist das digitale und vernetzte Lehrbuch, das sogenannte M-Book. Die Inhalte können auf ein Tablet geladen und interaktiv bearbeitet werden. Dabei ist es auch möglich, sich über das Internet mit anderen auszutauschen und Dinge gemeinsam zu erarbeiten. Gruppenarbeit 2.0 sozusagen.  

Study smarter – Digitale Helfer im Alltag

Ansonsten ist es an manchen Hochschulen inzwischen möglich, etwa Klausuren zuhause zu absolvieren. Überwacht wird der Prüfling dabei gleich mehrfach. Eine Kamera hat das Arbeitsumfeld im Blick und ein sogenannter Proctor ist per Chat hinzugeschaltet. Dieser hat zudem jederzeit Zugriff auf den Rechner, der für die Prüfung eingesetzt wird.

Ansonsten wird es wohl noch eine Weile dauern, bis neue Modelle entwickelt und ausprobiert werden und schließlich Einzug in den Studienalltag finden. Einige Techniken oder Anwendungen sind derzeit in der Probephase oder werden direkt am Campus weiter vorangetrieben und verbessert. Die verschiedensten etablierten Lehrkonzepte können mit Hilfe digitaler Technik erweitert und modernisiert werden. Vor allem das didaktische Design entscheidet hierbei über die Qualität der innovativen Programme.

In der Zwischenzeit werden Stift und Notizblock oder regelmäßige Besuche in der Bibliothek weiterhin das Leben der Studierenden begleiten. Ein Großteil relevanter Bücher ist noch nicht in digitaler Form verfügbar. Auch das Lernen mit handschriftlichen Notizen wird sich nicht so schnell verdrängen lassen. Dennoch können wir hierbei schon heute auf verschiedene digitale Geräte zurückgreifen, mit deren Hilfe das übliche Zettelchaos endgültig der Vergangenheit angehört. 

Digitale Studiengänge – ein Ausblick

Insgesamt befinden sich viele Studiengänge im Wandel. Mit einer stärkeren digitalen Ausrichtung wird auf die unaufhaltsamen Veränderungen im Berufsleben reagiert. Oftmals kann ein eher klassisches Grundstudium mit einem Master ergänzt werden, der einen digitalen Schwerpunkt aufweist. Digital Media Management, Automation – Industrie 4.0, Smart Production, Data Science oder Digital Management & Transformation – so heißen einige der neuen Studiengänge. 

Dabei werden einerseits umfassende digitale Kompetenzen vermittelt, digitale Strategien oder Prozesse im jeweiligen Berufsfeld erkundet oder auch die Auswirkungen der digitalen Ökonomie im Kontext der Gesellschaft analysiert. Oftmals orientieren sich die Lehrangebote dabei ebenfalls an den bisherigen digitalen Möglichkeiten. Die ersten Absolventen der innovativen Studiengänge werden demnächst mit einem Abschluss vom e-Campus die digitale Arbeitswelt von morgen mitgestalten.   

Artikel-Bewertung:

3.57 von 5 Sternen bei 7 Bewertungen.

Deine Meinung: