Junge Frau mit kaputtem Smartphone
Das Smartphone kostet viel Geld – und so solltest du es auch behandeln. Foto: fotolia/phpetrunina

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10.11.2019

Mit dem Smartphone Geld verdienen

Mit dem Handy Geld verdienen

Online Geld verdienen mit Apps leicht...

Mit Apps ist das so eine Sache: Viele kosten Geld. Andere sind kostenlos. Und dann gibt es wiederum Apps, mit denen du selbst Geld verdienen kannst. Ständig das Smartphon ... mehr »

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25. Jun 2018

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Studium Digital

So überstehen deine elektronischen Geräte das ganze Studium

Mit der Technik angemessen umgehen

Elektronische Geräte wertschätzen

Etwas banal und hinfällig mag der Hinweis klingen, alle elektronischen Geräte wertzuschätzen und sie, egal wie viel sie gekostet haben, als etwas Kostbares und durchaus Empfindliches zu behandeln die digitalen Helfern spielen im Studienalltag eine wichtige Rolle. Trotzdem Technik ist nun einmal eine anfällige und sensible Sache, die bei Fahrlässigkeit schneller ihre Funktionen einbüßt, als einem lieb ist.

Zwar wirken moderne Geräte meist sehr robust und sie halten tatsächlich auch den ein oder anderen Stoß aus, gehst du allerdings allzu sorglos damit um, kommt es häufig zu Defekten. Gerade wenn die Benutzung des Smartphones zur Routine wird, geht die Achtsamkeit und Wertschätzung schnell verloren. Dann wird weniger darauf geachtet, das Smartphone fest in der Hand zu halten, es nicht zu zerkratzen oder es vor starker Sonneneinstrahlung oder anderen Wettereinflüssen zu schützen.

Eigentlich sollte solch ein Gerät einige Jahre halten. Musst du dir jährlich ein neues Handy zulegen, machst du irgendetwas falsch. Bei Laptops und Tablets ist es noch drastischer: Wenn du moderne Technik möchtest, werden teilweise sogar vierstellige Beträge fällig. Achte also bestenfalls auch auf Kleinigkeiten und vermeide es beispielsweise, Dinge wie Schlüssel, Flüssigkeiten, Lebensmittel (besonders, wenn diese krümeln) am gleichen Ort, wie dein Smartphone, Tablet oder Laptop unterzubringen, wenn du zur Uni fährst. 

Technik und Akku schonen

Die beiden größten Schwachstellen moderner Geräte stellen, was die Hardware angeht, der Akku und die Festplatte dar. Vor allem Akkus bringen scheinbar schon nach einigen Wochen Benutzung nicht mehr die volle Leistung. Doch gerade was Smartphones betrifft, die täglich in Gebrauch sind, kannst du einige Dinge tun, um deren Lebensdauer möglichst lange zu erhalten.

War dir beispielsweise klar, dass Ladegeräte, die nicht vom Hersteller stammen, den Akku deines Smartphones nachhaltig schädigen können? Bietet dir ein Kommilitone in einem Seminar also sein Ladekabel an, überprüfe lieber doppelt, um welchen Hersteller es sich handelt  dein teures Handy wird es dir danken. Profitipp: Lade dein Smartphone nicht zu 100 Prozent auf, das schont den Akku. Alles bis 90 Prozent wird meist empfohlen, einige Experten sind sogar der Meinung, maximal 80 Prozent seien das Optimum. 

Festplatten wiederum sind vor allem bei Computern häufig sehr anfällig. Treten erste Defekte etwa an deinem Laptop auf, handelt es sich oft um Festplattenfehler. Besonders drastisch ist der Festplattencrash, bei dem die Platte einen Totalausfall erleidet und vollständig kaputt geht. Es drohen der Verlust sämtlicher Programme und mitunter wichtig Daten von Fotos, Videos und Musikdateien bis hin zu Dokumenten für die Uni und schlimmstenfalls einer wichtigen Seminararbeit.

Um einen Crash frühzeitig zu erkennen und zumindest eine Datensicherung vorzunehmen, solltest du die S.M.A.R.T-Werte der Festplatte immer wieder überprüfen. Dieses System zur Selbstüberwachung, Analyse und Statusmeldung ist Bestandteil jeder Festplatte und ermöglicht es, Probleme und Defekte frühzeitig zu erkennen. Achte darauf, stets die speziellen Tools des Speicherherstellers zu verwenden, da nur mit ihnen der korrekte Zustand deiner Festplatte oder SSD ermittelt werden kann. Übrigens kannst du schon beim Kauf, als auch bei der späteren Nutzung des Gerätes auf einiges achten: 

  • Kaufst du die Festplatte einzeln, solltest du darauf bestehen, dass diese in einer antistatischen Kunststoffbox geliefert wird und dass sie gut vor Stößen geschützt ist.
  • Zu hohe oder niedrige Temperaturen schaden jeder Festplatte. Optimal ist eine Betriebstemperatur zwischen 35 und 45 Grad, selbst wenn sie für höhere Temperaturen ausgelegt ist.
  • Im Sommer solltest du über zusätzliche Lüfter für die Festplatten in Computern nachdenken. Bei mehreren Festplatten, die auf engem Raum nebeneinander betrieben werden, ist es ratsam die Temperatur ab und an kontrollieren.
  • Sogenannte Solid State Drives (SSD) sind gegenüber mechanischen Belastungen unempfindlich und machen Deinen Computer deutlich schneller. Allerdings haben auch SSDs Nachteile: die Lebensdauer ist etwas geringer, schwerwiegende Fehler sind z.B. bei Stromausfällen etwas wahrscheinlicher und der Preis ist in der Regel für weniger Speicherplatz höher als bei HDDs
  • Für Smartphone-Nutzer: Du solltest vor allem im Winter darauf achten, dein Smartphone vor niedrigen Temperaturen zu schützen

Defekte richtig behandeln

Wo wir schon beim Thema "Austauschen von Hardware“ sind: Du solltest dir genau überlegen, ob du an deine Geräte wirklich selbst Hand anlegst, wenn sich ein Defekt zeigt bzw. du Hardware austauschen möchtest oder ob du nicht eher einen Experten ranlässt und dafür dann eben etwas mehr bezahlst. Gerade bei Smartphones ist die Verlockung natürlich hoch, sich mittels YouTube-Tutorials das vermeintlich nötige Wissen anzueignen und kleine Reparaturen selbst vorzunehmen.

Doch ungeübte Hände können den Schaden schnell verschlimmern und du riskierst, dass du das Gerät im schlimmsten Fall so zurichtest, dass es sich hinterher gar nicht mehr reparieren lässt. Auch kann es passieren, dass durch das Herumprobieren in Eigenregie die Garantie auf das Gerät erlischt. Hier solltest du dich zunächst über die üblichen Bedingungen zu Gewährleistung und Garantie erkundigen.

Möchtest du auf Nummer sicher gehen, solltest du dich nach einem stationären Anbieter in deiner Stadt umschauen und dich dort nach Reparaturkosten erkundigen. Ein Vergleich mehrerer Anbieter kann sich hier definitiv lohnen. Bei manchen Anbietern kann das Smartphone auch eingeschickt werden. Nach einigen Tagen erhältst du es dann repariert per Post zurück.

Das richtige Verhalten bei Wasserschäden

Am besten ist es natürlich, jeglichen Gefahren für Smartphone & Co. vorzubeugen. Hin und wieder allerdings passieren Missgeschicke, die sich einfach nicht vermeiden lassen. Ein falscher Handgriff und das Smartphone ist ins Waschbecken und unter den laufenden Hahn, in die Kloschüssel, in die Badewanne oder ins Bierglas gefallen. Damit du für diesen Extremfall gewappnet bist und genau weißt, wie du vorgehen musst, solltest du dir folgende Schritte gut einprägen:

  1. Dein Smartphone oder Tablet ist nass geworden oder gar ganz untergetaucht? Dann ist jetzt schnelles Handeln gefragt. Fische es so schnell wie möglich aus dem Gefäß und bringe es ins Trockene. Denn je länger das Gerät schwimmt, desto mehr Schäden können entstehen. Ist der Akku herausnehmbar, solltest du ihn entfernen.
  2. Falls das Gerät ausgeschaltet war oder durch das Wasser ausgegangen ist, solltest du es nicht versuchen einzuschalten. Ansonsten droht nämlich ein Kurzschluss und damit auch der Totalschaden. Ist das Gerät hingegen noch eingeschaltet, nachdem du es aus dem Wasser gefischt hast, solltest du es sofort ausschalten. Vermeide es auszuprobieren, ob es noch funktionsfähig ist und welche Tasten sich bedienen lassen. Denn dadurch dringt die Flüssigkeit in der Regel noch tiefer in das Gerät ein.
  3. Theoretisch wäre es das Beste, jetzt dein Gerät in so viele Einzelteile wie möglich zu zerlegen. Allerdings geht damit zum einen die Garantie flöten und zum anderen riskierst du, dass du es hinterher alleine nicht mehr richtig zusammenbauen kannst. Wenn du also nicht gerade ein Technik-Experte bist, solltest du nur das Wichtigste herausnehmen. An erster Stelle ist das der Akku. Leider ist dieser in vielen modernen Smartphones fest verbaut und lässt sich nicht einfach herausnehmen. Dann hilft es nur, das Gerät vorsichtig aufzuschrauben, um so an die Technik zu kommen. Auch das Case, die SIM-Karte und eventuelle Speicherkarten solltest du entfernen. Dadurch kommt Luft besser an die Anschlüsse, was bei der Trocknung hilft.
  4. Danach nimmst du ein fusselfreies Handtuch oder Küchenrolle und tupfst das Gerät vorsichtig trocken. Achte dabei darauf, dass möglichst keine Flüssigkeit in die verschiedenen Anschlüsse und Öffnungen läuft. Auf jeden Fall vermeiden: einen Fön, einen Backofen oder gar die Mikrowelle als Trocknungshilfe zu benutzen. Erhitzen kannst du das Gerät damit sicherlich, meistens fügst du ihm damit aber einen noch größeren Schaden zu, als es durch die Flüssigkeit bereits erlitten hat.
  5. Selbst wenn das Gerät nach dem ersten Abtrocknen wieder einsatzbereit scheint, befindet sich im Inneren wahrscheinlich noch Flüssigkeit. Häufig wird empfohlen das Smartphone in eine Schüssel oder gar einen Beutel mit Reis zu legen, um diese Flüssigkeit herauszuziehen. Allerdings hilft Reis überhaupt nicht. Denn dieser quillt nur auf, wenn er direkt und vollständig von Wasser umgeben ist. Aus der Luft nimmt er aber kein Wasser auf. Stattdessen sind spezielle Trockenbeutel die bessere Lösung. Sie enthalten ein Granulat, das der Luft tatsächlich zuverlässig Feuchtigkeit entzieht und somit dafür sorgt, dass das elektronische Gerät schneller trocknet. Ein spezieller Farbindikator zeigt an, wann das Handy vollständig trocken ist.
  6. Nachdem dein Gerät etwa 48 Stunden zum Trocknen geruht hat, kannst du es wieder aus dem Beutel nehmen, den Akku wieder einlegen und es einschalten. Mit etwas Glück hat die Flüssigkeit keine bleibenden Schäden hinterlassen. Funktioniert das Gerät nicht, gibt es noch eine Option: Nimm den Akku wieder heraus, schließe das Gerät an den Strom an und schalte es dann wieder ein. Funktioniert es, sollte lediglich der Akku defekt sein, der einfach ausgetauscht werden kann.

Elektronische Geräte richtig reinigen

Smartphones und Tablets

Keine Überraschung: Wasser ist kein geeignetes Mittel, um deine elektronischen Geräte zu reinigen. Regelmäßige Reinigung gehört zur Pflege der Geräte aber genauso dazu, wie ein sorgsamer Umgang. Denn Flusen und sonstiger Schmutz gelangen schnell einmal in Öffnungen am Gerät und blockieren somit Anschlüsse oder schaden gar der Technik im Inneren.

Hinzu kommen noch zwei ganz andere Punkte: Reinigst du die Oberflächen deiner Geräte nicht ab und an, musst du dich nicht nur mit einem schmierigen Display herumschlagen , sondern läufst auch Gefahr, dich mit Krankheitserregern anzustecken, die du vielleicht irgendwo aufgenommen und auf dem Touchscreen verteilt hast. Die Displays von diesen Geräten zählen zu den größten Keimfallen.

Bei der Reinigung von Smartphone und Tablet solltest du übrigens einige Dinge beachten:

  • Für die Display-Reinigung gibt es ganz spezielle Produkte im Internet oder Fachhandel, welche sparsam eingesetzt werden sollten; unter anderem, damit keine Flüssigkeit ins Gehäuse eindringen kann. Weder Seife, noch Lauge sollten im Reiniger enthalten sein, da diese sehr aggressiv sein können.
  • Oftmals genügen zur Oberflächenreinigung auch schon Mikrofasertücher, mit deren Hilfe sich mit kreisenden Bewegungen Fettflecken & Co. mühelos entfernen lassen. Bei hartnäckigem Schmutz kannst du die entsprechende Stelle auf dem Display leicht anfeuchten und dann mit dem Tuch mehrmals darüberwischen
  • Besonders wichtig ist es, kleine Öffnungen, wie beispielsweise die Kopfhörer-Buchse oder USB-Anschlüsse gründlich und regelmäßig zu säubern. Dafür benutzt du am besten Wattestäbchen, die du vor der Benutzung aber von etwaigen Wattefusseln befreien solltest. Hier solltest du auch bei hartnäckigem Schmutz unbedingt auf den Einsatz von Flüssigkeiten verzichten
  • Auf Smartphones und Tablets setzen sich Bakterien ab, die du auf der Oberfläche mit deinen Fingern gründlich verteilst. Um ihnen regelmäßig auf den Leib zu rücken, kannst du eine spezielle antibakterielle Reinigungsmasse verwenden. Sie fühlt sich an wie Knetgummi und lässt sich auch ganz ähnlich formen. Da sie sehr elastisch ist, kommst du mit ihr in kleinste Öffnungen und Zwischenräume und kannst mit der leicht klebrigen Oberfläche Staub und Krümel wunderbar aufnehmen. Positiver Nebeneffekt: die Knetmasse tötet zusätzlich Keime ab

Laptop und Smartphone

Laptops und Desktop-PCs

Die bisherigen Reinigungstipps treffen auch auf deinen Laptop und Desktop-PC zu – besonders gut kannst du mit der Reinigungsmasse arbeiten, wenn es an die Tastatur geht, da den Zwischenräumen der Tasten ansonsten nur sehr schwer beizukommen ist. Hier eignen sich auch spezielle kleine Staubsauger, die selbst die letzten verbliebenen Reste aus der Tastatur bekommen. Für einfachere Reinigungen kannst du einen Backpinsel nehmen und damit vorsichtig die Zwischenräume säubern und über die Tasten fahren. 

Sowohl bei Smartphone und Tablets, als auch bei Computern entstehen die meisten Verschmutzungen durch folgende Dinge:

  • Lebensmittel (insbesondere krümeliges Futter, wie Brot, Chips, usw.)
  • Handcremes, Schminke und andere Pflegeprodukte
  • Keime, die durch die Benutzung der Geräte in privaten, vor allem aber auch öffentlichen Toiletten und Waschräumen aufgenommen werde

Der richtige Schutz für Smartphone und Co.

Schutzfolien

Es gibt unzählige Arten von Schutzfolien, die mit verschiedenen Eigenschaften (angeblich) den besten Displayschutz bieten. Tatsächlich aber sind vor allem Schutzfolien aus Echtglas und insbesondere Panzerglas-Schutzfolien empfehlenswert. Sie schützen dauerhaft vor Rissen und Kratzern und mitunter auch vor Display-Splitterungen wenn dein Gerät mal herunterfällt. Aufklebbare Folien, die Schmutz und Fingerbadrücke verringern, sind ebenfalls praktisch, allerdings oft recht schwer aufzukleben, ohne, dass unschöne Bläschen entstehen.

Schutzhüllen aus dem richtigen Material

Die Auswahl an Schutzhüllen für elektronische Geräte ist riesig und auch die Materialien sind endlos. Schutzhüllen aus Leder, Kunststoff und Silikon sind am gängigsten. Gerade für mobile Endgeräte eignen sich Schutzhüllen aus Silikon besonders gut, weil sie meist eng um das Gerät herumsitzen und damit sowohl Kratzer, als auch das Eindringen von Schmutz ins Innere verhindern.

Für Laptops eignen sich vor allem gepolsterte und stabile Hüllen, die das Gerät auch bei einem Sturz abfedern. Bei mobilen Geräten ist außerdem darauf zu achten, dass die Hüllen keine wichtigen Eingänge, das Mikrofon oder die Kamera verdecken.

Sind Staubschutz-Abdeckungen wirklich notwendig?

Für offene Eingänge an elektronischen Geräten gibt es übrigens ganz spezielle Staubschutz-Abdeckungen, die vermeiden sollen, dass sich etwa die Kopfhörerbuchse nach und nach mit Staub füllt und irgendwann kein Kontakt mehr mit den Kopfhörern hergestellt werden kann. Wenn du nur selten Musik hörst kann solch eine Abdeckung, die im Grunde nur ein Platzhalter für die eigentlichen Kopfhörer ist, durchaus sinnvoll sein. Generell lohnt es sich aber eher, ab und an mit einem Zahnstocher vorsichtig die kleinen Zwischenräume zu säubern.

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